Formel 1 Verstappens großer Le Mans-Traum erhält durch vorläufigen F1-Kalender einen herben Dämpfer NORTHAMPTON, ENGLAND - JULY 03: Sprint 3rd qualifier Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing looks on in parc ferme during Sprint Qualifying ahead of the F1 Grand Prix of Great Britain at Silverstone Circuit on July 03, 2026 in Northampton, England. (Photo by Simon Galloway/LAT Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202607030371 // Usage for editorial use only // Von A. Schenk 17. September 2026 24 Stunden von Le Mans F1-News Fernando Alonso Formel 1 Max Verstappen Vorläufiger F1-Kalender 2027 könnte Max Verstappens Pläne durchkreuzen Die Ambitionen von Max Verstappen, neben der Formel 1 auch an großen Langstreckenrennen teilzunehmen, drohen im Jahr 2027 erheblich eingeschränkt zu werden. Laut dem vorläufigen F1-Kalender überschneidet sich der Große Preis von Portugal mit den 24 Stunden von Le Mans. Auch die 24 Stunden von Spa würden mit einem Formel 1-Wochenende kollidieren. Damit scheint von den drei bedeutendsten Langstreckenrennen vorerst nur das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ohne Terminkonflikt zu bleiben. Der endgültige Formel 1-Kalender für 2027 muss noch offiziell veröffentlicht werden. Die vorläufigen Daten verdeutlichen jedoch bereits, wie schwierig es für Verstappen werden könnte, sein Programm außerhalb der Formel 1 weiter auszubauen. Der Niederländer hat in den vergangenen Jahren regelmäßig sein Interesse an Langstreckenrennen bekundet. Dabei gehören Le Mans und der Nürburgring zu den am häufigsten genannten Wettbewerben. Lies auch: Luxusproblem um Kimi Antonelli bereitet Toto Wolff Kopfzerbrechen Le Mans kollidiert möglicherweise mit Portugal Vor allem eine mögliche Teilnahme an den 24 Stunden von Le Mans beflügelt die Fantasie. Verstappen verriet kürzlich gegenüber BBC Sport, dass er sogar schon mit Fernando Alonso über die Idee gesprochen hat, gemeinsam bei dem berühmten französischen Klassiker anzutreten. „Wir haben darüber gesprochen. Ich meine, schau dir Fernando an. Er ist 45 und immer noch verdammt schnell.“ „Gerade für Le Mans könnte er mit seiner Erfahrung eine gute Option sein. Es muss in unsere Zeitpläne passen. Es muss Sinn ergeben.“ „Es muss zu meinen Bedingungen geschehen. Und es muss eine echte Chance bestehen, dort hinzufahren und zu gewinnen.“ Alonso verfügt zudem bereits über reichlich Le-Mans-Erfahrung. Der Spanier gewann das Rennen 2018 und 2019 mit Toyota. Auch Ford hat bestätigt, mit Verstappen über Le Mans gesprochen zu haben. Artikel geht weiter unter dem Bild. Ford ist ab 2026 technischer Partner von Red Bull in der Formel 1 und arbeitet zudem an einem eigenen Hypercar-Programm für die World Endurance Championship. Die Marke hat bereits angedeutet, dass Verstappen während der ersten WEC-Saison dieses Programms im Jahr 2027 nicht für Ford an den Start gehen wird. Sollte der Grand Prix von Portugal tatsächlich am selben Wochenende wie Le Mans stattfinden, schwindet für Verstappen praktisch jede Möglichkeit, 2027 am französischen Klassiker teilzunehmen. Seine Verpflichtungen in der Formel 1 hätten in diesem Fall Vorrang. Ein ähnliches Problem ergibt sich bei den 24 Stunden von Spa. Verstappen hat ebenfalls Interesse an diesem GT3-Klassiker gezeigt. Die Ausgabe 2027 steht laut aktueller Planung für den 24. bis 27. Juni auf dem Programm. Dieses Wochenende würde jedoch mit dem Großen Preis von Österreich zusammenfallen. Sollte dieser vorläufige Termin bestehen bleiben, ist eine Teilnahme in Spa für Verstappen ebenfalls nicht möglich. Damit bleiben die 24 Stunden vom Nürburgring übrig. Dieses Rennen ist für Mai geplant und kollidiert nach vorläufigen Angaben nicht mit einem Formel 1-Lauf. Verstappen kennt die Nordschleife mittlerweile aus eigener Erfahrung. Im Mai 2026 gab er dort sein Debüt beim 24-Stunden-Rennen. Er lag während der Nacht in Führung und baute mit seinem Team einen Vorsprung von mehr als dreißig Sekunden aus. Etwa vier Stunden vor dem Ziel sorgte jedoch ein Problem mit der Antriebswelle für das vorzeitige Aus seines Teams. Der viermalige Weltmeister hat seither signalisiert, gerne zurückkehren zu wollen. Verstappen stellt deutliche Bedingungen Das bedeutet nicht, dass seine Teilnahme für 2027 bereits feststeht. Verstappen hat klargestellt, dass er solche Rennen nur in Angriff nehmen will, wenn die Rahmenbedingungen zu seinen Plänen passen. „Wenn ich teilnehme, will ich es auf meine Art und Weise tun“, sagte er dazu. „Ja, sonst mache ich nicht mit.“ Vorerst scheint der Nürburgring daher die beste Option für ein weiteres großes Langstreckenrennen im Jahr 2027 zu sein. Vieles hängt jedoch vom endgültigen Formel 1-Kalender ab. Erst wenn dieser offiziell feststeht, wird klar, wie viel Spielraum Verstappen tatsächlich für sein stetig wachsendes Rennprogramm außerhalb der Formel 1 bleibt. Lies auch: „Absolut kein Comeback“: Max Verstappen scherzt über Kimi Antonellis F1-Vorsprung Lies auch: Audi geht hart gegen Importe der eigenen China-Modelle in Deutschland vor Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Luxusproblem um Kimi Antonelli bereitet Toto Wolff Kopfzerbrechen Formel 1 „Absolut kein Comeback“: Max Verstappen scherzt über Kimi Antonellis F1-Vorsprung Formel 1 Audi geht hart gegen Importe der eigenen China-Modelle in Deutschland vor Formel 1 Nico Rosberg sieht Gefahr für Kimi Antonelli im Titelkampf und warnt vor den möglichen Folgen Formel 1 Lewis Hamilton bezeichnet Ferrari als die Wunderwaffe im Mercedes-Titelkampf Formel 1 Kimi Antonelli lässt Tür zu Ferrari offen und kassiert umgehend Warnung von Toto Wolff
Formel 1 Nico Rosberg sieht Gefahr für Kimi Antonelli im Titelkampf und warnt vor den möglichen Folgen