Formel 1 Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team Von A. Schenk 25. Juli 2026 Bernie Ecclestone F1-News Formel 1 Racing Bulls Red Bull Milliarden-Offerte: Drei-Milliarden-Dollar-Gebot befeuert Spekulationen um Formel-1-Teamverkauf Ein gigantisches Gebot von sage und schreibe 3 Milliarden Dollar hat die Spekulationen um die Zukunft des Red Bull-Formel-1-Teams angeheizt. Hinter der Offerte soll eine Gruppe kapitalstarker Investmentfonds aus Abu Dhabi stehen, die Berichten zufolge bereit war, eine Rekordsumme für die Übernahme des Rennstalls auf den Tisch zu legen. Nach Informationen der britischen Zeitung The Times bezieht sich das Angebot auf Red Bulls Schwesterteam Racing Bulls. An der Spitze der Investorengruppe sollen Andrew Herriot und Dean Attew stehen, die beide bereits in der Vergangenheit enge Verbindungen zur Formel 1 pflegten. Dean Attew war unter anderem als Berater für den ehemaligen Formel-1-Zar Bernie Ecclestone tätig und bereits 2016 in Verhandlungen über eine mögliche Übernahme der Formel 1 involviert, bevor Liberty Media letztlich neuer Eigentümer der Rennserie wurde. Obwohl das Gebot die schwindelerregende Marke von 3 Milliarden Dollar erreichte, kam es letztlich zu keinem Deal. Laut The Times lehnte Red Bull das Angebot ab und stellte damit klar, dass Racing Bulls vorerst nicht zum Verkauf steht. Es ist zudem nicht das erste Mal, dass großes Interesse an dem Team besteht. Bereits für das Jahr 2025 soll Red Bull Gebote von über 2 Milliarden Dollar für Racing Bulls erhalten haben. Das enorme Interesse unterstreicht, wie stark der Wert der Formel-1-Teams dank der weltweit wachsenden Popularität des Sports gestiegen ist. Lies auch: Max Verstappen äußert sich zu emotionalem Abschied Red Bull erhält regelmäßig Milliarden-Offerten Dass der Energydrink-Gigant dennoch wiederholt ablehnt, deutet darauf hin, dass Red Bull weiterhin großes Potenzial in der Zusammenarbeit sieht. Racing Bulls ist ein wichtiger Verbündeter auf der politischen Bühne innerhalb des Sports und zudem Abnehmer für Motoren sowie weitere technische Komponenten. Darüber hinaus fungiert das kleine Schwesterteam gleichzeitig als Kaderschmiede für die jungen Piloten des Werksteams. Diese Doppelfunktion macht Racing Bulls für Red Bull strategisch wertvoller, als es eine einmalige Verkaufssumme vermuten ließe. Fahrer wie Max Verstappen, Pierre Gasly, Daniel Ricciardo und zuletzt Liam Lawson sowie Isack Hadjar sammelten beim Schwesterteam die nötige Erfahrung, bevor sie den Sprung ins Hauptteam wagten oder an anderer Stelle in der Formel 1 Fuß fassten. Artikel geht weiter unter dem Bild. Der Besitz von zwei Teams verleiht Red Bull zudem mehr Stimmgewicht bei Beratungen über das Reglement und kommerzielle Vereinbarungen. Weitere Spekulationen legen nahe, dass Red Bull das B-Team auch an die chinesischen Automobilkonzerne BYD oder Geely verkaufen könnte. Beide Unternehmen zeigen wachsendes Interesse an einem Einstieg in die Formel 1. Die Geely Group, zu der unter anderem Volvo und Lotus gehören, soll mit dem Gedanken spielen, Lotus zurück in die Königsklasse zu bringen. Auch die Gründung eines neuen Teams ist dabei nicht unrealistisch. FIA-Präsident Mohammed Bin Sulayem hat in der Vergangenheit wiederholt durchblicken lassen, dass man den im Reglement vorgesehenen zwölften Startplatz in der Königsklasse gerne für einen chinesischen Hersteller reservieren würde. Racing Bulls integraler Bestandteil von Red Bull Das Interesse chinesischer Automobilhersteller passt in einen breiteren Trend. Während chinesische Marken ihren Marktanteil in Europa in hohem Tempo vergrößern, sehen sie die Formel 1 als attraktive Bühne, um ihre Marke weltweit zu stärken. Ein Einstieg in die Königsklasse, sei es durch die Übernahme eines bestehenden Teams oder über einen neuen Rennstall, würde diese Ambitionen untermauern. Für Red Bull bleibt die Abwägung derweil eindeutig. Solange der Konzern den sportlichen, technischen und politischen Vorteilen eines zweiten Teams mehr strategischen Wert beimisst als einer einmaligen Milliardenzahlung, bleiben derartige Gebote chancenlos. Die wiederholten Absagen bestätigen, dass Racing Bulls in den Augen von Red Bull kein verfügbares Kapitalgut ist, sondern ein integraler Bestandteil der umfassenden Formel-1-Strategie. 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