Formel 1

Adrian Newey verspottet eigenes Projekt: Massive Zuverlässigkeitsprobleme sorgen für Krise

Adrian Newey verspottet eigenes Projekt: Massive Zuverlässigkeitsprobleme sorgen für Krise
BAHRAIN, BAHRAIN - FEBRUARY 19: <> during day two of F1 Testing at Bahrain International Circuit on February 19, 2026 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Peter Fox/Getty Images)

Adrian Newey rechnet mit Honda-Motor von Aston Martin ab: Power Unit fehlen rund 80 PS

Adrian Newey ist alles andere als zufrieden mit den Batterieproblemen, mit denen Aston Martin am Vorabend der neuen Formel-1-Saison zu kämpfen hat. Der neue Motorenpartner Honda droht den Start in das Jahr 2026 ernsthaft zu unterminieren.

Aston Martin reist diese Woche ohne klares Bild zum Saisonauftakt nach Australien. Es ist ungewiss, wie viele Runden der AMR26 tatsächlich absolvieren kann, und sogar die Teilnahme am Qualifiying steht nicht zweifelsfrei fest.

Nach den Wintertests in Bahrain sind Sorgen aufgekommen, dass das Team Mühe haben könnte, innerhalb der 107-Prozent-Regel zu bleiben.

Die Saison 2026 und das neue Reglement sollten eigentlich den Beginn von Aston Martins Aufstieg an die Spitze markieren, nicht zuletzt dank der Werkskooperation mit Honda. Diese Ambitionen scheinen vorerst in weiter Ferne, nachdem das Team sein Testprogramm nicht wie geplant abschließen konnte.

LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring

Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring

Batterieprobleme sorgen für Schneeballeffekt

Honda hat bestätigt, dass die Zuverlässigkeitsprobleme in Bahrain durch eine defekte Batterie verursacht wurden.

Diese wurde durch übermäßige Vibrationen des V6-Verbrennungsmotors beschädigt, ein Problem, das auf den Prüfständen nicht aufgefallen war. Der japanische Hersteller arbeitet nun fieberhaft an einer Lösung.

Newey soll Berichten zufolge sogar sarkastisch angemerkt haben, dass der neue Honda-Motor nicht leistungsstark genug sei, um die Batterie adäquat aufzuladen.

Es wird spekuliert, dass der Antriebseinheit rund 80 PS fehlen, wenn Energie zurückgewonnen wird. Das bedeutet nicht nur ein Zuverlässigkeitsproblem, sondern auch einen erheblichen Performance-Nachteil.

Um bei der Bewältigung der Situation zu helfen, wurde der ehemalige Teamchef und Motorenspezialist Andy Cowell nach Japan entsandt. Er soll Honda dabei unterstützen, eine schnelle und strukturelle Lösung zu finden.

Artikel geht weiter unter dem Bild.

Laut Autosport läuft die Zeit jedoch davon, und die Priorität liegt zunächst auf der grundlegenden Standfestigkeit, noch bevor man sich mit der Performance beschäftigen kann.

Aufgrund der technischen Probleme konnte Aston Martin während der beiden dreitägigen Tests in Bahrain kaum Einblicke in das wahre Leistungsniveau des AMR26 gewinnen. Das Team reist daher mit großer Ungewissheit nach Melbourne und hofft vor allem, weiteren Imageschaden abzuwenden.

Es gab sogar Gerüchte, dass Aston Martin in Erwägung zieht, sich beim Grand Prix von Australien vorzeitig zurückzuziehen, sobald die minimale Renndistanz absolviert ist, um das Reglement zu erfüllen.

Andere Medien widersprechen dem jedoch, auch weil sowohl das Team als auch Honda gerade jetzt zusätzliche Kilometer benötigen, um Daten zu sammeln.

Die Probleme beschränken sich nicht nur auf den Antriebsstrang. Der AMR26 kämpfte während der Tests auch mit einem Mangel an Grip und Downforce. Zudem kam das Team verspätet zum Shakedown nach Barcelona und spulte in Bahrain die wenigsten Runden aller Teams ab.

Ersatzfahrer Stoffel Vandoorne wies zudem darauf hin, dass die späte Ankunft von Newey eine Rolle spielen könnte. Das Design-Genie stieß erst im März 2025 offiziell als Managing Technical Partner zum Team.

Nach seinem Amtsantritt soll er Honda gebeten haben, fast alles anzupassen, um seine technischen Konzepte implementieren zu können, was den Entwicklungsprozess weiter gestört hat.

George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“

Lies auch: George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“

Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden

Lies auch: Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden

Neueste Nachrichten

Mehr Nachrichten lesen