Formel 1 Toto Wolff mit Hiobsbotschaft zur Mercedes-Dominanz MONTE-CARLO, MONACO - MAY 24: Toto Wolff Team Principal of Mercedes AMG Petronas F1 Team looks on during the Qualifying Session ahead F1 Grand Prix of Monaco at Circuit de Monaco on May 24, 2025 in Monte-Carlo, Monaco. (Photo by Emmanuele Ciancaglini/Ciancaphoto Studio/Getty Images) Von A. Schenk 14. Juli 2026 Andrea Kimi Antonelli F1-News Formel 1 Mercedes Toto Wolff Mercedes-Teamchef Toto Wolff zeigt sich mit dem Speed für 2026 zufrieden – mahnt aber schnelle Lösungen bei den Zuverlässigkeitsproblemen an. Obwohl Mercedes die aktuelle Saison mit dem schnellsten Auto im Feld dominiert, haben technische Defekte bereits mehrere Siege gekostet. Laut Wolff hätte das Team eigentlich alle Grands Prix dieser Saison gewinnen müssen. Mercedes hat nach neun Rennwochenenden alle Pole Positions für die regulären Grands Prix erobert. Nur in einigen Sprint-Qualifyings mussten sich George Russell und Andrea Kimi Antonelli gegenüber McLaren und Ferrari geschlagen geben, dennoch konnte Mercedes nur sieben der neun Rennen gewinnen. Laut Toto Wolff ist dies angesichts der Performance des Autos ein enttäuschendes Ergebnis. Der Österreicher wurde gefragt, ob Mercedes bei der Abstimmung vielleicht etwas weniger aggressiv vorgehen müsse, um die Zuverlässigkeit des Autos zu verbessern. „Wir sind eine Organisation, die voll auf Performance ausgerichtet ist. Sowohl auf der Seite des Chassis als auch beim Motor wollen wir das Maximum herausholen“, reagierte Wolff. Lies auch: Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team Wolff will nicht an der Pace des Autos rütteln „Ich schraube lieber etwas zurück an etwas, das wirklich sehr gut ist, und löse die Zuverlässigkeitsprobleme, als dass wir Speed opfern.“ Als er darauf hingewiesen wurde, dass Mercedes sieben von neun Grands Prix gewonnen hat, reagierte Wolff entschieden. „Es hätten neun von neun sein müssen.“ Die zwei verpassten Siege waren jeweils technischen Problemen geschuldet. Beim Großen Preis von Kanada fiel George Russell in Führung liegend aus, nachdem ein elektrisches Problem sein Rennen vorzeitig beendete. Artikel geht weiter unter dem Bild. Einige Wochen später ereilte Kimi Antonelli in Barcelona ein ähnlicher elektrischer Defekt, während er auf dem zweiten Platz lag. Dadurch konnte Lewis Hamilton für Ferrari den Sieg einfahren, und auch beim jüngsten Grand Prix in Silverstone stand die Technik erneut im Weg. Dort brach ein Teil der Radaufhängung bei Antonelli, wodurch er keinen ernsthaften Angriff mehr auf Spitzenreiter Charles Leclerc starten konnte. Laut Mercedes hätte der Italiener ohne dieses Problem eine deutlich größere Rolle im Kampf um den Sieg spielen können. Trotz dieser Rückschläge bleibt Mercedes statistisch gesehen das stärkste Team der Saison. Der deutsche Rennstall hat nach Ferrari die meisten Rennkilometer absolviert. Mercedes spulte 5.215 Kilometer der maximal möglichen 5.408 Kilometer während der Grands Prix ab. Das unterstreicht, dass die Zuverlässigkeit im Allgemeinen gut ist, auch wenn die Ausfälle in entscheidenden Momenten besonders schmerzhaft waren. Lieber schnell mit Problemen als zu langsam ohne Bei den Konstrukteuren profitiert Mercedes von der konstanten Pace von sowohl Russell als auch Antonelli, besonders der junge Italiener beeindruckt in seiner zweiten Formel 1-Saison. Er führt nach neun Rennen sogar die Weltmeisterschaft an und gilt als die große Entdeckung des Jahres 2026. Am anderen Ende des Feldes erlebt Aston Martin hingegen eine schwierige Saison. Das Team hat lediglich 3.753 Rennkilometer absolviert und verzeichnete nur acht Zielankünfte aus den ersten achtzehn möglichen Ergebnissen. Seit dem Frühjahr ist jedoch eine Besserung erkennbar. Sieben der letzten zwölf Rennen wurden zu Ende gefahren, was auf Fortschritte mit der problematischen Honda-Antriebseinheit hindeutet. Für Mercedes liegt die Priorität auf der Steigerung der Zuverlässigkeit, ohne dabei Speed einzubüßen. Wolff betont, dass das Team lieber das schnellste Auto mit technischen Problemen hat als ein absolut zuverlässiges Auto, das schlichtweg nicht schnell genug ist, um Rennen zu gewinnen. Lies auch: Hiobsbotschaft für Red Bull und Max Verstappen Lies auch: Nach Belgien-GP: Zwei F1-Piloten fliegen gemeinsam mit Fans in easyJet-Maschine zurück Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team Formel 1 Hiobsbotschaft für Red Bull und Max Verstappen Formel 1 Nach Belgien-GP: Zwei F1-Piloten fliegen gemeinsam mit Fans in easyJet-Maschine zurück Formel 1 Red Bull findet Nachfolger für GianPiero Lambiase Formel 1 Rucking: Warum das Training mit Zusatzgewicht Körper und Geist stärker fordert als klassisches Gehen Formel 1 Nervöser Max Verstappen: „Die schießen mich ab, wenn ich so weitermache“
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