Formel 1 Ehemaliger Weggefährte schießt jetzt gegen Verstappen SHANGHAI, CHINA - MARCH 12: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing speaks in the Drivers Press Conference during previews ahead of the F1 Grand Prix of China at Shanghai International Circuit on March 12, 2026 in Shanghai, China. (Photo by Sam Bagnall/Sutton Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202603120155 // Usage for editorial use only // Von A. Schenk 17. März 2026 F1-News Formel 1 Jonathan Wheatley Max Verstappen Toto Wolff Max Verstappen gerät mit seiner harschen Kritik am Formel-1-Reglement für 2026 zunehmend ins Abseits. Nicht nur Mercedes-Teamchef Toto Wolff, sondern auch die ehemalige Red-Bull-Größe Jonathan Wheatley widerspricht Verstappen. Verstappen hatte nach dem Grand Prix von China erneut scharfe Kritik an der neuen Fahrzeuggeneration geübt und das Racing unter anderem als künstlich und sogar als Witz bezeichnet. Laut dem viermaligen Weltmeister dreht sich der Rennsport aktuell zu sehr um das Batteriemanagement und zu wenig um pures Racing. Dabei betonte er, dass seine Kritik nichts mit seinen eigenen Leistungen zu tun habe. „Ich sage das nicht, weil ich nicht gewinne. Der Sport liegt mir am Herzen und ich möchte, dass er besser wird.“ Dennoch erhält der Niederländer wenig Rückendeckung von anderen Führungsfiguren im Fahrerlager. Toto Wolff sieht die Sache völlig anders und verweist stattdessen auf das Spektakel in China. Laut dem Österreicher war es ein spannendes Rennen, das den Fans sehr gefallen hat. Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Ignorieren der Kritik könnte Folgen haben Er deutet an, dass der Frust bei Verstappen teilweise auf die schwierige Fahrbarkeit des aktuellen Red Bull zurückzuführen ist. Jonathan Wheatley, der jahrelang bei Red Bull mit Max Verstappen zusammengearbeitet hat und mittlerweile Teamchef bei Audi ist, schließt sich den Worten von Wolff an. „Wenn man mit den Ferrari-Piloten spricht, werden sie sagen, dass sie einen großartigen Tag hatten.“ „Wenn man nicht gewinnt, aber dennoch gutes Racing sieht… für mich fühlte es sich überhaupt nicht künstlich an.“ Wheatley betont, dass er stattdessen viele schöne Zweikämpfe auf der Strecke in Shanghai beobachtet hat. Artikel geht unter dem Bild weiter. „Jeder hat versucht, den anderen zu überholen, es war sauberes und gutes Racing. Vor allem die Kämpfe im Mittelfeld waren sehr ermutigend.“ Gleichzeitig zeigt Wheatley zwar Verständnis für Verstappens Standpunkt. „Ich verstehe seine Anmerkungen. Sie resultieren aus der Situation, in der er sich gerade befindet.“ Verstappen beharrt auf seiner Meinung und warnt, dass die Formel 1 die Folgen spüren wird, wenn nicht auf die Kritik der Fahrer gehört wird. „Es wird am Ende wie ein Bumerang zurückkommen und den Sport treffen.“ Seiner Meinung nach ist das Problem auch politischer Natur. Teams, die aktuell einen Vorteil haben, wollen keine Veränderungen. „Es ist Politik. Einige Teams haben das Gefühl, dass sie jetzt einen Vorteil haben und wollen diesen nutzen. Das verstehe ich.“ „Aber für den Sport ist es einfach nicht gut.“ Der Niederländer plädiert zudem dafür, den Fahrern mehr Mitspracherecht bei den Regeln einzuräumen, hat dahingehend jedoch wenig Vertrauen. „Das würde ich gerne sehen, aber ich glaube nicht, dass es passieren wird. Man hätte schon 2023 auf uns hören müssen.“ Lies auch: George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Lies auch: Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Formel 1 George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Formel 1 Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Formel 1 F1-Teamchef teilt aus: „Dieser Adrian Newey hat keine Ahnung“ Formel 1 Verstappen-Team reagiert auf Personal-Abwanderung und verkündet Paukenschlag Formel 1 Warnung an Antonelli im F1-Titelkampf: „Du musst egoistisch sein“