Formel 1

Umsatz-Explosion: Formule 1 steigert Erlöse um 53 Prozent

Umsatz-Explosion: Formule 1 steigert Erlöse um 53 Prozent
Formula 1 drivers Lando Norris and Oscar Piastri of the McLaren Mastercard Formula 1 Team, George Russell and Kimi Antonelli of the Mercedes AMG-Petronas Formula One Team, Max Verstappen and Isack Hadjar of Oracle Red Bull Racing, Charles Leclerc and Lewis Hamilton of Scuderia Ferrari HP, Alexander Albon and Carlos Sainz of the Atlassian Williams F1 Team, Liam Lawson and Arvid Lindblad of Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team, Lance Stroll and Fernando Albon of the Aston Martin Aramco Formula 1 Team, Esteban Ocon and Oliver Bearman of the TGR Haas F1 Team, Nico Hulkenberg and Gabriel Bortoleto of the Audi Revolut F1 Team, Pierre Gasly and Franco Colapinto of the BWT Alpine F1 Team, and Valtteri Bottas and Sergio Perez of the Cadillac Formula 1 Team participate in the Formula 1 Melbourne race at Albert Park in Melbourne, Australia, on March 8, 2025. (Photo by Marcel van Dorst/EYE4IMAGES/NurPhoto via Getty Images)

Formel 1 verzeichnet außergewöhnlich starkes erstes Quartal 2024

Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 53 Prozent von 403 Millionen Dollar auf 617 Millionen Dollar. Das Betriebsergebnis verbesserte sich noch deutlicher: Aus einem Verlust von 28 Millionen Dollar wurde ein Gewinn von 107 Millionen Dollar.

Diese Zahlen verdeutlichen, dass der kommerzielle Motor des Sports weiterhin auf Hochtouren läuft.

Ein Teil des Wachstums lässt sich technisch erklären. Im ersten Quartal 2025 waren lediglich die Grands Prix von Australien und China ausgetragen worden. In diesem Jahr fiel auch der Große Preis von Japan bereits in den Berichtszeitraum.

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Ausgefallene Rennen mit positivem Effekt

Dieses zusätzliche Rennen sorgte allein für substanziell höhere Einnahmen bei den Medienrechten, im Hospitality-Bereich sowie bei den sogenannten saisonalen Erträgen, die auf Basis der Anzahl der bereits absolvierten Rennen über das Jahr verteilt werden.

Die Absage der Grands Prix von Bahrein und Saudi-Arabien hatte paradoxerweise ebenfalls einen positiven Effekt auf die Quartalszahlen. Da die gesamte Saison von 24 auf 22 Rennen verkürzt wurde, wird ein größerer Teil des festen Jahresumsatzes bereits früher im Jahr verbucht.

Im ersten Quartal 2026 waren drei von 22 Rennen absolviert, verglichen mit zwei von 24 im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dieses Verhältnis wirkt sich zum Vorteil der frühen Quartalszahlen aus.

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Mutterkonzern Liberty Media bestätigte, dass der Primärumsatz dank des zusätzlichen Rennens im Quartal, einer höheren proportionalen Anerkennung saisonaler Einnahmen und vertraglicher Ratensteigerungen stieg.

Sowohl Medienrechte als auch Sponsoreneinnahmen profitierten von der revidierten Kalenderstruktur und stärkeren kommerziellen Vereinbarungen. Auch andere Segmente zeigten Wachstum. Der Paddock Club, die exklusive Hospitality der Formel 1, verbuchte aufgrund der höheren Nachfrage und neuer Premium-Angebote mehr Einnahmen.

Frachtkosten und Reiseeinnahmen stiegen durch das zusätzliche Rennen ebenfalls an. Die Lizenzeinnahmen nahmen zu, und die Aktivitäten auf der Grand Prix Plaza in Las Vegas wachsen weiterhin als zusätzliche Einnahmequelle außerhalb der Rennwochenenden.

Berechnungen basieren auf einer Saison mit 22 Rennen

Die Finanzergebnisse bestätigen zudem implizit, dass Liberty Media nicht davon ausgeht, dass Bahrein und Saudi-Arabien im weiteren Jahresverlauf noch in den Kalender zurückkehren werden.

Die Berechnungen basieren auf einer Saison mit 22 Rennen, was darauf hindeutet, dass die Organisation diese Events für 2026 abgeschrieben hat. Formel-1-CEO Stefano Domenicali betonte das breite Momentum im Sport.

„Wir hatten einen spannenden Saisonstart sowohl auf als auch abseits der Strecke mit mehr Überholmanövern und einem sehr wettbewerbsfähigen Beginn der Saison.”

Stärkung der Fanbindung

„Wir sehen ein positives Momentum in unserem gesamten Unternehmen, darunter einen starken Start unserer Zusammenarbeit mit Apple in den Vereinigten Staaten.”

„Eine verlängerte mehrjährige Vereinbarung mit unserem langjährigen Partner Sky.”

„Und die Hinzunahme neuer kommerzieller Partnerschaften, unter anderem mit Standard Chartered und Marsh.”

Er fügte hinzu, dass der Sport sich weiterhin darauf konzentriere, die Bindung zu den Fans zu stärken und das Rennspektakel zu verbessern.

„Wir arbeiten weiter an der Evolution des Sports, inklusive der Frage, wie wir weltweit mit den Fans in Kontakt treten.”

„Wir arbeiten mit der FIA und den Teams zusammen, um das Racing noch besser zu machen.”

Die starken Zahlen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der Sport auch auf der Strecke für Begeisterung sorgt. Kimi Antonelli hat seine ersten drei Grands Prix gewonnen, und das Feld ist so konkurrenzfähig wie seit Jahren nicht mehr. Diese Kombination aus sportlichem Erfolg und kommerziellem Wachstum bildet eine starke Basis für den Rest der Saison.

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