Formel 1

Wegen heftiger Nackenschmerzen: F1-Ärzte könnten Alonso zum Rücktritt raten

Wegen heftiger Nackenschmerzen: F1-Ärzte könnten Alonso zum Rücktritt raten
BAHRAIN, BAHRAIN - FEBRUARY 13: A concerned Fernando Alonso of Spain and Aston Martin F1 Team observes operations in the Aston Martin garage during day three of F1 Testing at Bahrain International Circuit on February 13, 2026 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Kym Illman/Getty Images)

Fernando Alonso kämpft mit körperlichen Beschwerden: Mögliche Folgen für seine Formel-1-Zukunft

Spanischen Medienberichten zufolge verursachen die starken Vibrationen des Honda-Motors bei Aston Martin eine derart hohe Belastung, dass möglicherweise medizinische Spezialisten eingreifen müssen.

Bereits vor dem Großen Preis von Australien warnte Teamboss Adrian Newey vor der Ernsthaftigkeit des Problems. Seiner Einschätzung nach könnten die Fahrer bleibende Nervenschäden an den Daumen davontragen, wenn sie mehr als etwa 25 Runden mit dem aktuellen Auto fahren würden.

Beim Rennen in Melbourne absolvierte Alonso letztlich 21 Runden, bevor er ausschied. Teamkollege Lance Stroll kam hingegen weiter und fuhr 43 Runden, was darauf hindeuten könnte, dass das Team versucht, das Problem teilweise unter Kontrolle zu bringen.

Dennoch bleibt die physische Belastung enorm. Der Journalist Emilio Pérez de Rozas berichtete bei Radio MARCA, dass Alonso derzeit unter Beschwerden am linken Handgelenk sowie im Nacken leidet. Diese Schmerzen würden vor allem während längerer Stints im Auto zunehmen.

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Die Gelenke von Alonso sind empfindlicher geworden

Die Vibrationen der Honda-Power-Unit sollen dabei eine entscheidende Rolle spielen. Aston Martin hat selbst bereits eingeräumt, dass die Schwingungen nicht nur ein technisches Problem darstellen, sondern auch ein Risiko für die Gesundheit der Fahrer bedeuten.

Laut Pérez de Rozas spielt auch die lange Karriere von Alonso eine Rolle. Der spanische Pilot feierte bereits 2001 sein Formel-1-Debüt und kommt mittlerweile auf die Rekordzahl von 426 Starts, verteilt über mehrere Epochen des Sports. Diese jahrelange Belastung hinterlässt laut dem Journalisten ihre Spuren.

„Der Körper hat ein Gedächtnis“, stellte er fest.

Damit meinte er, dass die Gelenke und Muskeln des 44-jährigen Piloten durch die enorme Kilometerleistung in seiner Karriere besonders empfindlich geworden sind.

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Die aktuellen Vibrationen des Aston Martin würden diese bestehenden physischen Beschwerden weiter verschlimmern. Laut Pérez de Rozas ist der Schmerz so intensiv, dass Ärzte möglicherweise dazu raten müssen, die Reißleine zu ziehen.

„Wir werden sehen, ob die Ärzte ihm empfehlen aufzuhören und ob er vielleicht mit dem Rennsport aufhören muss.“

Sollte eine solche Empfehlung tatsächlich ausgesprochen werden, läge die endgültige Entscheidung noch immer bei Alonso selbst. Seine Motivation, weiterhin Rennen zu bestreiten, sei laut Quellen nach wie vor ungebrochen.

Dennoch wird im Paddock bereits länger spekuliert, dass 2026 seine letzte Saison in der Formel 1 werden könnte. Sein aktueller Vertrag läuft am Ende des Jahres aus. Aufgrund der körperlichen Probleme ist es jedoch sogar ungewiss, ob er die Saison vollständig bis zum Finale in Abu Dhabi beenden kann.

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