Formel 1 Rückschlag für Max Verstappen: Toto Wolff lässt Tür wohl endgültig zu Toto Wolff and Max Verstappen in the pit lane ahead of the Sprint Race for the Formula 1 Crypto.com Miami Grand Prix at the Miami International Autodrome in Miami Gardens, Florida, United States, on May 2, 2026. (Photo by Stephanie Tacy/NurPhoto) Von A. Schenk 2. Juli 2026 F1-News Formel 1 Max Verstappen Mercedes Toto Wolff Max Verstappen: Liste der potenziellen Teams wird deutlich kürzer Toto Wolff hat am Rennwochenende in Österreich klargestellt, dass Mercedes vor 2027 nicht an seiner Fahrerpaarung rütteln wird. Damit fällt das Team aus Brackley als Option für den viermaligen Weltmeister weg, der bereits seit Monaten mit einem Abschied von Red Bull in Verbindung gebracht wird. „Ja, wir wollen nichts verändern, und ich habe George auch gesagt, dass ich glaube, dass dies ein Line-up ist, das für uns gut funktioniert. Wir sind mit beiden sehr zufrieden“, so Wolff gegenüber Sky Sports F1. Die Aussagen des Österreichers sind bemerkenswert angesichts seiner eigenen Vorgeschichte mit Verstappen. In der vergangenen Saison machte Wolff kein Geheimnis daraus, dass er den Niederländer gerne zu Mercedes holen würde. Er versuchte, von der internen Unruhe bei Red Bull zu profitieren, wo ein Konflikt zwischen Christian Horner und Jos Verstappen das Team spaltete. Während der Sommerpause lud er Verstappen sogar auf seine Yacht in Italien zu einer geheimen Aussprache ein. Artikel geht weiter unter dem Bild. Als der Limburger daraufhin signalisierte, auf jeden Fall bis einschließlich 2026 bei Red Bull zu bleiben, entschied sich Wolff endgültig für Kimi Antonelli und George Russell. Diese Wahl erweist sich bislang als goldrichtig. Antonelli gewann fünf der ersten acht Rennen und führt die Meisterschaft mit einem Vorsprung von 56 Punkten an. Russell ließ in Österreich zudem bereits durchblicken, dass er auch 2027 für Mercedes fahren wird. Der Brite verfügt nämlich über eine Vertragsklausel, mit der er selbst Einfluss auf seine Zukunft hat. Lies auch: Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team Alte Liebe Dass Wolff die Tür nun zuschlägt, ist besonders auffällig, da er Verstappen bereits kannte, bevor dieser sein Formel-1-Debüt gab. 2023 sprach er offen über das erste Kennenlernen. „Ich sprach mit Jos und Huub Rothengatter, als sie in mein Büro in Brackley kamen – das muss gewesen sein, als Max noch im Kartsport aktiv war oder am Ende seiner Kartzeit kurz vor der Formel 3 stand. Und danach sprachen wir uns erneut, als Max und Jos mich zu Hause in Wien besuchten. Wir haben ein paar Stunden über seine Zukunft gesprochen. Bereue ich es, Max verpasst zu haben? Sicher. Aber damals war es keine Option“, so Wolff. Der Teamchef erklärte damals auch, warum nie Platz war. „Wir hatten zwei Fahrer, mit denen ich extrem glücklich war, Nico und Lewis, und als Nico ging, war Valtteri die Option und Max war gar nicht verfügbar“, sagt Wolff. Ausstiegsklausel und McLaren-Gerüchte Für Verstappen selbst verläuft die Saison mühsam. In Monaco fiel er mit einem Motorendefekt aus, und sein zweiter Platz in Österreich war erst sein bestes Saisonergebnis. Er steht nun bei 73 Punkten und hat einen Rückstand von 98 Punkten auf Antonelli. Das ist insofern relevant, da sein Vertrag über umgerechnet rund 58 Millionen Euro pro Jahr eine Klausel enthalten soll, die ihm einen Wechsel erlaubt, falls er die Meisterschaft außerhalb der Top Zwei abschließt. Dieses Szenario erscheint momentan realistisch. Während des Wochenendes in Spielberg tauchten zudem Berichte über Gespräche zwischen dem Lager Verstappen und McLaren auf. CEO Zak Brown hielt die Tür einen Spalt offen, doch Manager Raymond Vermeulen dementierte eine Einigung. „Natürlich gibt es Ausstiegsklauseln, die gab es schon immer. Aber wir haben nie eine genutzt“, so Vermeulen. „Wir waren immer loyal und bleiben das auch. Wir wollen den Weg mit Red Bull fortsetzen und Max seine Karriere hier beenden sehen – aber natürlich mit der Möglichkeit zu gewinnen.“ Interessanterweise zeigte Wolff nach dem Rennen in Österreich viel Bewunderung für den Piloten, den er nicht verpflichten will. „Max spielt immer eine wichtige Rolle im Titelkampf. Ehrlich gesagt glaube ich, dass Max an diesem Wochenende der entscheidende Faktor war. Er weiß einfach alles aus dem Auto herauszuholen, was drinsteckt. Deshalb darf man den Verstappen-Faktor in einer Meisterschaft niemals außer Acht lassen oder unterschätzen“, so Wolff gegenüber den anwesenden Medien. Da Mercedes aus dem Rennen ist und Red Bull ihn halten will, scheint Verstappens Zukunft vorerst weiterhin in Milton Keynes zu liegen. Lies auch: Hiobsbotschaft für Red Bull und Max Verstappen Lies auch: Nach Belgien-GP: Zwei F1-Piloten fliegen gemeinsam mit Fans in easyJet-Maschine zurück Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team Formel 1 Hiobsbotschaft für Red Bull und Max Verstappen Formel 1 Nach Belgien-GP: Zwei F1-Piloten fliegen gemeinsam mit Fans in easyJet-Maschine zurück Formel 1 Red Bull findet Nachfolger für GianPiero Lambiase Formel 1 Rucking: Warum das Training mit Zusatzgewicht Körper und Geist stärker fordert als klassisches Gehen Formel 1 Nervöser Max Verstappen: „Die schießen mich ab, wenn ich so weitermache“
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