Formel 1 Red Bull reagiert mit Notfallplan auf unerwartete Verletzung von Stammfahrer Von A. Schenk 29. August 2026 F1-News Formel 1 Liam Lawson Red Bull Liam Lawson gibt Zandvoort-Comeback im Red Bull-Boliden Liam Lawson erlebte in Zandvoort eine überraschende Rückkehr zu Red Bull, wo er für Isack Hadjar einsprang, der sich während der Sommerpause beim Boxen einen Handgelenksbruch zugezogen hatte. Der junge Neuseeländer lieferte eine solide Performance ab, sammelte am Sonntag sieben Punkte und qualifizierte sich mit nur 0,115 Sekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen, den viermaligen Weltmeister Max Verstappen. Lawsons beeindruckender Auftritt unterstrich, dass er die Pace und die Fähigkeiten besitzt, auf höchstem Niveau mitzuhalten, und zeigte Red Bull auf, was er zu bieten hat. Es wird erwartet, dass es bei diesem einen Einsatz bleibt und Lawson am kommenden Wochenende in Monza wieder zu Racing Bulls stößt. Dennoch ist Red Bull bereit, Hadjar so viel Zeit wie möglich für die Genesung zu geben, damit sich seine Handgelenksverletzung nicht verschlimmert. Lies auch: Luxusproblem um Kimi Antonelli bereitet Toto Wolff Kopfzerbrechen Red Bull hat ein Worst-Case-Szenario Red Bull hat zudem einen Plan für das absolute Worst-Case-Szenario entworfen, bei dem Hadjar im ersten freien Training zum Grand Prix von Italien ins Auto zurückkehren würde, um sein Handgelenk zu testen. Sollte der 21-Jährige das Gefühl haben, dass seine Verletzung noch nicht bereit für ein komplettes Rennwochenende ist, könnte Lawson ab dem zweiten freien Training von Racing Bulls zu Red Bull wechseln. Dass Lawson nach dem ersten freien Training von Hadjar übernehmen würde, bedarf jedoch der Zustimmung der FIA, dem Dachverband der Formel 1. Red Bull behält diesen Notfallplan im Hinterkopf, wenngleich die Bevorzugung dahin geht, dass der Franzose vollständig genesen ist und beweist, dass sein Handgelenk den Anforderungen des Grand Prix von Italien standhält. Artikel geht weiter unter dem Bild. Weder Hadjar noch Red Bull werden unnötige Risiken mit der Verletzung eingehen wollen, angesichts der Tatsache, dass er den Grand Prix der Niederlande bereits auslassen musste. Diese Entscheidung war ein deutlicher Vertrauensbeweis in die Position von Hadjar innerhalb des Teams. Sie bedeutete auch einen großen Schub für Lawson, der als Ersatz nominiert wurde und damit den Vorzug vor Ersatzfahrer Yuki Tsunoda oder Racing Bulls-Pilot Arvid Lindblad erhielt, nachdem der Neuseeländer bereits 2025 zwei Rennen für Red Bull bestritten hatte. Red Bull hat sich den Ruf erarbeitet, gnadenlos zu sein, wenn es um die Fahrerbesetzung geht – schließlich hat das Team Verstappen in seinem Jahrzehnt beim österreichischen Konstrukteur sieben verschiedene Teamkollegen zur Seite gestellt. Da das Team derzeit jedoch aus dem Kampf um beide Meisterschaften ausgeschieden ist, neigt Red Bull möglicherweise eher zu einem vorsichtigen Ansatz und gibt Hadjar die Zeit, die er für eine vollständige Genesung benötigt, bevor er in Madrid ins Auto zurückkehrt. Ausbleibender Erfolg bietet Raum für Erholung Die Situation verdeutlicht, wie der sportliche Kontext die Entscheidungsfindung eines Teams beeinflussen kann. Würde Red Bull noch mitten im Titelkampf stecken, wäre der Druck, die bestmögliche Besetzung aufzubieten, deutlich größer. Da das Team in beiden Weltmeisterschaften kaum noch etwas zu gewinnen hat, kann es sich den Luxus erlauben, die Genesung von Hadjar in den Vordergrund zu stellen, ohne den Druck einer akuten Ergebnisrelevanz. Für Lawson bietet die Ungewissheit gleichzeitig eine Chance. Je länger Hadjar an der Seitenlinie bleibt, desto mehr Gelegenheiten erhält der Neuseeländer, sich auf höchstem Niveau zu beweisen. Sein starker Auftritt in Zandvoort hat jedenfalls gezeigt, dass er die Qualitäten besitzt, die Chance zu ergreifen, sollte sie sich erneut bieten. Letztlich steht die Gesundheit des Fahrers an erster Stelle und der umsichtige Ansatz von Red Bull spiegelt die Erkenntnis wider, dass eine überstürzte Rückkehr mehr schaden als nützen kann. Die kommenden Tage in Monza werden zeigen, ob Hadjar bereit ist oder ob Lawson erneut einspringen darf. Lies auch: „Absolut kein Comeback“: Max Verstappen scherzt über Kimi Antonellis F1-Vorsprung Lies auch: Audi geht hart gegen Importe der eigenen China-Modelle in Deutschland vor Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Luxusproblem um Kimi Antonelli bereitet Toto Wolff Kopfzerbrechen Formel 1 „Absolut kein Comeback“: Max Verstappen scherzt über Kimi Antonellis F1-Vorsprung Formel 1 Audi geht hart gegen Importe der eigenen China-Modelle in Deutschland vor Formel 1 Nico Rosberg sieht Gefahr für Kimi Antonelli im Titelkampf und warnt vor den möglichen Folgen Formel 1 Lewis Hamilton bezeichnet Ferrari als die Wunderwaffe im Mercedes-Titelkampf Formel 1 Kimi Antonelli lässt Tür zu Ferrari offen und kassiert umgehend Warnung von Toto Wolff
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