Formel 1 Charles Leclerc zeigt sich zufrieden mit Ferraris Teststrategie für 2026 Charles Leclerc of Scuderia Ferrari HP F1 Team participates in Formula 1 Pre-Season Testing 1 during Testing Day 3 in Sakhir, Bahrain, on February 13, 2026. (Photo by Ahmad AlShehab/NurPhoto via Getty Images) Von A. Schenk 14. Februar 2026 Charles Leclerc F1-News Ferrari Formel 1 Frédéric Vasseur Charles Leclerc zieht positives Fazit nach Ferrari-Testprogramm in Bahrain Nach einer enttäuschenden Saison 2025, in der die Scuderia keinen einzigen Rennsieg einfahren konnte und von internen Unruhen geplagt wurde, scheint das Team mit neuem Vertrauen in die neue Ära zu starten. Im Gespräch mit Sky Sport Italia am Abschlusstag der Testfahrten gab Charles Leclerc an, dass er mit der Herangehensweise des Teams an die diesjährige Vorbereitung zufrieden ist, insbesondere im Vergleich zum Vorjahr. Obwohl die Stimmung positiv ist, dämpft Leclerc die Erwartungen noch ein wenig. Der Monegasse betonte, dass es unmöglich sei, während der Tests genau zu bestimmen, wo Ferrari im Vergleich zur Konkurrenz steht. Grund dafür sei die hohe Anzahl an Variablen, mit denen die Teams heutzutage spielen können, um ihr wahres Tempo zu verschleiern. „In puncto Performance ist es unmöglich, jetzt schon etwas zu sagen“, erklärte Leclerc. Lies auch: Geleakter Funkspruch enthüllt Verzweiflung bei Max Verstappen und Red Bull Leclerc zufrieden mit Ablauf und Struktur „Früher gab es zwei oder drei Dinge, mit denen man spielen konnte, um die Leistung zu verbergen, heute sind es fünfzehn.“ „Es ist also sehr schwer einzuschätzen, wo wir im Vergleich zu den anderen stehen.“ Trotzdem zeigt sich Leclerc vor allem mit dem allgemeinen Ablauf und der Struktur des Testprogramms zufrieden – etwas, das 2025 noch deutlich fehlte. „Für den Moment bin ich froh, wie es gelaufen ist. Damit meine ich nicht die Performance, sondern wie wir die Tests organisiert haben“, so Leclerc. „Letztes Jahr war das viel schwieriger. Die Tests waren damals viel weniger strukturiert, während es in diesem Jahr sehr gut angegangen wurde.“ Zudem lobte Leclerc die Arbeit, die im Werk in Maranello geleistet wurde. „Dort wird enorm gepusht, aber auf eine positive Art und Weise. Es gibt noch Arbeit zu tun, aber die Basis ist solide.“ Artikel geht weiter unter dem Bild. Diese positiven Töne sind eine willkommene Abwechslung nach einem unruhigen Jahr 2025. Damals stand Ferrari vor allem durch die Ankunft von Lewis Hamilton im Rampenlicht, was eine große Umstellung in der Arbeitsweise des Teams mit sich brachte. Während dies im Vorjahr noch für Unruhe und Kommunikationsprobleme sorgte, scheint die Zusammenarbeit innerhalb des Teams in diesem Jahr viel besser zu funktionieren. Leclerc verlor im vergangenen Jahr während der Wintertests das Vertrauen in das Heck des Autos – ein Problem, das Ferrari die gesamte Saison über nicht lösen konnte. Trotz mehrerer Upgrades fand der Monegasse dieses Gefühl nie zurück, was zum enttäuschenden Jahr beitrug. Mit der neuen Fahrzeuggeneration und einem reformierten Testprogramm klingen die Stimmen aus der Ferrari-Garage nun deutlich positiver. Dennoch bleibt der Druck unvermindert hoch. Teamchef Fred Vasseur steht weiterhin unter großem Zugzwang, Ergebnisse zu liefern. Sollte Ferrari stark in die Saison starten, würde ihm das nicht nur mehr Luft zum Atmen verschaffen, sondern möglicherweise auch das Fundament für einen echten Titelangriff legen. Lies auch: FIA untersucht Grid-Strafe gegen Mercedes: Urteil gefallen Lies auch: FIA trifft Entscheidung über neues Startprozedere Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Geleakter Funkspruch enthüllt Verzweiflung bei Max Verstappen und Red Bull Formel 1 FIA untersucht Grid-Strafe gegen Mercedes: Urteil gefallen Formel 1 FIA trifft Entscheidung über neues Startprozedere Formel 1 Mysteriöses Problem bei Red Bull: Droht beim China-GP ein Debakel? Formel 1 Adrian Newey unter Verdacht: Manipulationsversuch gegenüber der FIA? Formel 1 Red Bull liefert beunruhigende Diagnose nach Hadjar-Ausfall