Formel 1

F1-Champion sicher: Verstappen ist das einfach nicht gewohnt

F1-Champion sicher: Verstappen ist das einfach nicht gewohnt
MELBOURNE, AUSTRALIA - MARCH 07: Twentieth placed qualifier Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing is interviewed during qualifying ahead of the F1 Grand Prix of Australia at Albert Park Grand Prix Circuit on March 07, 2026 in Melbourne, Australia. (Photo by Peter Fox/Getty Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202603070320 // Usage for editorial use only //

Vom absoluten Dominator zum Dauernörgler: Max Verstappen zeigt viel Präsenz, nur nicht mehr auf der Rennstrecke.

Die Kritik von Max Verstappen am neuen Formule 1-Reglement stößt bei Rennsport-Legende Mario Andretti auf eine nuancierte Reaktion. Der Weltmeister von 1978 vertritt die Ansicht, dass der Niederländer vor allem lernen muss, mit der Situation umzugehen, in der er sich befindet, anstatt sich dagegen aufzulehnen.

Verstappen hatte sich in den vergangenen Wochen deutlich negativ über die 2026er-Boliden geäußert. Er verglich den Fahrstil mit „Mario Kart“ und gab an, dass es seiner Meinung nach weniger mit purem Racing und mehr mit Energiemanagement zu tun habe.

Diese Aussagen fielen nach einem schwierigen Saisonstart für Red Bull, das sichtlich Boden auf Mercedes verloren hat. Andretti sieht hingegen auch positive Aspekte an der neuen Fahrzeuggeneration.

„Im Großen und Ganzen sehe ich viele positive Aspekte an diesen neuen Autos. Es ist nicht alles negativ“, sagt er.

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Teams und Fahrer müssen sich anpassen

Mit dieser Bemerkung rückt Andretti die Kritik von Verstappen in ein anderes Licht, da mehrere Teams offensichtlich von den neuen Regeln profitieren. Laut dem 86-jährigen Amerikaner gehören solche Situationen zum Sport dazu.

„Es liegt an jedem Einzelnen, mit den Karten umzugehen, die er bekommt, und das Beste daraus zu machen“, erklärt er.

Damit spielt er darauf an, dass sich Teams und Fahrer an veränderte Bedingungen anpassen müssen – ein Faktor, der in der Formel 1 seit jeher entscheidend ist.

Andretti weist zudem auf die veränderte Lage Verstappens hin. Jahrelang kämpfte der Niederländer strukturell um Siege und Titel, was momentan nicht der Fall ist.

„Max ist es gewohnt, vorne mitzufahren und dass alles größtenteils nach seinem Plan läuft. Das passiert momentan nicht“, stellt er fest.

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„Deshalb hat er im Augenblick weniger Spaß, als er gerne hätte.“

Diese Analyse deckt sich mit Stimmen aus dem Paddock, wo öfter vermutet wird, dass Fahrer ihre Meinung über das Reglement auch von ihrer eigenen Wettbewerbsfähigkeit abhängig machen. Teams, die gewinnen, sind in der Regel positiver gestimmt, während strauchelnde Teams kritischer reagieren.

Dennoch bleibt die Diskussion über das neue Reglement aktuell. Die Balance zwischen Technologie und reinem Rennsport steht im Zentrum der Debatte. Während Verstappen für weniger Fokus auf das Energiemanagement plädiert, sehen andere gerade in der neuen technischen Ausrichtung der Formel 1 neue Chancen.

Angesichts des bevorstehenden Grand Prix von Japan und möglicher Anpassungen am Reglement wird sich zeigen, ob Verstappens Kritik Gehör findet. Vorerst bleibt die Botschaft von Andretti deutlich: Sich anzupassen und mit dem vorhandenen Material Leistung zu bringen, bleibt ein wesentlicher Bestandteil für Erfolg in der Formel 1.

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