Formel 1

Charles Leclerc: Angebote von Aston Martin und Red Bull auf dem Tisch

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Charles Leclerc weckt das Interesse mehrerer Teams, scheint Ferrari jedoch vorerst die Treue zu halten. Laut einem Bericht von Giuliano Duchessa für Autoracer.it hat Lawrence Stroll von Aston Martin kürzlich beim Monegassen vorgefühlt, um ein mögliches Engagement auszuloten.

Leclerc lehnte dieses Angebot ab, nachdem er beobachtet hatte, wie mühsam das britische Team in die neue Ära des Reglements gestartet ist. Auch Red Bull Teamchef Laurent Mekies soll Interesse an Leclerc bekunden, abhängig davon, wie sich die Situation rund um Max Verstappen weiterentwickelt.

Mekies kennt Leclerc aus seiner Zeit bei Ferrari bestens und sieht in ihm einen geeigneten Kandidaten, sollte Verstappen das Team verlassen. Aktuell pilotiert Leclerc jedoch ein Paket, das Red Bull deutlich überlegen ist, was einen Wechsel zum jetzigen Zeitpunkt wenig logisch erscheinen lässt.

Die Zukunft von Leclerc scheint ohnehin eng mit der von Verstappen verknüpft zu sein. Der Niederländer gilt als der begehrteste Pilot auf dem Transfermarkt – Teams, die bei ihm nicht zum Zug kommen, dürften Leclerc schnell als erste Alternative ins Auge fassen.

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Ferrari setzt alles auf eine Karte

Viele Entscheidungen bezüglich der Fahrerpaarungen für 2027 werden davon abhängen, wie sich das Kräfteverhältnis im weiteren Saisonverlauf entwickelt. Leclerc selbst richtete seinen Fokus nach Japan auf die technischen Defizite des eigenen Teams. Ferrari verfügt zwar über ein konkurrenzfähiges Chassis, doch die Power Unit liegt noch hinter Mercedes zurück.

„Wenn ich auf die ersten drei Rennen zurücklicke, gibt es einen klaren Punkt, an dem wir uns verbessern müssen, und das ist definitiv die Power Unit.“

„Aber wir können natürlich nichts davon mit nach Miami nehmen,“ so Leclerc.

Er fügte hinzu, dass das Team alles daran setze, die Lücke zu Mercedes zu schließen und McLaren nach der starken Performance von Oscar Piastri in Japan auf Distanz zu halten.

Leclerc fährt bereits seit 2019 für Ferrari und war bisher noch nie ernsthaft in den Titelkampf involviert. Das macht seine Loyalität zur Scuderia bemerkenswert, ist aber angesichts seiner tiefen Verbundenheit zum Team durchaus nachvollziehbar. Ein Abschied würde außergewöhnliche Umstände erfordern, und dieser Moment scheint derzeit noch nicht gekommen zu sein.

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