Formel 1 Alonso und Stroll verzweifeln an Aston Martins F1-Auto BAHRAIN, BAHRAIN - FEBRUARY 13: A concerned Fernando Alonso of Spain and Aston Martin F1 Team observes operations in the Aston Martin garage during day three of F1 Testing at Bahrain International Circuit on February 13, 2026 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Kym Illman/Getty Images) Von A. Schenk 5. März 2026 Adrian Newey Aston Martin F1-News Fernando Alonso Formel 1 Noch vor den ersten offiziellen Kilometern: Aston Martin schlittert von einer Krise in die nächste. Den Aston Martin-Piloten Fernando Alonso und Lance Stroll drohen aufgrund extremer Vibrationen am neuen AMR26 dauerhafte Nervenschäden an den Händen. Das hat Teamchef Adrian Newey unmittelbar vor dem Saisonauftakt der Formel 1 in Australien enthüllt. Während einer Pressekonferenz in Melbourne erklärte Adrian Newey, dass die Probleme, die bei den Wintertests auftraten, gravierender sind als bloße technische Defekte. Motorenpartner Honda hatte bereits zuvor signalisiert, dass die Vibrationen für Probleme mit der Batterie sorgen, doch laut Newey haben sie auch direkte Auswirkungen auf die Fahrer. Die Ursache liegt an der Power Unit selbst, insbesondere an der Kombination aus dem Verbrennungsmotor und möglicherweise auch der MGU-K, die starke Vibrationen erzeugt. Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Gefahr bleibender Nervenschäden Das Carbon-Chassis des Autos ist sehr steif und dämpft diese Schwingungen kaum ab, wodurch sie sich fast ungefiltert durch das gesamte Fahrzeug ausbreiten. Dies führt nicht nur zu technischen Defekten, wie sich lösenden Spiegeln und Rückleuchten, sondern stellt auch eine enorme Belastung für die Piloten dar. Die Vibrationen werden letztlich über das Chassis und das Lenkrad an die Hände von Alonso und Stroll weitergegeben. Laut Newey gab Alonso an, dass er maximal etwa 25 Runden am Stück absolvieren kann, bevor er Gefahr läuft, bleibende Nervenschäden in seinen Händen davonzutragen. Stroll kann nach eigener Einschätzung sogar nur rund 15 Runden am Stück fahren, bevor dieses Risiko entsteht. Infolgedessen wird Aston Martin beim Rennen in Melbourne die Rundenzahl pro Stint voraussichtlich stark begrenzen müssen. Artikel geht weiter unter dem Bild. Honda hat für den Grand Prix von Australien zwar Anpassungen vorgenommen, durch die die Vibrationen in Richtung der Batterie deutlich reduziert werden konnten. Gleichzeitig bedeutet dies jedoch, dass die Performance vorerst bewusst begrenzt wird, um die Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Trotz der Schwierigkeiten bleibt Newey optimistisch, was das Potenzial des Autos betrifft. Seiner Meinung nach hat Aston Martin keine fundamentalen Designfehler begangen und der AMR26 verfügt über ein hohes Entwicklungspotenzial. Basierend auf dem Chassis glaubt er, dass das Team derzeit etwa das fünftschnellste Paket hat, was theoretisch Q3-Platzierungen ermöglichen sollte. Newey erwartet jedoch, dass es einige Rennen dauern wird, bis das Team das volle Potenzial des Autos ausschöpfen kann. Aston Martin arbeitet unterdessen an einem aggressiven Entwicklungsprogramm, um die Probleme so schnell wie möglich zu beheben und im weiteren Saisonverlauf näher an die Spitze des Feldes heranzurücken. 🗣️ "That vibration is transmitted, ultimately into the drivers’ fingers."Adrian Newey has admitted that the Aston Martin drivers feel they cannot do over a certain number of laps without causing themselves harm due to the car's vibration: pic.twitter.com/rfy0zu3wgD— The Race (@wearetherace) March 5, 2026 Lies auch: George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Lies auch: Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Formel 1 George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Formel 1 Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Formel 1 F1-Teamchef teilt aus: „Dieser Adrian Newey hat keine Ahnung“ Formel 1 Verstappen-Team reagiert auf Personal-Abwanderung und verkündet Paukenschlag Formel 1 Warnung an Antonelli im F1-Titelkampf: „Du musst egoistisch sein“