Formel 1 Toto Wolff rechnet im anhaltenden Drama ab: „Das könnte noch extrem peinlich werden“ Toto Wolff before the Formula 1 Austrian Grand Prix at Red Bull Ring in Spielberg, Austria on June 29, 2025. (Photo by Jakub Porzycki/NurPhoto) Von A. Schenk 14. Februar 2026 F1-News Formel 1 Mercedes Toto Wolff Mercedes-Teamchef Toto Wolff übt scharfe Kritik an konkurrierenden F1-Motorenherstellern. Laut Toto Wolff haben Konkurrenten „geheime Briefe“ an die FIA geschickt, um in der eskalierenden Kontroverse um das Verdichtungsverhältnis für die Saison 2026 Druck auf den Weltverband auszuüben. Mehreren Quellen zufolge soll Mercedes eine Regellücke genutzt haben, die es ermöglicht, auf der Strecke ein Verdichtungsverhältnis von 18:1 zu verwenden, während das reglementierte Limit bei einer Standardmessung bei 16:1 liegt. Dieses zusätzliche Verdichtungsverhältnis würde ihnen einen Leistungsvorteil verschaffen, was vielen konkurrierenden Herstellern sauer aufgestoßen ist. Während der Testtage in Bahrain deutete Wolff an, dass die Streitigkeiten um diese Angelegenheit in den letzten Monaten massiv zugenommen haben, inklusive diskreter Absprachen und direkter Kommunikation der Teams mit der FIA hinter dem Rücken von Mercedes. Lies auch: George Russell wütend nach Ferrari-Blockade: F1-Teams stellen sich bei wichtiger Regeländerung quer Homologation rückt näher, Entscheidung der FIA steht bevor „Ich glaube, dass das Lobbying der anderen Motorenhersteller in den letzten Monaten enorm zugenommen hat“, sagte Wolff. „Geheime Meetings, geheime Briefe an die FIA. Aber in diesem Sport gibt es natürlich nichts Geheimes, und das hat zu dieser Situation geführt.“ Wolff betont, dass Mercedes von Beginn an transparent mit der FIA über seinen Ansatz kommuniziert habe. Er bestreitet, dass das Team bewusst eine Grauzone im Reglement gesucht habe, um sich einen unfairen Vorteil zu verschaffen. „Unsere Kommunikation mit der FIA war immer positiv. Von unserer Seite gab es keine Überraschungen“, so der Österreicher. Laut Wolff spielt bei den anderen Herstellern vor allem Angst eine Rolle. Die Angst davor, dass Mercedes zum Start des neuen Reglements 2026 sofort wieder den Ton angeben wird. Artikel geht weiter unter dem Bild „Ich denke, dass sich alle ein bisschen zu sehr darüber aufgeregt haben, wie gut unser Motor sein würde“, sagte er. „Unsere Kollegen bei anderen Marken haben sich vielleicht etwas zu sehr von der Angst leiten lassen, dass dies peinlich für sie werden könnte.“ „Aber ich glaube nicht, dass das nötig ist.“ „Es ist okay. Warten wir ab, wie der Test verläuft, und dann werden wir sehen, was das nächste unerwartete Ereignis ist, das uns begegnet.“ Die FIA muss die Motoren für die Saison 2026 spätestens bis zum 1. März homologieren, genau eine Woche vor dem Eröffnungsrennen in Melbourne. Sollte der Verband entscheiden, die Regeln für das Verdichtungsverhältnis anzupassen – zum Beispiel indem Messungen künftig bei Betriebstemperatur des Motors statt bei Umgebungstemperatur durchgeführt werden – könnte dies erhebliche Folgen für Mercedes haben. Sollte die FIA jedoch urteilen, dass Mercedes innerhalb des Reglements gehandelt hat, werden die konkurrierenden Motorenlieferanten mit einem Rückstand in die Saison gehen, möglicherweise ohne Zeit, ihre eigenen Konzepte noch anzupassen. Lies auch: Jetzt knickt auch Toto Wolff ein: Formel 1 muss endlich durchgreifen Lies auch: Grand Prix von China nach massiven Problemen mit der Rennstrecke abgesagt: FIA greift ein Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 George Russell wütend nach Ferrari-Blockade: F1-Teams stellen sich bei wichtiger Regeländerung quer Formel 1 Jetzt knickt auch Toto Wolff ein: Formel 1 muss endlich durchgreifen Formel 1 Grand Prix von China nach massiven Problemen mit der Rennstrecke abgesagt: FIA greift ein Formel 1 FIA greift bei Mercedes durch: George Russell disqualifiziert Formel 1 „Max Verstappen gewinnt UFC-Schlacht gegen Lewis Hamilton“ Formel 1 Fans aufgepasst: Formel-1-Rennen an diesem Wochenende an einem anderen Tag
Formel 1 George Russell wütend nach Ferrari-Blockade: F1-Teams stellen sich bei wichtiger Regeländerung quer