Formel 1 Enttäuschung für Max Verstappen: Kelly Piquets Bruder lässt Weltmeister hängen – „Bin mir sicher“ SUZUKA, JAPAN - MARCH 28: Eleventh placed qualifier Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing looks on during qualifying ahead of the F1 Grand Prix of Japan at Suzuka Circuit on March 28, 2026 in Suzuka, Japan. (Photo by Rudy Carezzevoli/Getty Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202603280250 // Usage for editorial use only // Von A. Schenk 9. April 2026 F1-News Formel 1 Max Verstappen Nelson Piquet jr. Max Verstappen weit von der Spitze entfernt: Frust beim Weltmeister, doch Schwager Piquet relativiert die Lage Max Verstappen hat in den elf Jahren, in denen er sich mittlerweile Formule 1-Fahrer nennen darf und viermal Weltmeister wurde, schon bessere Starts in eine neue Saison erlebt. Der Niederländer beendete das Rennen in Australië als Sechster und blieb sowohl im Sprint als auch im Hauptrennen in China ohne Punkte. Verstappen hat seinen Unmut bereits mehrfach offen geäußert. Er fand, dass niemand etwas vom Rennsport verstehe und sprach von Formula E auf Steroiden sowie Super Mario Kart. Der viermalige Weltmeister ist alles andere als gut auf das neue Reglement zu sprechen, das seit vergangenem Winter in Kraft ist. Sein niederländisch-brasilianischer Schwager Nelson Piquet Jr., Ex-Fahrer und Bruder von Max‘ Freundin Kelly, steht auffallenderweise nicht auf der Seite seines Schwagers. Seit 2026 müssen die Autos kompakter sein, und der Motor wird zur Hälfte elektrisch angetrieben. Durch das Bremsen können die Piloten Energie für die Batterie zurückgewinnen. Diese Energie hilft wiederum beim Überholen. Lies auch: Mark Webber ist überzeugt: TV-Zuschauer schalten wegen Max Verstappen ein Verstappen oft im Mittelfeld zu finden Verstappen hält de neuen Regeln für Wahnsinn und fürchtet, dass der Sport durch das Energiemanagement seine Seele verliert. Es ginge nicht mehr um echtes Racing, meint der Red Bull-Pilot, der aus diesem Grund bereits den Vergleich zwischen dem neuen Format der Formule 1 und Mario Kart zog. „Ich verstehe es wirklich nicht. Wenn man das mag, dann weiß man wirklich nicht, worum es beim Rennsport geht. Es macht überhaupt keinen Spaß, das ist kein Racing mehr“, wetterte Verstappen. Verstappen blickt bereits auf einen beachtlichen Rückstand zur Konkurrenz. Insbesondere Mercedes hat die Dinge derzeit viel besser im Griff als Red Bull. Auch Ferrari kommt gut mit dem neuen Reglement zurecht. Der Abstand zur Spitze und mehr noch das Ausmaß, in dem Mercedes und Ferrari ihre Hausaufgaben bis ins Detail erledigt haben, während bei Red Bull tiefe Krise herrscht, führt dazu, dass Verstappen oft nur im grauen Mittelfeld zu finden ist. Artikel geht weiter unter dem Bild. Die Klagelieder von Max Verstappen sind seinem Schwager Nelson Piquet Jr. keineswegs fremd. „So ist er nun mal“, erzählt Piquet Jr. in seinem Podcast Pelas Pistas. „Er will einfach über das beste Auto verfügen.“ „Wenn man ihn fragt, welche Meisterschaft ihm am liebsten wäre – der Titel, der im letzten Rennen gewonnen wurde, oder der Titel, der bereits fünf Rennen vor Schluss entschieden ist – dann würde er sich für Letzteres entscheiden. So ist er nun mal“, so der Brasilianer. „Natürlich beklagt man sich, wenn man in dieser Situation steckt.“ „Aber wenn er im Mercedes sitzen würde, wäre er sehr still und würde gar nichts sagen. Da bin ich mir absolut sicher“, glaubt Piquet Jr. Die Mercedes-Piloten George Russell und Andrea Kimi Antonelli teilten die Siege in den ersten drei Grands Prix der Saison unter sich auf. Während Russell noch in Australië gewann, war Antonelli sowohl in China als auch in Japan der Schnellste. Laut Verstappen kann von einem Kampf zwischen Mercedes und Ferrari keine Rede sein. „Es geht nur noch um Kimi oder George, oder?“, sagte Verstappen. „Es ist kein wirklicher Schlagabtausch. Sie liegen meilenweit vor dem Rest.“ Anfang Mai werden wir sehen, ob Red Bull Boden auf Mercedes gutmachen kann. Dann steht in Miami das erste Rennen seit dem Grand Prix von Japan auf dem Programm. Aufgrund des Krieges im Nahen Osten wurde entschieden, dass im April nicht in Bahrein und Saoedi-Arabië gefahren wird. Lies auch: Porsches in Russland wollen plötzlich nicht mehr anspringen Lies auch: Max Verstappen sagt Nürburgring-Event ab: Bittere Nachricht für die Fans Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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