Formel 1

Charles Leclerc bricht Gespräche mit Konkurrenten nach „verdächtigen“ Signalen ab

Charles Leclerc bricht Gespräche mit Konkurrenten nach „verdächtigen“ Signalen ab
Ferrari's Charles Leclerc before the Emilia Romagna Grand Prix at the Autodromo Internazionale Enzo e Dino Ferrari, commonly known as Imola. Picture date: Sunday May 18, 2025. (Photo by David Davies/PA Images via Getty Images)

Red Bull Favorit: Charles Leclerc gilt als Top-Kandidat für Verstappen-Nachfolge bei möglichem Abschied. Laut einem Bericht von AutoRacer beobachtet auch RB-Teamchef Laurent Mekies die aktuelle Unsicherheit bei Ferrari genau.

Der Monegasse wechselte 2019 mit einem klaren Ziel nach Maranello: Weltmeister zu werden. In neun Saisons ist es dazu bisher jedoch nicht gekommen.

Während Verstappen vier Titel einfuhr und sein aktueller Teamkollege mittlerweile zwei Siege bei Mercedes vorweisen kann, steht Leclerc bei lediglich acht Grand-Prix-Erfolgen. Für einen Fahrer seines Kalibers ist das eine magere Ausbeute.

Es ist daher nachvollziehbar, dass andere Teams ein Auge auf ihn geworfen haben. So wurde Leclerc von Aston-Martin-Besitzer Lawrence Stroll kontaktiert, um ihn für einen Wechsel zu seinem Team zu gewinnen. Der Monegasse winkte jedoch schnell ab, da er bei diesem Projekt Zweifel hegte.

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Keine Punkte

Sportlich steht es um Aston Martin ohnehin nicht gut: In den ersten drei Rennen der Saison 2026 konnte das Team unter Teamchef Adrian Newey noch keinen einzigen Punkt einfahren.

Unterdessen belegt Leclerc nach dem Grand Prix von Japan den dritten Platz in der Weltmeisterschaft. Damit beweist er, dass er zur rechten Zeit in Form ist und an der Spitze mithalten kann. Ob das ausreicht, um seine Ambitionen bei Ferrari zu erfüllen, bleibt abzuwarten.

Ferrari steht mit dem SF-26 in Sachen Chassis und Aerodynamik deutlich besser da als Red Bull. Dennoch will Leclerc mehr als nur ein konkurrenzfähiges Auto. Laut der italienischen Quelle Paddocker hat er bereits durchblicken lassen, dass er abwarten möchte, was Ferrari in dieser technischen Ära noch in der Hinterhand hat.

Dabei möchte er als das unangefochtene Zentrum des Projekts fungieren und nicht nur als einer von zwei gleichgestellten Piloten. Das bedeutet, dass es bei seiner Vertragsverlängerung nicht nur um Geld geht, sondern vor allem um seine Position innerhalb des Teams.

Mekies kennt Leclerc wie kaum ein anderer und weiß, dass der Monegasse bereit ist, sich anderweitig umzuhören, sollte Ferrari diese Klarheit vermissen lassen. Falls Verstappen sich entscheiden sollte, Red Bull den Rücken zu kehren, wäre der Ferrari-Pilot nämlich der erste Name auf der Liste in Milton Keynes.

Für Red Bull ist der Verlust von Verstappen ohne einen ebenbürtigen Ersatz ein Szenario, das man sich schlichtweg nicht leisten kann. Erst recht nicht jetzt, da der RB22 so viel schwächer ist als erwartet und das Team bereits unter Druck steht.

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