Formel 1

Red Bull-Teamchef mit klarer Botschaft an Max Verstappen

Red Bull-Teamchef mit klarer Botschaft an Max Verstappen

Red Bull entschuldigt sich erneut bei Max Verstappen: Technik-Defekt kostet Podiumsplatz beim Großen Preis von Großbritannien

Teamchef Laurent Mekies übernahm nach dem Rennen die volle Verantwortung für den Defekt am Heckflügel des RB22. Damit muss sich der französische Teamchef bereits das zweite Rennen in Folge öffentlich bei seinem Star-Piloten entschuldigen.

Es deutete alles darauf hin, dass Max Verstappen in Silverstone am Sonntag auf dem Weg zu einem starken Ergebnis war. Trotz eines wechselhaften Wochenendes zeigte der viermalige Weltmeister im Rennen eine deutlich bessere Pace als noch in den freien Trainings und im Qualifying.

Diese Aufholjagd fand jedoch ein jähes Ende, als ein Problem mit dem Heckflügel den Niederländer zur Aufgabe zwang. Mekies zeigte sich nach dem Rennen selbstkritisch.

„Wir hatten ein Problem mit dem Heckflügel an Max‘ Auto. Das ist unser Fehler, und wir entschuldigen uns daher bei Max.“

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Verstappen zeigte am Sonntag eine bessere Pace

„Es ist nicht das erste Mal, dass wir ein solches Problem hatten, durch das er das Auto abstellen musste.“

„Das ist nie schön. Das Wichtigste ist, dass es ihm gut geht.“

Laut dem Red Bull Teamchef war es besonders frustrierend, da der Speed des Autos vielversprechend war. Verstappen fuhr vor allem auf den Medium-Reifen ein starkes Rennen und schien in den Kampf um das Podium eingreifen zu können.

„Die Pace war definitiv besser, als wir es an diesem Wochenende bisher gezeigt hatten. Wir haben Fortschritte gemacht.“

„Auf den harten Reifen im Mittelteil des Rennens waren wir etwas schwach, aber Max war in beiden Stints auf den Mediums zu Beginn und am Ende des Rennens sehr stark.“

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„Ein Podium wäre möglich gewesen. Gut genug, um beide McLarens und einen Mercedes zu schlagen, aber wir haben es heute weggeschmissen.“

„Es liegt an uns, weitere Fortschritte zu machen.“

Der Grand Prix in Silverstone war erst das zweite Rennwochenende, an dem Red Bull mit dem neuesten Upgrade-Paket antrat. Laut Mekies sind die ersten Signale bezüglich der Performance positiv, auch wenn er einräumt, dass das Set-up des Autos noch nicht optimal ist.

„Für uns ist dies erst das zweite Rennen mit diesem neuen Paket.“

„Wir hatten an diesem Wochenende definitiv mehr Schwierigkeiten, das Auto ins richtige Arbeitsfenster zu bekommen.“

„Das Rennen hat uns gute Anhaltspunkte geliefert, dass in Sachen Pace etwas Positives drinsteckt.“

„Aber in erster Linie müssen wir die Zuverlässigkeit in den Griff bekommen und sicherstellen, dass unsere Fahrer ins Ziel kommen und problemlos pushen können.“

Situation für Red Bull wird besorgniserregend

Für Red Bull ist die Situation mittlerweile besorgniserregend. Obwohl sich die Performance des RB22 langsam verbessert, beeinträchtigen technische Probleme weiterhin die Ergebnisse.

Gerade jetzt, wo Verstappen offiziell von der Ausstiegsklausel in seinem Vertrag Gebrauch machen könnte, erhöhen derartige Ausfälle den Druck auf das Team. Dem kommenden Grand Prix in Spa-Francorchamps kommt dadurch eine besondere Bedeutung zu.

Red Bull muss nicht nur beweisen, dass das neue Paket konkurrenzfähig genug ist, um um Siege zu kämpfen, sondern auch die Standfestigkeit des Autos sicherstellen. Ein weiteres technisches Problem würde die Unruhe um Verstappens Zukunft nur weiter befeuern.

Der Grundspeed scheint vorhanden zu sein, doch ohne Zuverlässigkeit bringt das keine Punkte. In Spa erhält Red Bull die Chance zu zeigen, dass man die Lehren aus Silverstone tatsächlich gezogen hat.

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