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Tolle Neuigkeiten für alle Android-Nutzer

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HUNGARORING, MOGYOROD, HUNGARY - 2023/07/23: Former Driver David Coulthard in the paddock before the F1 Grand Prix of Hungary . (Photo by Marco Canoniero/LightRocket via Getty Images)

Google führt lang erwartetes neues Feature für Android ein

YouTube hält Einzug in Android Auto. Das hat weitreichende Folgen dafür, wie Autofahrer ihr Infotainmentsystem künftig nutzen können.

Google integriert die Videowiedergabe direkt in das Dashboard – ein Schritt, der sich bereits seit längerer Zeit abzeichnete und nun immer konkretere Formen annimmt.

Die Unterstützung für die Videowiedergabe reicht bis zu 60 Bilder pro Sekunde, sofern das Infotainmentsystem des Fahrzeugs dies verarbeiten kann. Nicht jedes Modell verfügt über ein Display mit der notwendigen Auflösung, weshalb die Wiedergabequalität je nach Fahrzeug variieren kann.

Google gab bereits bekannt, bei welchen Automarken die Funktion verfügbar sein wird. Auf der Liste stehen BMW, Ford, Hyundai, Kia, Renault, Skoda, Volvo und Mercedes. Es wird erwartet, dass im Zuge des Rollouts weitere Hersteller folgen werden.

Eine entscheidende Einschränkung bleibt: Video-Apps sind ausschließlich zugänglich, wenn das Fahrzeug geparkt ist.

Dies betrifft Situationen wie das Warten vor der Schule, das Laden der Batterie oder Pausen auf dem Parkplatz, in denen ein Videobildschirm eine praktische Ergänzung für Fahrer und Passagiere darstellen kann.

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Automatischer Wechsel in den Audiomodus während der Fahrt

Sobald der Fahrer losfährt, stoppt die Videowiedergabe automatisch. Google hat hierfür einen speziellen Audiomodus entwickelt, der nahtlos übernimmt, wenn sich das Fahrzeug in Bewegung setzt.

Anstatt des Videobildes zeigt die App dann ein statisches Vorschaubild an, während der Ton im Hintergrund weiterläuft.

Apps, die von dieser Integration profitieren wollen, müssen entsprechend aktualisiert werden, um Hintergrund-Audio zu unterstützen. Ohne diese Anpassung wird die Wiedergabe schlichtweg unterbrochen, sobald das Auto fährt, was den Nutzen erheblich einschränkt.

Dieser Ansatz ähnelt der Handhabung von Google Maps und Waze bei Texteingaben: Das Tippen ist nur im Stillstand möglich, während der Fahrt wird die Bedienung von Sprachbefehlen übernommen.

Für YouTube gilt dabei eine zusätzliche Bedingung. Die Audiowiedergabe im Hintergrund ist nur für Nutzer mit einem Premium-Abonnement verfügbar, das in den Niederlanden derzeit rund 14 Euro pro Monat kostet.

Wer die kostenlose Version nutzt, wird feststellen, dass die App automatisch pausiert, sobald das Auto anrollt. Das macht die Funktion für einen Großteil der Nutzer deutlich weniger attraktiv.

Text geht weiter unter dem Post.

https://www.instagram.com/reel/DYRceDRsRFm

Launch im Laufe des Jahres erwartet

Google hat noch kein konkretes Veröffentlichungsdatum für die Video-Integration in Android Auto genannt. Es wird erwartet, dass die ersten Apps im Laufe des Jahres 2026 verfügbar sein werden, wobei YouTube mutmaßlich den Anfang macht.

Andere Streamingdienste wie Netflix könnten folgen, Details zu einem breiteren Rollout werden jedoch erst kurz vor dem Start kommuniziert.

Die Entwicklung verläuft parallel zu ähnlichen Plänen von Apple. Der Tech-Gigant arbeitet ebenfalls an einer Videowiedergabe innerhalb von CarPlay.

Beide Unternehmen reagieren damit auf den wachsenden Bedarf an Entertainment-Möglichkeiten im Fahrzeug. Vor allem bei Elektroautos mit längeren Ladezeiten werden Wartezeiten auf Parkplätzen und an Autobahn-Ladestationen immer mehr zum Standard.

Die Zusammenarbeit zwischen Google und den genannten Marken scheint daher kein Zufall zu sein. Es ist vielmehr ein bewusster Schritt hin zu einem breiteren Standard für In-Car-Entertainment, der die Konkurrenz durch separate Tablets und Smartphones im Cockpit verringern soll.

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