Formel 1 Verdient Max Verstappen wirklich 92 Millionen Euro pro Jahr? Red Bull sorgt für Klarheit MILTON KEYNES, UNITED KINGDOM - AUGUST 20: Max Verstappen and Laurent Mekies photographed during a re-signing of contracts, extending his deal with the team until 2030. (Photo by Mark Thompson/Getty Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202608190420 // Usage for editorial use only // Von A. Schenk 27. August 2026 F1-News Formel 1 Laurent Mekies Max Verstappen Red Bull Verdient Max Verstappen dutzende Millionen Euro pro Jahr? Red Bull reagiert auf Gerüchte um Rekord-Gage Max Verstappen hat sich erneut zu Red Bull bekannt und steht nun bis einschließlich 2030 bei dem Team aus Milton Keynes unter Vertrag. Während über die sportliche Seite dieser Verbindung seit der Bekanntgabe kaum Unklarheit besteht, verhält es sich bei den finanziellen Rahmenbedingungen genau umgekehrt. Im Fahrerlager kursieren nämlich Summen, die den Limburger zum mit Abstand bestbezahlten Piloten in der Geschichte des Sports machen würden. Die Verlängerung erfolgte zu einem besonderen Zeitpunkt. Red Bull startete in dieser Saison in ein neues Kapitel, in dem man erstmals mit selbst entwickelten Antriebseinheiten antritt, während sich der gesamte Sport an ein tiefgreifend überarbeitetes Reglement gewöhnen musste. Gerade in dieser unsicheren Phase entschied sich der viermalige Weltmeister zu einer langfristigen Bindung an die Formation, mit der er all seine Titel erringen konnte. Sein vorheriger Vertrag lief offiziell noch bis Ende 2028, doch beide Parteien entschieden sich dazu, diesen bereits jetzt um zwei Saisons zu verlängern. Damit endeten auch umgehend die Gerüchte über einen Wechsel zur Konkurrenz, die in den vergangenen Jahren immer wieder aufgekommen waren. Lies auch: Luxusproblem um Kimi Antonelli bereitet Toto Wolff Kopfzerbrechen Fast eine halbe Milliarde bis 2030 F1-Journalist Marc Limacher gab letzte Woche an, Details der neuen Vereinbarung zu kennen. Ihm zufolge unterschrieb Verstappen für ein festes Jahresgehalt von 92 Millionen Euro. Durch Leistungsprämien könnten pro Saison noch gut zwanzig Millionen hinzukommen, bis zu einem Maximum von 115 Millionen Euro. Wer dieses Maximalszenario auf die gesamte Laufzeit hochrechnet, kommt auf eine Gesamtsumme von 460 Millionen Euro, die der Niederländer bis einschließlich 2030 kassieren könnte. Artikel geht weiter unter dem Bild. Solche Summen würden ihn mit großem Abstand zum Topverdiener des Feldes machen, weshalb die Zahlen in Windeseile um die Welt gingen. Bei Red Bull kann man diese Zahlen absolut nicht bestätigen. Teamchef Laurent Mekies wurde von Nico Rosberg, der ihn für Sky Sports F1 interviewte, mit den Beträgen konfrontiert und räumte direkt damit auf. „Beide Aussagen stimmen nicht“, so Mekies. Laut dem Franzosen geht es bei der Zusammenarbeit um etwas ganz anderes als Geld. „Es geht um das Vertrauen, das Max in die 2.000 Mitarbeiter hat, die wir in Milton Keynes beschäftigen, sowohl auf der Chassis-Seite als auch bei den Power Units. Er weiß, wozu unsere Leute fähig sind, und hat sich dazu entschieden, sein Vertrauen für die Zukunft in uns zu setzen. Wir versuchen, dieses Vertrauen zurückzuzahlen“, erklärte der Teamchef. Aushängeschild des gesamten Projekts Aus den Worten von Mekies lässt sich zudem ableiten, wie groß die Rolle von Verstappen innerhalb der Organisation inzwischen ist. Der Niederländer ist längst nicht mehr nur der Mann, der am Sonntag das Maximum aus dem Auto herausholt. Er entwickelte sich zum Aushängeschild für alles, was Red Bull in der Königsklasse unternimmt, und genau das macht seine Unterschrift in einer Phase, in der sich das Team neu beweisen muss, so wertvoll. „Er ist für uns viel mehr als nur der schnellste Fahrer der Welt, und wir werden dafür sorgen, dass wir ihm so schnell wie möglich ein schnelles Auto hinstellen“, so der Red Bull-Verantwortliche. Red Bull kann seinem Kapitän momentan noch keinen Wagen bieten, mit dem er wöchentlich um Siege kämpft. Nach der Verlängerung lastet daher eine gehörige Verantwortung auf den Schultern der Fabrik in Milton Keynes. Verstappen lieferte mit seiner Unterschrift den Vertrauensbeweis, von dem Mekies so gerne spricht. Nun liegt es am Team, diese Geste mit Material zu belohnen, das dem Status eines viermaligen Champions entspricht. Was Verstappen tatsächlich auf sein Konto überwiesen bekommt, wissen vorerst nur der Fahrer und sein Arbeitgeber. Das Dementi von Mekies bedeutet im Übrigen nicht automatisch, dass die Realität weit von den genannten Summen entfernt liegt, da die Teams traditionell keinerlei Offenheit bei den Gehältern zeigen. Lies auch: „Absolut kein Comeback“: Max Verstappen scherzt über Kimi Antonellis F1-Vorsprung Lies auch: Audi geht hart gegen Importe der eigenen China-Modelle in Deutschland vor Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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