Formel 1 Hiobsbotschaft für Red Bull und Max Verstappen SPA, BELGIUM - JULY 25: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing and Laurent Mekies, Team Principal of Oracle Red Bull Racing talk in the garage during practice ahead of the F1 Grand Prix of Belgium at Circuit de Spa-Francorchamps on July 25, 2025 in Spa, Belgium. (Photo by Mark Thompson/Getty Images) Von A. Schenk Heute um 07:57 F1-News Formel 1 Max Verstappen Mercedes Red Bull Hiobsbotschaft für Red Bull und Max Verstappen: Neue Informationen sorgen für Alarm und könnten den Rest der Saison massiv beeinflussen Der Rennstall von Max Verstappen kann trotz wochenlanger Diskussionen mit dem Weltverband nichts anderes tun, als die Schlussfolgerungen zu akzeptieren, wie GPblog erfahren hat. Wochenlang wehrte sich Red Bull gegen das Urteil der FIA, den selbst entwickelten Verbrennungsmotor des österreichischen Rennstalls als Benchmark im Formel 1-Feld einzustufen. Als eine der Folgen dieser datenbasierten Entscheidung konnte das Team von Verstappen im Rahmen von ADUO keine Verbesserungen an der Power Unit vornehmen, während Mercedes und Ferrari dies durften. Vor allem die Tatsache, dass Mercedes Anpassungen vornehmen konnte, sorgte bei Red Bull für hochgezogene Augenbrauen. Unter anderem wies Teamchef Laurent Mekies darauf hin, dass der deutsche Hersteller den stärksten Motor habe und Red Bull daher möglicherweise Updates am Motor hätte durchführen dürfen müssen. Lies auch: Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team FIA sagt, dass Red Bull den besten Motor hat In der vergangenen Zeit hat die FIA eine Zweitmeinung zu den Daten eingeholt, wobei erneut deutlich wurde, dass die erste Schlussfolgerung korrekt ist. Mit Red Bull wurden mehrere Gespräche geführt, in denen der Weltverband akribisch erklärte, wie er zu der Entscheidung gekommen ist. Nach dem Großen Preis von Großbritannien auf der Rennstrecke von Silverstone folgte eine letzte Unterredung, an der dem Vernehmen nach auch Mekies teilnahm. Inzwischen steht definitiv fest, dass es keine Änderung an der ursprünglichen Entscheidung der FIA geben wird und dass Red Bull die Schlussfolgerungen wohl oder übel akzeptieren muss. Der zweite Messzeitpunkt von ADUO rückt derweil immer näher. Nach dem Großen Preis der Niederlande, dem ersten Rennen nach der anstehenden Sommerpause, bewertet die FIA erneut die verfügbaren Daten der Verbrennungsmotoren. Dann wird sich zeigen, ob Red Bull Ford erneut als Klassenprimus eingestuft wird. Artikel geht unter dem Bild weiter. Während des vergangenen Rennwochenendes in Belgien gab es erneut Aufregung um die Motoren, nachdem Toto Wolff erklärt hatte, dass die Mercedes-Motoren die besten in der Formel 1 seien. Ex-Pilot Karun Chandhok klinkte sich daraufhin ein und meinte, Red Bull solle die FIA anrufen und dem Verband die Aussage des Mercedes-Teamchefs vorlegen. Laut dem Inder lieferte Wolff damit den Beweis, dass Red Bull die ganze Zeit richtig lag. Es ist jedoch wichtig zu erwähnen, dass Wolff sich auf das Gesamtpaket des Motors bezog, also Verbrennungsmotor und Batterie zusammen. Bei der FIA wird wahrscheinlich niemand bestreiten, dass Mercedes diese Kombination am besten im Griff hat. Im Rahmen von ADUO haben die Teams, darunter Red Bull Racing, jedoch festlegen lassen, dass rein der Verbrennungsmotor betrachtet wird. Diese Unterscheidung ist entscheidend, um die gesamte Diskussion zu verstehen. Sogar Mercedes darf nachbessern, Red Bull nicht Die ADUO-Regelung, ausgeschrieben Additional Development and Upgrade Opportunities, soll Herstellern mit einem nachweislich schwächeren Verbrennungsmotor zusätzlichen Entwicklungsspielraum geben, um das Feld enger zusammenzuführen. Da sich die Bewertung ausschließlich auf den Verbrennungsmotor und nicht auf das komplette Hybridsystem konzentriert, kann eine Marke mit der besten Gesamtkombination dennoch nicht als Benchmark für den Verbrennungsmotor gelten. Für Red Bull ist das Ergebnis bitter. Das Team muss mitansehen, wie die Konkurrenz ihre Power Unit verbessert, während man selbst blockiert ist. Nun bleibt abzuwarten, ob der zweite Messzeitpunkt nach Zandvoort eine Wende bringt. Für Verstappen, der in dieser Saison bereits mit der Performance und Zuverlässigkeit seines Autos kämpft, ist dies ein weiterer Rückschlag in einem Jahr, das hinter seinen eigenen hohen Ansprüchen zurückbleibt. Der Große Preis der Niederlande erhält damit eine zusätzliche Brisanz, die weit über das Heimspiel vor den eigenen Fans hinausgeht. Lies auch: Nach Belgien-GP: Zwei F1-Piloten fliegen gemeinsam mit Fans in easyJet-Maschine zurück Lies auch: Red Bull findet Nachfolger für GianPiero Lambiase Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team Formel 1 Nach Belgien-GP: Zwei F1-Piloten fliegen gemeinsam mit Fans in easyJet-Maschine zurück Formel 1 Red Bull findet Nachfolger für GianPiero Lambiase Formel 1 Rucking: Warum das Training mit Zusatzgewicht Körper und Geist stärker fordert als klassisches Gehen Formel 1 Nervöser Max Verstappen: „Die schießen mich ab, wenn ich so weitermache“ Formel 1 Hiobsbotschaft für Ferrari nach schwerem Unfall in der Boxengasse
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