Formel 1 Nach Belgien-GP: Zwei F1-Piloten fliegen gemeinsam mit Fans in easyJet-Maschine zurück Von A. Schenk 24. Juli 2026 Arvid Lindblad F1-News Formel 1 Liam Lawson Racing Bulls Das Leben eines Formel-1-Piloten: Zwischen Glamour, Jetset und Privatjets – meistens jedenfalls. Zwei Formel 1 Piloten überraschten die Fans nach dem Großen Preis von Belgien, indem sie sich nach dem Rennen in einen Billigflieger setzten. Die Racing Bulls Fahrer Liam Lawson und Arvid Lindblad reisten nach dem Grand Prix in Spa-Francorchamps ganz bodenständig mit einer EasyJet Maschine nach Hause. Trotz des Luxus, der üblicherweise mit der Formel 1 assoziiert wird und zu dem auch die häufige Nutzung von Privatjets gehört, entschieden sich Lawson und Lindblad nach dem Sonntagsrennen für eine budgetfreundliche Reiseoption. Das Duo von Racing Bulls wurde auf einem EasyJet Flug aus Belgien gesichtet. Lawson teilte ein Selfie mit seinem Teamkollegen in seiner Instagram Story und versah es mit der Bildunterschrift „Shoutout EasyJet“. Der Post verbreitete sich schnell in den sozialen Medien zur Freude der Fans, die die beiden Piloten für ihre bodenständige Wahl lobten. „Mann, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man zwei Formel 1 Fahrer auf einem Linienflug trifft?“, schrieb ein User auf Reddit. Lies auch: Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team Das Foto verbreitete sich online rasant „Ich liebe alles daran: dass sie zusammen fliegen und dass sie eine Billigairline nehmen“, kommentierte ein anderer. „Im Laufe der Saison fange ich an, dieses Team immer mehr zu mögen.“ Wieder jemand anderes merkte scherzhaft an, dass Racing Bulls so wohl „gefährlich nah an einer Überschreitung des Budget Caps“ operiere. Hinter der amüsanten Anekdote verbarg sich ein erfolgreiches Rennwochenende. Lindblad nutzte seinen upgegradeten VCARB 03 optimal aus und beendete das Rennen in Spa auf dem neunten Platz, während Lawson als Zwölfter die Ziellinie überquerte. Mit diesen zwei zusätzlichen Punkten zog das Team aus Faenza in der Konstrukteurswertung mit dem fünftplatzierten Team Alpine gleich. Allerdings bedeutete es das Ende einer Serie von vier aufeinanderfolgenden Rennen, in denen beide Fahrer Punkte sammeln konnten. Lindblad, einer der auffälligsten Rookies der Saison, zeigte sich im Anschluss zufrieden. „Ich denke, dass ich mich jedes Wochenende wohler fühle und konkurrenzfähiger werde“, erklärte er gegenüber Sky Sports F1. „Das war definitiv ein komplettes Rennen. Das letzte Mal, dass sich ein Wochenende so komplett angefühlt hat, war in Kanada, wo ich das Rennen leider nicht bestreiten konnte.“ „Jedes Mal, wenn ich ins Auto steige, fühle ich mich besser. Die Ingenieure und ich kommen gut miteinander aus und verstehen uns.“ Der junge Pilot lobte auch die Fortschritte des Teams. „Ich genieße meine Zeit hier momentan wirklich sehr. Das Team leistet fantastische Arbeit, um das Auto ständig weiterzuentwickeln, und das sieht man auf der Strecke.“ Fahrer erhalten Updates phasenweise Lawson wird das neueste Upgrade-Paket von Racing Bulls beim Großen Preis von Ungarn später in diesem Monat erhalten. Die Teamstrategie, Upgrades auf die beiden Fahrer aufzuteilen, sorgte in Spa bereits für eine interessante interne Abwägung, wer die wichtigsten Teile zuerst bekommt. Die EasyJet Anekdote passt zum Image, das Racing Bulls in dieser Saison aufbaut. Als kleineres Schwesterteam von Red Bull Racing operiert die Marke mit einem bescheideneren Budget als die absoluten Top-Teams, aber genau diese relative Bodenständigkeit macht sie bei den Fans beliebt. Während sich die Star-Piloten der großen Teams fast ausschließlich im Privatjet fortbewegen, zeigen Lawson und Lindblad, dass es auch anders geht. Für die Fans an Bord dieses EasyJet Fluges wurde ein routinemäßiger Rückflug aus Belgien zu einem unerwartet besonderen Erlebnis. Und für Racing Bulls lieferte es eine sympathische Geschichte, die den Sport für einen Moment von seiner zugänglichsten Seite zeigte. Lies auch: Hiobsbotschaft für Red Bull und Max Verstappen Lies auch: Red Bull findet Nachfolger für GianPiero Lambiase Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team Formel 1 Hiobsbotschaft für Red Bull und Max Verstappen Formel 1 Red Bull findet Nachfolger für GianPiero Lambiase Formel 1 Rucking: Warum das Training mit Zusatzgewicht Körper und Geist stärker fordert als klassisches Gehen Formel 1 Nervöser Max Verstappen: „Die schießen mich ab, wenn ich so weitermache“ Formel 1 Hiobsbotschaft für Ferrari nach schwerem Unfall in der Boxengasse
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