Formel 1

Titelkampf: Bernie Ecclestone spricht deutliche Warnung an Max Verstappen aus

Titelkampf: Bernie Ecclestone spricht deutliche Warnung an Max Verstappen aus

Bernie Ecclestone ist sicher: Max Verstappen ist zurück in der Erfolgsspur und greift im Titelkampf wieder an

Bernie Ecclestone glaubt, dass der Kampf um den Formel-1-Weltmeistertitel 2026 letztlich auf ein Duell zwischen Max Verstappen und Andrea Kimi Antonelli hinauslaufen wird. Der ehemalige Formel-1-Zampano äußerte sich dazu gegenüber dem Schweizer Magazin Blick und ließ dabei deutlich durchblicken, dass er großes Vertrauen in beide Piloten hat.

Laut Ecclestone verfügt Verstappen trotz seines schwierigen Saisonstarts nach wie vor über alles Nötige, um in den Titelkampf zurückzukehren. Dabei verwies der 95-jährige Brite vor allem auf die jüngsten Fortschritte von Red Bull Racing.

„Red Bull hat die Talsohle offenbar durchschritten und Max hat sein Feuer wiedergefunden – dann ist er am gefährlichsten.“

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Max Verstappen am gefährlichsten

Diese Aussagen des Mannes, der die Königsklasse zwischen 1978 und 2017 leitete, sind durchaus bemerkenswert, da Red Bull einen sehr mühsamen Saisonstart erlebte.

In den ersten drei Rennen hatte das Team mit großen Problemen am RB22 zu kämpfen, wodurch dem viermaligen Weltmeister gegenüber Mercedes regelmäßig der Speed fehlte.

Vor allem in der Anfangsphase der Saison schien Mercedes klar das stärkste Paket zu haben. Das Team gewann mehrere Rennen, während Rookie Andrea Kimi Antonelli auf Anhieb beeindruckte.

Der junge Italiener entschied drei der ersten vier Grands Prix der Saison für sich und baute sich damit schnell einen Vorsprung von zwanzig Punkten auf seinen Teamkollegen und Titelfavoriten George Russell aus.

Titelfavorit deshalb, weil viele Experten im Vorfeld Russell als logischen Kandidaten sahen, um Mercedes nach dem Wechsel von Lewis Hamilton zu Ferrari wieder zu einem WM-Titel zu führen. Antonelli hat diese Erwartungshaltung mit seinem starken Debütjahr jedoch komplett über den Haufen geworfen.

Ecclestone scheint mittlerweile ebenfalls mehr Vertrauen in Antonelli als in Russell zu haben. Dennoch verfügt Verstappen laut des 95-jährigen Briten weiterhin über außergewöhnliche mentale Qualitäten, die es ihm ermöglichen, einen Rückstand wettzumachen – was dem Niederländer laut Ecclestone bereits im Vorjahr gelang.

Damals schaffte es Verstappen trotz schwieriger Phasen, den Titelkampf bis zum Ende spannend zu halten. In Miami schien Red Bull die Probleme mit dem Auto erstmals in den Griff zu bekommen; Verstappen qualifizierte sich dort für die erste Startreihe neben den Mercedes-Piloten.

Im Rennen erlebte er zwar durch einen frühen Dreher eine schwierige Anfangsphase, konnte sich aber dennoch bis auf den fünften Platz zurückkämpfen.

Dadurch entstand im Paddock das Gefühl, dass Red Bull langsam wieder konkurrenzfähig wird. Besonders der Speed über eine einzelne Runde schien im Vergleich zu den ersten Saisonrennen deutlich verbessert.

Mercedes bleibt derweil das Team, das es zu schlagen gilt. George Russell gewann den Saisonauftakt in Australien und sicherte sich auch den Sieg im ersten Sprintrennen des Jahres in China.

Doch nach Australien steht Antonelli voll im Rampenlicht. Der Youngster wird von vielen Insidern mittlerweile als der wichtigste Herausforderer von Verstappen angesehen.

Antonelli gilt seit Jahren als eines der größten Talente im Juniorprogramm von Mercedes, und Teamchef Toto Wolff bezeichnete ihn bereits zuvor als einen möglichen zukünftigen Weltmeister.

Sein schneller Durchbruch erinnert an frühere Ausnahme-Rookies wie Lewis Hamilton 2007 oder Max Verstappen 2015. Vor allem seine Gelassenheit und sein Speed unter Druck beeindrucken die Konkurrenz.

Verstappen selbst erlebte unterdessen ein enttäuschendes Wochenende beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, wo ein potenziell starkes Ergebnis durch technische Probleme in der Schlussphase des Rennens in Rauch aufging.

Nun richtet er seine volle Aufmerksamkeit wieder auf die Formel 1, wobei der Grand Prix von Kanada als nächster wichtiger Termin ansteht. Der Circuit Gilles Villeneuve in Montreal kam den Autos von Red Bull historisch gesehen oft entgegen.

Sollten sich die Verbesserungen aus Miami tatsächlich als strukturell erweisen, könnte Verstappen schnell wieder zu Mercedes aufschließen. In diesem Szenario könnte sich die Meisterschaft im weiteren Saisonverlauf doch noch zu einem direkten Duell zwischen Verstappen und Antonelli entwickeln.

Ecclestone scheint davon bereits voll überzeugt zu sein. Seiner Meinung nach verfügt Verstappen nach wie vor über die Erfahrung und Aggressivität, um zurückzuschlagen, während Antonelli momentan den Speed hat, um Mercedes an der Spitze zu halten.

Die kommenden Rennen werden zeigen, ob Red Bull wirklich zurück im Titelkampf ist oder ob Mercedes vorerst die dominante Kraft des Jahres 2026 bleibt.

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