Formel 1

Antonelli-Abschied von Mercedes: Ferrari forciert Verpflichtung eines italienischen Piloten

Antonelli-Abschied von Mercedes: Ferrari forciert Verpflichtung eines italienischen Piloten

Andrea Kimi Antonelli feiert ersten Formel-2-Sieg: Premierenerfolg am vergangenen Wochenende

Der junge Italiener fuhr in seinem Mercedes zum Sieg in Shanghai und zierte in seinem Heimatland die Titelseiten aller großen Sportzeitungen. Bei Ferrari zeigt man sich nun offen, den Landsmann mit offenen Armen zu empfangen und kokettiert mit einem Megatransfer.

Für die Tifosi muss es ein schwerer Schlag gewesen sein: Der erste Formel-1-Sieg eines Italieners seit zwanzig Jahren wurde nicht von einem Ferrari-Piloten eingefahren, sondern von einem Fahrer in Diensten von Mercedes.

Antonelli ist bereits seit geraumer Zeit eng mit Mercedes verbunden, und das Vertrauen des deutschen Rennstalls in den jungen Italiener ist riesig. Erst im vergangenen Jahr gab Andrea Kimi Antonelli sein Debüt in der Formel 1. Nach einigen schwierigen Monaten zu Beginn scheint er nun rechtzeitig in Topform gekommen zu sein – und diese Form hält weiter an.

Dabei profitiert der junge Italiener vollends von dem starken Auto, das Mercedes über den Winter entwickelt hat. Während sich Antonelli in Australien noch mit dem zweiten Platz begnügen musste, überquerte er am vergangenen Wochenende auf dem Shanghai International Circuit in China souverän als Erster die Ziellinie.

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Wagt Antonelli den brisanten Wechsel?

Bei Ferrari blickt man mit einer Mischung aus Neid und Bewunderung auf die Erfolge von Mercedes und Landsmann Antonelli. Piero Ferrari, Sohn des Firmengründers Enzo Ferrari, erklärte im Gespräch mit dem Corriere dello Sport, dass man vorerst weiter von einer Verpflichtung Antonellis träumen werde.

„Das ist nicht verboten. Es gab in der Vergangenheit bereits Italiener bei Ferrari, und der letzte, der es versuchte, war ein guter Freund von mir“, so Ferrari.

„Michele Alboreto, aber ihm war das Glück nicht hold.“

Ferrari zeigt sich tief beeindruckt von der Performance seines jungen Landsmanns im Mercedes-Cockpit.

„Kimi hat bereits bewiesen, dass er ein konkurrenzfähiges Auto verdient. Mit ein wenig mehr Erfahrung wird er zweifellos ein großartiger Rennfahrer werden.“

Vorerst muss Ferrari den Kampf gegen Mercedes aufnehmen, doch man möchte keine falschen Hoffnungen wecken.

„Wir setzen alles daran, wieder zu gewinnen, aber unter dem aktuellen Reglement ist es noch nicht möglich, eine verlässliche Prognose abzugeben.“

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