Formel 1

Red Bull-Mitarbeiter zweifeln an Verstappen-Zukunft im Team

Red Bull-Mitarbeiter zweifeln an Verstappen-Zukunft im Team
Formula 1 driver Max Verstappen of Oracle Red Bull Racing participates in the Formula 1 Melbourne race at Albert Park in Melbourne, Australia, on March 8, 2025. (Photo by Marcel van Dorst/EYE4IMAGES/NurPhoto via Getty Images)

Red Bull Racing in Sorge: Verlässt Max Verstappen die Formel 1 früher als gedacht?

Berichten aus dem Fahrerlager und Aussagen von Journalisten zufolge glauben einige Mitarbeiter innerhalb des Teams, dass der viermalige Weltmeister in den kommenden Jahren entscheiden könnte, eine andere Richtung in seiner Karriere einzuschlagen.

Der Anlass für diese Sorgen liegt vor allem am Start der Saison 2026. Beim Eröffnungsrennen in Australien wurde deutlich, dass Red Bull vorerst kein direkter Titelkandidat zu sein scheint. Verstappen erlebte zudem ein besonders schwieriges Wochenende in Melbourne.

Im Qualifying verunfallte der Niederländer auf eine Weise, die selbst das Team nur schwer erklären konnte. Dadurch musste er das Rennen vom zwanzigsten Platz aus in Angriff nehmen.

Beim Start kam zudem ein Problem mit dem Batterie-Einsatz seiner Power Unit hinzu. Trotz dieser Schwierigkeiten gelang es Max Verstappen, sich beachtlich durch das Feld nach vorne zu kämpfen und das Rennen schließlich auf Rang sechs zu beenden.

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Hadjar beeindruckte mit P3 im Qualifying

Dennoch scheint klar zu sein, dass Verstappen wenig Freude an der neuen Generation von Formel-1-Autos hat. Das neue Reglement legt einen starken Fokus auf elektrische Energie und das Batterie-Management. Neben Verstappen haben auch Lando Norris und Charles Leclerc Kritik an diesen Änderungen geäußert.

Laut den Journalisten Ben Hunt und Mark Mann-Bryans wurde dieses Thema im Podcast Inside the Piranha Club diskutiert. In diesem Gespräch ging es auch um Verstappens neuen Teamkollegen bei Red Bull, den jungen Piloten Isack Hadjar.

Hadjar beeindruckte im Qualifying von Australien mit dem dritten Startplatz. Seine starke Leistung konnte er im Rennen jedoch nicht bestätigen, da ihn ein technisches Problem frühzeitig aus dem Wettbewerb riss.

„Ich denke, es ist für Verstappen und die Familie Verstappen noch ein unbekannter Faktor, wie er sich verhalten wird“, sagte Hunt über die Situation.

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Damit zielte er auf die Dynamik zwischen dem erfahrenen Weltmeister und seinem jungen Teamkollegen ab. Sein Kollege Mann-Bryans ging noch einen Schritt weiter und behauptete, dass viele Leute innerhalb von Red Bull bereits über eine Zukunft ohne Verstappen nachdenken.

„Auch was das Timing betrifft, glaube ich, dass wenn man sich bei Red Bull umschaut, viele Leute denken, dass Max das Team in den kommenden Jahren vielleicht verlassen wird.“

Red Bull muss verhindern, dass das Team vollständig von einem einzigen Fahrer abhängig bleibt. Die Situation wird dadurch besonders interessant, dass Verstappen offiziell noch einen Vertrag bis einschließlich 2028 besitzt. In diesem Kontrakt sollen jedoch verschiedene Klauseln enthalten sein, die einen vorzeitigen Abschied ermöglichen.

Eine dieser Klauseln würde Verstappen die Möglichkeit geben, das Team bereits am Ende der Saison zu verlassen, falls er um die Sommerpause herum nicht unter den Top Zwei der Weltmeisterschaft steht. Angesichts der aktuellen Form von Mercedes und Ferrari scheint dieses Szenario derzeit nicht unrealistisch.

Anfang des Jahres versuchte Red Bull dem Vernehmen nach noch, den Vertrag mit Verstappen vorzeitig zu verlängern. Das Team wollte verhindern, dass er aufgrund des neuen Reglements frustriert reagiert. Laut verschiedener Quellen ist dieser Plan inzwischen gescheitert.

Dadurch steht Teamchef Laurent Mekies möglicherweise vor einer schwierigen Aufgabe. Wenn Red Bull nicht schnell konkurrenzfähiger wird, könnte das Team in Zukunft den Abgang seines größten Stars verkraften müssen.

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