Formel 1 Top-Team plant F1-Rückkehr von Christian Horner Von A. Schenk 1. Juli 2026 Aston Martin Christian Horner F1-News Formel 1 Bericht: Aston Martin wirbt erneut um Christian Horner für Formel-1-Rückkehr Der ehemalige Red Bull-Teamchef soll im Gespräch sein, die Leitung des ambitionierten britischen Teams zu übernehmen. Christian Horner wurde im Juli 2025 nach mehr als zwanzig Jahren bei Red Bull entlassen und hat seitdem keine neue Funktion innerhalb der Königsklasse des Automobilsports übernommen. Mit seiner beeindruckenden Erfolgsbilanz gilt Horner nach wie vor als einer der erfolgreichsten Teamchefs in der Geschichte der Formel 1. Unter seiner Führung entwickelte sich Red Bull zu einer dominanten Kraft. Sebastian Vettel sicherte sich zwischen 2010 und 2013 vier Weltmeistertitel in Folge, bevor Max Verstappen dieses Kunststück zwischen 2021 und 2024 wiederholte. Zudem gewann Red Bull mehrere Konstrukteurstitel und stieg zu einem der erfolgreichsten Rennställe dieses Jahrhunderts auf. Sein Abschied bei Red Bull kam daher überraschend. Obwohl das Team inzwischen mit einer neuen Führung weitermacht, ist die Lücke, die Horner hinterlassen hat, laut vielen Analysten noch immer spürbar. Lies auch: Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team Horners Fehlen noch immer spürbar Aston Martin sieht in dem Briten möglicherweise den Mann, der das Team wieder in Richtung Spitze führen kann. Der Rennstall erlebt derzeit eine äußerst schwierige Saison. Während Aston Martin vor einigen Jahren noch regelmäßig um Podiumsplätze mitkämpfte, ist das Team inzwischen ins Hinterfeld des Tableaus zurückgefallen. Nach sieben Grands Prix hat Aston Martin lediglich eine Handvoll Punkte auf dem Konto. Fernando Alonso sorgte in Monaco für die einzige Punkteplatzierung der Saison, während Teamkollege Lance Stroll noch kein einziges Mal in die Nähe der Top Zehn fahren konnte. Schlimmer noch: Der Kanadier schied fünfmal aus und beendete nur zwei Rennen, mit einem fünfzehnten Platz als bestem Ergebnis. Auch Alonso hatte viel Pech und sah viermal vorzeitig die Zielflagge nicht. Die enttäuschenden Leistungen setzen die aktuelle technische und sportliche Leitung unter Druck. Eigentümer Lawrence Stroll, der das Team in den letzten Jahren mit enormen finanziellen Ressourcen ausgestattet hat, soll deshalb erneut bei Horner angeklopft haben. Laut Daily Mail fanden bereits früher Gespräche statt, bei denen eine Einigung kurz bevorzustehen schien. Letztlich scheiterten diese Verhandlungen jedoch im letzten Moment. Nun soll Aston Martin einen neuen Versuch wagen. Artikel wird unter dem Bild fortgesetzt. Für Horner gibt es wenig Grund, eine überstürzte Entscheidung zu treffen. Nach seinem Ausscheiden bei Red Bull erhielt er Berichten zufolge eine Abfindung in Höhe von rund 73 Millionen Euro. Dadurch kann er in Ruhe abwarten, bis sich ein Projekt bietet, das vollständig seinen Ambitionen entspricht. Neben Aston Martin wird Horner auch mit einem möglichen neuen Formel-1-Projekt der chinesischen Automarke BYD in Verbindung gebracht. Die Marke soll prüfen, ob sie langfristig als zwölftes Team in die Formel 1 einsteigen kann. Diversen Berichten zufolge befindet sich diese Initiative jedoch noch in einem sehr frühen Stadium, weshalb eine eventuelle Teilnahme noch Jahre auf sich warten lassen könnte. Ein Wechsel zu Aston Martin wäre daher der schnellste Weg zurück in die Formel 1. Dennoch wartet dort auf Horner keine einfache Aufgabe. Obwohl Aston Martin über eine hochmoderne Fabrik, den neuesten Windkanal und massive Investitionen von Lawrence Stroll verfügt, bleiben die sportlichen Resultate weit hinter den Erwartungen zurück. Noch keine Rede von einer Einigung Die Verpflichtung von Stardesigner Adrian Newey hat die Hoffnung auf bessere Zeiten befeuert, doch die Ergebnisse lassen vorerst noch auf sich warten. Genau deshalb könnte die Erfahrung von Horner von großem Wert sein. Er hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er ein Team nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch an die absolute Spitze führen kann. Die Frage ist jedoch, ob er genügend Freiheit erhält, um die notwendigen Veränderungen innerhalb der aktuellen Struktur von Aston Martin durchzuführen. Vorerst kann von einer Einigung keine Rede sein. Horner selbst hat sich noch nicht öffentlich zu seiner Zukunft geäußert, und auch Aston Martin hat die Berichte nicht bestätigt. Dennoch sorgen die neuen Gerüchte erneut für Spekulationen im Formel-1-Paddock. Sollte Horner tatsächlich zu Aston Martin zurückkehren, wäre dies einer der spektakulärsten Transfers abseits des Cockpits in den letzten Jahren. 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