Formel 1

F1-Fahrer zieht Schlussstrich und beendet Formule-1-Karriere

F1-Fahrer zieht Schlussstrich und beendet Formule-1-Karriere

Der nächste Abschied einer Legende: Die Gerüchte im Fahrerlager verdichten sich.

Fernando Alonso scheint ernsthaft über einen Abschied aus der Formel 1 am Ende der Saison 2026 nachzudenken.

Der zweimalige Weltmeister muss mitansehen, wie Aston Martin einen dramatischen Start in die neue Saison erlebt. Laut spanischen Medienberichten steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er seine Karriere in der Königsklasse in Kürze beenden wird.

Bereits bei den Wintertests in Bahrein fiel Aston Martin negativ auf. Das Team von Lawrence Stroll spulte mit Abstand die wenigsten Runden aller Rennställe ab. Sogar die Neueinsteiger Cadillac und Audi kamen auf mehr Kilometer.

Das ist besorgniserregend in einem Jahr, in dem ein neues technisches Reglement und angepasste Power Units Einzug halten. Vor allem Motorenpartner Honda scheint im Vergleich zu Ferrari Mercedes und Red Bull Powertrains im Hintertreffen zu sein.

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Andere Pläne

Die spanische Sportzeitung MARCA berichtet, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass er die Formel 1 endgültig verlassen wird, um sich anderen Zielen zu widmen, sollte Aston Martin bis zur Saisonmitte nicht mindestens zum erweiterten Verfolgerfeld gehören.

Dabei wolle Alonso seinen Vertrag nur dann verlängern, wenn das Team auf Augenhöhe mit den Top-Teams wie Mercedes, Ferrari und Red Bull agieren kann. Und das scheint zum jetzigen Zeitpunkt eine gewaltige Aufgabe zu sein.

Die Zahlen aus Bahrein sind schmerzhaft. Aston Martin soll ein Topspeed-Defizit von 28 km/h gegenüber Ferrari aufweisen.

Für Alonso ist dies kein unbekanntes Szenario. Während seiner früheren Ära bei McLaren war er ebenfalls mit einem schwachen Honda-Motor konfrontiert. Damals bezeichnete er das Triebwerk als „GP2-Motor“.

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Diese Zusammenarbeit scheiterte, woraufhin sich Alonso Ende 2018 vorübergehend aus der Formel 1 verabschiedete. In der Zwischenzeit gewann er unter anderem die 24 Stunden von Le Mans und bestritt die Rallye Dakar.

Seit seiner Rückkehr bei Alpine und später Aston Martin bewies er, dass er nach wie vor konkurrenzfähig ist. 2023 fuhr er mehrere Podestplätze ein und belegte den vierten Platz in der Weltmeisterschaft.

Nun sieht die Realität anders aus. Obwohl Star-Designer Adrian Newey verpflichtet wurde, um ein weltmeisterliches Auto zu bauen, kämpft der AMR26 mit Zuverlässigkeitsproblemen und mangelndem Speed.

Alonso soll während der Testfahrten sichtlich frustriert gewesen sein. Updates für den Grand Prix von Australien sind geplant, doch Insider erwarten keine Wunder.

Sollte er sich für einen Rücktritt entscheiden, liegen die Alternativen bereit. Alonso hat bereits Interesse an der IndyCar-Serie, der World Endurance Championship (WEC), der IMSA und erneut an der Rallye Dakar gezeigt.

Er orientiert sich dabei am Beispiel von Carlos Sainz senior, der auch in fortgeschrittenem Alter noch immer erfolgreich im Rally Raid unterwegs ist.

Falls Aston Martin die Lücke zur Spitze nicht schließen kann, scheint ein Abschied Ende 2026 wahrscheinlich.

Für einen Piloten, der bereits seit 2001 in der Formel 1 aktiv ist, würde dies das Ende einer der längsten und meistdiskutierten Karrieren im Sport bedeuten.

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