Formel 1 Schlechte Nachrichten für die Familie Schumacher Mick Schumacher prepares for qualifying during the inaugural INDYCAR Grand Prix of Arlington in Arlington, Texas, on March 14, 2026. (Photo by Reginald Mathalone/NurPhoto via Getty Images) Von A. Schenk 29. März 2026 F1-News Formel 1 IndyCar Series Mick Schumacher Mick Schumacher in der Krise: Die Sorgen um den Deutschen wachsen Mick Schumacher erlebt einen äußerst schwierigen Start in seine IndyCar-Karriere. Nach drei Rennen belegt der Deutsche den letzten Platz in der Meisterschaft und gibt selbst zu, dass die Umstellung deutlich härter ausfällt als erwartet. „Ich dachte, ich wäre vorbereitet. Aber das bin ich nicht“, gab er im Vorfeld des vierten Saisonlaufs in Alabama ehrlich zu. Die enttäuschenden Ergebnisse kommen nicht völlig überraschend. Schumacher startet für Rahal Letterman Lanigan Racing, ein Team, das derzeit nur auf Rang neun der zehn Teams in der IndyCar-Wertung liegt. Im vergangenen Jahr beendete das Team die Saison sogar als Schlusslicht, was verdeutlicht, dass die Basis bereits schwach ist. Zudem fehlt Schumacher im Gegensatz zu anderen Rookies die Erfahrung in den amerikanischen Nachwuchsklassen wie der IndyNXT. Dieser Unterschied spielt eine wichtige Rolle bei seinen Anpassungsschwierigkeiten. Lies auch: Max Verstappen äußert sich zu emotionalem Abschied Schumacher hat Probleme mit dem Meilen-System Ein auffälliges Hindernis stellt die Kommunikation mit seinen Ingenieuren dar. Schumacher ist das europäische System gewohnt, in dem das metrische System mit Kilometern und Grad Celsius verwendet wird. In der IndyCar wird hingegen mit dem anglo-amerikanischen Maßsystem gearbeitet, dem sogenannten Imperial System mit Meilen und Fahrenheit. Das mag wie ein Detail klingen, sorgt aber für zusätzliche Komplexität bei der Zusammenarbeit und der Abstimmung des Autos. Aus diesem Grund greift das Team nun ein. Sein bisheriger Renningenieur Mike Pawlowski wird durch den erfahrenen Eddie Jones ersetzt. Pawlowski bleibt zwar Teil des Teams, tritt jedoch ins zweite Glied zurück. Jones verfügt über eine beeindruckende Vita innerhalb des Teams und arbeitete bereits erfolgreich mit Fahrern wie Graham Rahal und Takuma Sato zusammen. Letzterer gewann unter seiner Anleitung sogar das Indy 500. Artikel geht weiter unter dem Bild. Mit diesem Wechsel hofft das Team, Schumachers Performance auf Stadtkursen und permanenten Rennstrecken zu verbessern, wo er bisher Probleme hatte. Auf Oval-Kursen lief es vergleichsweise besser, was auch Pawlowskis Expertise auf diesem Gebiet zu verdanken war. Die Lösung mit Jones ist allerdings temporär. Er wird Schumacher nur bei drei Rennen betreuen, beginnend in Alabama. Danach kehrt er für das Indy 500 in seine Rolle bei Takuma Sato zurück. Es ist gut möglich, dass Pawlowski bis dahin wieder als Renningenieur an Schumachers Seite steht. Der Druck auf Schumacher nimmt unterdessen zu. Ohne schnelle Fortschritte droht seine erste IndyCar-Saison zu einem Lehrjahr ohne Ergebnisse zu werden. Die kommenden Rennen sind daher entscheidend, um zu beweisen, dass er sich an die US-amerikanische Rennwelt anpassen kann. Lies auch: Abschied in der Formel 1: Willem-Alexander, Máxima und Alexia stehen Prinz Bernhard bei Lies auch: 32 Bergsteiger ignorieren Warnungen am Mont Blanc und fordern anschließend kostenlosen Rettungsflug Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Max Verstappen äußert sich zu emotionalem Abschied Formel 1 Abschied in der Formel 1: Willem-Alexander, Máxima und Alexia stehen Prinz Bernhard bei Formel 1 32 Bergsteiger ignorieren Warnungen am Mont Blanc und fordern anschließend kostenlosen Rettungsflug Formel 1 Letztes F1-Rennen in Zandvoort: Das kostet ein Ticket, um Verstappen noch einmal glänzen zu sehen Formel 1 „Lewis Hamilton wollte mehrfach zu Red Bull wechseln“ Formel 1 Überlebenskampf: F1-Team braucht Christian Horner dringender denn je
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