Formel 1 „Respektvoller“ Max Verstappen erhält Riesen-Kompliment nach hartem Zweikampf Max Verstappen and Lucas Auer of Mercedes-AMG Team Verstappen Racing drive a Mercedes-AMG GT3 during the ADAC Qualifier Race 2 24h Nurburgring at the Nurburgring in Nurburg, Germany, on April 19, 2026. (Photo by Jack Brekelmans/EYE4IMAGES/NurPhoto via Getty Images) Von A. Schenk 20. April 2026 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring F1-News Formel 1 Max Verstappen Nürburgring Christopher Haase gewinnt NLS5 auf dem Nürburgring – doch er spricht vor allem über Verstappen Der deutsche Audi-Pilot fuhr am Sonntag lange Zeit Stoßstange an Stoßstange mit Max Verstappen und zeigte sich im Anschluss voll des Lobes über die Zweikampfstärke des Limburgers auf der Nordschleife. Haase sicherte sich gemeinsam mit Ben Green und Alexander Sims den Sieg im #16 Audi R8 LMS von Scherer Sport PHX. Sie behielten gegenüber dem Red Bull ABT-Lamborghini von Mirko Bortolotti, Luca Engstler und Patric Niederhauser mit etwas mehr als 28 Sekunden Vorsprung die Oberhand. Den dritten Platz belegte der Manthey-Porsche „Grello“ von Thomas Preining und Matt Campbell, die einen späten Angriff des Winward-Mercedes #80 abwehren konnten. Verstappen kam am Sonntag zum Einsatz, da der Große Preis von Saudi-Arabien abgesagt wurde, was Freiräume in seinem F1-Kalender schuf. Diese Zeit nutzte er für zusätzliche Kilometer in der Grünen Hölle, der wichtigsten Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen vom 14. bis 17. Mai. Lies auch: Porsches in Russland wollen plötzlich nicht mehr anspringen Kampf um die Spitze entbrennt früh Teamkollege Lucas Auer stellte den Mercedes-AMG GT3 von Verstappen.com Racing im Top-Qualifying auf P5. Den Startturn übernahm der viermalige Weltmeister anschließend selbst. Dennis Marschall startete für Realize Kondo Racing von der Pole-Position, doch Haase übernahm schnell die Führung. Verstappen schob sich derweil von Platz fünf auf Rang zwei vor, indem er nacheinander Marschall, Preining und Moritz Kranz im Gamota-BMW niederkämpfte. Artikel geht unter dem Bild weiter. In der vierten Runde kassierte der Niederländer Richtung Schwedenkreuz auch Haase, woraufhin eine Serie von Duellen folgte. Haase versuchte auf der Döttinger Höhe wiederholt zu kontern, doch Verstappen wählte stets die richtige Linie und hielt den Audi hinter sich. Ein Boxenstopp des Audi verschaffte diesem etwas Luft zum Atmen, da Verstappen bei seinem ersten Stopp nur nachtankte und somit deutlich schneller wieder auf der Strecke war. Splitter-Schaden bremst Verstappen aus Der Vorsprung wuchs auf 32 Sekunden an, doch beim nächsten Stopp gab es Probleme für das Team. Ein beschädigter Splitter zwang die Mechaniker zu einer 28-minütigen Reparatur in der Box. Auer übernahm danach das Steuer des Mercedes und kämpfte sich durch die kleineren Klassen bis auf P39 zurück, weit abseits der Spitzengruppe. So endete ein Rennen, das einen Sieg hätte einbringen können, als ausgiebige Testsession. Haase nahm sich nach dem Rennen viel Zeit, um das Duell zu analysieren. „Das war wieder grandios da draußen, unser Kampf“, so die Einschätzung des deutschen Routiniers. Er räumte jedoch ein, dass er selbst nicht das beste Gefühl im Auto hatte. „Heute war es etwas schwieriger, muss ich sagen. Aufgrund der Hinterachse habe ich mich nicht hundertprozentig wohlgefühlt. Beim letzten Mal fühlte es sich etwas besser an. Daran müssen wir noch arbeiten.“ „Aber er ist wieder großartig gefahren und war dabei sehr respektvoll. Echt stark. Ich denke, es war erneut eine gute Show“, sagte Haase. Er erklärte zudem, warum er selbst nie den entscheidenden Angriff setzen konnte. „Max hat sich jedes Mal perfekt positioniert. Es hängt immer davon ab, auf welcher Seite man ist und wie es ausgeht. Leider war ich nie in der Position, diesen entscheidenden Schwung mitzunehmen.“ Verstappen zieht positives Fazit Verstappen selbst blickte trotz des Ergebnisses zufrieden auf seine Stints zurück. „Ich hatte heute meinen Spaß. Das Auto fühlte sich gut an, darüber bin ich froh. Ich konnte meine Stints abspulen, auch im Verkehr, was ziemlich intensiv war“, so Verstappen gegenüber Viaplay. Der Limburger sieht das Qualirennen vor allem als nützliche Übung für den Einsatz im Mai. „Ich hatte Kämpfe mit anderen GT3-Autos, daher war es in dieser Hinsicht eine gute Vorbereitung auf die 24 Stunden. Ich bin so bereit, wie ich nur sein kann.“ „Der einzige Punkt ist, dass ich noch nicht im Dunkeln gefahren bin. Ich denke, mehr als das hier kann man nicht tun“, so Verstappen. Richtung Hauptevent im Mai Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring steht vom 14. bis 17. Mai auf dem Plan, der Start erfolgt am Samstag um 15.00 Uhr. Verstappen teilt sich dort den Mercedes-AMG GT3 von Verstappen.com Racing mit Auer, Jules Gounon und Dani Juncadella. Viaplay überträgt das Rennen in den Niederlanden. Für Verstappen wird es sein Debüt beim 24-Stunden-Klassiker auf der Nordschleife sein – ein Ereignis, auf das er sich schon lange freut. Lies auch: Max Verstappen sagt Nürburgring-Event ab: Bittere Nachricht für die Fans Lies auch: Max Verstappen spricht deutliche Warnung vor Nürburgring-Debüt aus: „Darum bin ich hier“ Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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