Formel 1

Red Bull und Max Verstappen sind einem Fiasko entgangen

Red Bull und Max Verstappen sind einem Fiasko entgangen
MONZA, ITALY - SEPTEMBER 05: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing talks with Laurent Mekies, Team Principal of Oracle Red Bull Racing and Dr Helmut Marko, Team Consultant of Oracle Red Bull Racing during practice ahead of the F1 Grand Prix of Italy at Autodromo Nazionale Monza on September 05, 2025 in Monza, Italy. (Photo by Mark Thompson/Getty Images)

Erstmals in der Geschichte mit eigenem Antrieb: Laut Helmut Marko hat Red Bull eine riskante Fehlentscheidung vermieden.

Helmut Marko wird den Saisonauftakt der Formel 1 in Australien an diesem Wochenende zwar nicht an der Strecke verfolgen, doch möglicherweise blickt er mit einer gewissen Genugtuung zu, falls Aston Martin und Honda ihre Probleme nicht schnell in den Griff bekommen.

Red Bull und Honda bildeten in der vergangenen F1-Ära eine der erfolgreichsten Partnerschaften. Mit den Motoren von Honda feierte Max Verstappen vier Weltmeistertitel, darunter die dominante Saison 2023.

Als das neue Motorenreglement für 2026 angekündigt wurde, entschied sich Honda jedoch zunächst für den Ausstieg aus der Formel 1. Red Bull reagierte darauf mit massiven Investitionen in ein eigenes Motorenprojekt mit Ford, um den Abgang von Honda aufzufangen.

Später vollzog Honda jedoch eine unerwartete Kehrtwende und entschied sich doch für einen Verbleib im Sport, diesmal als Werkslieferant von Aston Martin. Laut dem Journalisten und Kommentatoren Nelson Valkenburg war Marko darüber zu jener Zeit alles andere als erfreut.

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Honda lag bereits meilenweit zurück

Marko soll Honda sogar davor gewarnt haben, dass sie beim Wiedereinstieg meilenweit zurückliegen würden. Berichten zufolge war er verärgert, da Red Bull bereits enorme Summen investiert hatte, um das Ende der Honda-Ära abzufedern, woraufhin der japanische Hersteller doch wieder zurückkehrte.

Die ersten Anzeichen geben Marko vorerst recht. Während der Wintertests in Bahrain hatte Aston Martin mit erheblichen technischen Problemen zu kämpfen, die sich im Verlauf der Testtage sogar noch zu verschlimmern schienen. Das Auto absolvierte immer weniger Runden, und am letzten Testtag konnte Lance Stroll kaum eine konkurrenzfähige Zeit setzen.

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Honda kämpfte zudem mit einem Teilemangel und hatte Schwierigkeiten, die Leistung des Motors auf das Niveau der Konkurrenz zu bringen. Adrian Newey soll intern bereits Bedenken hinsichtlich der Performance der neuen Power Unit geäußert haben.

Der Große Preis von Australien könnte daher schmerzlich deutlich machen, wie groß der Rückstand von Aston Martin momentan ist. Sollte es Fernando Alonso oder Lance Stroll gelingen, im Qualifying das Q2 zu erreichen, wäre dies laut vielen Beobachtern bereits eine Überraschung.

In der Zwischenzeit profitierte Red Bull ursprünglich vom Honda-Ausstieg, indem sie viele ihrer besten Ingenieure übernahmen. Berichten zufolge sind noch immer nicht alle Top-Ingenieure zum aktuellen F1-Projekt von Honda zurückgekehrt, was möglicherweise zum holprigen Start der Zusammenarbeit mit Aston Martin beiträgt.

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