Formel 1 F1-Boss verliert durch Nahost-Konflikt fast 2 Milliarden am Aktienmarkt Von A. Schenk 9. März 2026 F1-News Formel 1 Großer Preis von Katar Liberty Media Börsenwert von Liberty Media bricht ein: Spannungen im Nahen Osten belasten Formel-1-Rechteinhaber Das US-amerikanische Medienunternehmen besitzt seit 2016 die kommerziellen Rechte an der Formule 1. Seit dem Beginn einer neuen Militäroffensive der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran verlor das Unternehmen knapp 2 Milliarden Euro an Marktwert. Der Rückgang kommt zu einem sensiblen Zeitpunkt. Die neue Formule 1 Saison hat am vergangenen Wochenende in Australië begonnen. Dieses Rennwochenende markiert den Auftakt eines Kalenders mit 24 Grands Prix. Trotz des Saisonstarts herrscht Unsicherheit über Rennen, die für das spätere Frühjahr geplant sind. Große Fragezeichen stehen insbesondere hinter den Läufen in Bahrein und Saoedi-Arabië. Beide Grands Prix sind für März angesetzt. Aufgrund der zunehmenden Spannungen im Nahen Osten gibt es Zweifel an der Sicherheit und Durchführung dieser Events. Der Konflikt zwischen dem Iran und einer Koalition unter Führung der Vereinigten Staaten und Israels hat direkte Auswirkungen auf die Stabilität in der Region. Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Aktienkurs um mehr als sieben Prozent eingebrochen Finanzdaten von Bloomberg zufolge fielen die Aktien von Liberty Formula One in dieser Woche an der New Yorker Börse deutlich. Der Kurs der Aktie sank in der vergangenen Woche um mehr als sieben Prozent. Anleger reagieren damit auf die geopolitischen Risiken, die potenziell Einfluss auf die Formule 1 Saison haben könnten. Liberty Media ist einer der wichtigsten Akteure in der Welt der Sportmedien. Das Unternehmen hält nicht nur die kommerziellen Rechte an der Formule 1. Es generiert zudem Einnahmen über TV-Rechte, Streamingdienste, Sponsoring und Promotion-Aktivitäten rund um den Sport. Der Wert des Unternehmens hängt somit stark von der Austragung der Rennen und der weltweiten Popularität der Rennserie ab. Wenn Rennen nicht stattfinden können, hat dies massive finanzielle Folgen. Promoter zahlen hohe Summen, um einen Grand Prix auszurichten. Viele dieser Verträge belaufen sich auf zweistellige Millionenbeträge pro Rennen. Artikel geht weiter unter dem Bild. Ein modernes Formule 1 Rennen generiert zudem Einnahmen aus Ticketverkäufen, Hospitality, TV-Verträgen und lokalem Marketing. Muss ein Event aufgrund der Sicherheitslage angepasst oder gestrichen werden, wirkt sich das auf die Einnahmen von Liberty Media sowie der lokalen Organisatoren aus. Der Kalender umfasst neben Bahrein und Saoedi-Arabië zu einem späteren Zeitpunkt auch Gastspiele in Qatar und Abu Dhabi. Diese Rennen sind erst für das Saisonende vorgesehen. Dadurch bleibt mehr Zeit, um die politische Lage in der Region zu bewerten. Dennoch beobachten Teams, Organisatoren und Investoren die Entwicklungen bereits jetzt sehr genau. Die Formule 1 ist in den letzten Jahren finanziell stark gewachsen. Der Sport profitiert von neuen Medien-Deals und einem global wachsenden Publikum. Vor allem in den Vereinigten Staaten und Asien steigt das Interesse. Liberty Media verzeichnete dadurch seit der Übernahme im Jahr 2016 eine deutliche Wertsteigerung der Meisterschaft. Der jüngste Börsenrückgang verdeutlicht jedoch, wie anfällig internationale Sportserien für geopolitische Ereignisse sind. Sollte die Unsicherheit bezüglich der Rennen anhalten, könnte dies die Aktie von Liberty Media weiterhin unter Druck setzen. Lies auch: George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Lies auch: Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Formel 1 George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Formel 1 Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Formel 1 F1-Teamchef teilt aus: „Dieser Adrian Newey hat keine Ahnung“ Formel 1 Verstappen-Team reagiert auf Personal-Abwanderung und verkündet Paukenschlag Formel 1 Warnung an Antonelli im F1-Titelkampf: „Du musst egoistisch sein“