Formel 1

Bittere Nachricht für Adrian Newey: Es ist vorbei

Bittere Nachricht für Adrian Newey: Es ist vorbei
Aston Martin managing technical partner Adrian Newey during the preview day at the Circuit de Monaco, Monte Carlo. Picture date: Thursday May 22, 2025. (Photo by David Davies/PA Images via Getty Images)

Fehlstart in die Formel-1-Saison 2026: Aston Martin enttäuscht und der Druck auf Teamchef Adrian Newey wächst massiv.

Der britische Stardesigner wechselte 2025 nach fast zwei Jahrzehnten voller Rekorde von Red Bull zu Aston Martin.

Kurz nach seiner Ankunft wurde er etwas überraschend zum Teamchef befördert, doch diese Rolle scheint nun bereits zur Disposition zu stehen.

Die Probleme innerhalb des Teams sind nämlich gravierend. Die Zusammenarbeit mit Motorenpartner Honda verläuft holprig und die Performance bleibt weit hinter den Erwartungen zurück.

Dies sorgt für Zweifel an der Führungsrolle von Newey. Mehreren Quellen zufolge soll Eigentümer Lawrence Stroll seine Entscheidung, Newey diese Doppelrolle anzuvertrauen, sogar bereits bereuen.

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„Mangelnde Führung“

Der spanische Journalist Antonio Lobato gab während eines Livestreams tiefere Einblicke in die aktuelle Situation.

„Es gibt bei Aston Martin momentan einen Mangel an Führung. Ich bin sicher, dass sie nach einem neuen Teamchef suchen. Newey verhält sich nicht wie ein Teamchef. Mehr noch, er sollte gar nicht als Teamchef agieren“, so Antonio Lobato.

Zudem skizzierte Lobato das Ausmaß der Motorenprobleme.

„Cadillac war in jeder Runde auf den Geraden eine halbe Sekunde schneller als Aston Martin… Der Unterschied liegt zwischen 1,5 und 2 Sekunden. Allein auf den Geraden. Der Leistungsverlust des Honda-Motors liegt deutlich über 50 PS.“

„Im Qualifying nutzen sie den Motor bei 75 Prozent und im Rennen bei 50 Prozent“, weiß Lobato zu berichten.

Diese Zahlen verdeutlichen den gewaltigen Rückstand. Mit einem solchen Defizit ist es nahezu unmöglich, konkurrenzfähig zu sein.

Dennoch gibt es nicht nur schlechte Nachrichten. Fernando Alonso deutete an, dass das Auto an sich Potenzial besitzt.

Ohne die Motorenprobleme könnte das Chassis seiner Meinung nach konkurrenzfähig sein. Dies stützt die These, dass Newey als Designer nach wie vor von unschätzbarem Wert ist.

Es erscheint daher unwahrscheinlich, dass Aston Martin die Zusammenarbeit mit Newey komplett beendet.

Eine Rückkehr zu seiner vorherigen Rolle als technischer Partner liegt näher. Auf diese Weise kann das Team von seiner Expertise profitieren, während ein neuer Teamchef die operative Leitung übernimmt.

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