Formel 1 „Red Bull lehnt Gehaltserhöhung für Max Verstappen ab“ Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing and his manager Raymond Vermeulen are present during previews ahead of the F1 Grand Prix of Australia at Albert Park Circuit in Melbourne, Australia, on March 13, 2025. (Photo by Qian Jun/Paddocker/NurPhoto via Getty Images) Von A. Schenk 12. Juli 2026 F1-News Formel 1 Max Verstappen Red Bull Verhältnis zwischen Max Verstappen und Red Bull Racing scheint zunehmend belastet Aktuellen Berichten zufolge sollen die Verhandlungen zwischen beiden Parteien in den vergangenen Monaten ins Stocken geraten sein. Dabei habe das Management von Max Verstappen nicht nur über seine Zukunft beim Team gesprochen, sondern auch eine beträchtliche Gehaltserhöhung gefordert, was Red Bull jedoch abgelehnt haben soll. Laut ESPN fand im Juni ein Treffen zwischen Verstappen, seinem Manager Raymond Vermeulen und der Teamführung von Red Bull statt. Bei dieser Zusammenkunft versuchte das Team demnach, zwei wichtige Ziele zu erreichen. Red Bull wollte die Ausstiegsklauseln aus dem Vertrag von Verstappen abkaufen und zudem Klarheit über seine Pläne nach 2026 gewinnen. Keines dieser Ziele wurde der Berichterstattung zufolge erreicht. Verstappen soll keine Zusage bezüglich seiner Zukunft gemacht haben, wodurch die Unsicherheit innerhalb des Teams weiter zugenommen hat. Der Niederländer selbst betonte mehrfach, dass er keine Eile habe, eine Entscheidung zu treffen. Lies auch: Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team Marktwert soll noch höher liegen Dadurch halten die Spekulationen über einen möglichen Abschied an, wobei nun ein neues Element hinzukommt. ESPN berichtet, dass das Lager von Verstappen während der Gespräche eine drastische Gehaltserhöhung gefordert hat. Red Bull soll diese Forderung abgelehnt haben, da die aufgerufene Summe dem Bericht nach außergewöhnlich hoch war. Um wie viel zusätzliches Gehalt es sich genau handelte, wurde nicht bekanntgegeben. Verstappen unterzeichnete Anfang 2022 einen Vertrag, der bis Ende 2028 läuft. Dieser Kontrakt macht ihn laut Forbes bereits zum bestbezahlten Fahrer im Formel-1-Grid. Sein fixes Jahresgehalt beläuft sich geschätzt auf umgerechnet etwa 55 Millionen Euro. Hinzu kommen erfolgsabhängige Boni, die pro Saison bis zu 9 Millionen Euro erreichen können. Artikel geht weiter unter dem Bild. Seit der Unterzeichnung dieses Vertrages hat Verstappen seine Erfolgsbilanz um mehrere Weltmeistertitel erweitert. Laut der Berichterstattung ist sein Management daher der Meinung, dass sein Marktwert mittlerweile deutlich höher liegt als zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Gleichzeitig spielt die viel diskutierte Ausstiegsklausel weiterhin eine zentrale Rolle. Verschiedene Medien berichteten zuvor, dass Verstappen diese Klausel nutzen könne, wenn er zu Beginn der Sommerpause nicht unter den Top zwei der Weltmeisterschaft steht. Durch seinen Ausfall beim Grand Prix von Großbritannien ist dies ohnehin nicht mehr möglich, wodurch die Klausel diesen Berichten zufolge aktiviert werden kann. Red Bull hat die exakten Vertragsbedingungen nie offiziell bestätigt. Auch der ehemalige Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher glaubt, dass sich das Verhältnis zwischen Verstappen und Red Bull verschlechtert. Gegenüber Sky Deutschland erklärte er, dass im Fahrerlager viel über das angespannte Verhältnis beider Parteien gesprochen werde. „Im Fahrerlager wird viel darüber geredet, dass die Beziehung zwischen Max Verstappen und Red Bull ziemlich beschädigt ist“, so Schumacher. Lange Zeit wurde Mercedes gehandelt Ihm zufolge entstand zusätzliche Frustration innerhalb von Red Bull, als Verstappen während des Grand Prix von Österreich, bei dem die gesamte Konzernspitze anwesend war, keine Klarheit über seine Zukunft schaffte. Unterdessen nehmen die Gerüchte über mögliche Alternativen weiter zu. Mercedes galt lange Zeit als Hauptkandidat, doch mittlerweile kursieren auch Berichte über Kontakte zwischen dem Verstappen-Management und McLaren. De Limburger berichtete zudem, dass laut Quellen aus dem Umfeld von Verstappen sogar ein Sabbatjahr oder ein temporärer Abschied aus der Formel 1 nicht vollständig ausgeschlossen werden könne. Vorerst ist von einer definitiven Entscheidung jedoch noch keine Rede. Verstappen verfügt über einen Vertrag bis Ende 2028 und hat selbst wiederholt erklärt, dass er sich vor allem auf die Verbesserung der Performance auf der Strecke konzentrieren will. Dennoch scheint klar, dass die Gespräche hinter den Kulissen in den kommenden Monaten mindestens so interessant sein werden wie der Kampf auf der Rennstrecke. Lies auch: Hiobsbotschaft für Red Bull und Max Verstappen Lies auch: Nach Belgien-GP: Zwei F1-Piloten fliegen gemeinsam mit Fans in easyJet-Maschine zurück Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team Formel 1 Hiobsbotschaft für Red Bull und Max Verstappen Formel 1 Nach Belgien-GP: Zwei F1-Piloten fliegen gemeinsam mit Fans in easyJet-Maschine zurück Formel 1 Red Bull findet Nachfolger für GianPiero Lambiase Formel 1 Rucking: Warum das Training mit Zusatzgewicht Körper und Geist stärker fordert als klassisches Gehen Formel 1 Nervöser Max Verstappen: „Die schießen mich ab, wenn ich so weitermache“
Formel 1 Rucking: Warum das Training mit Zusatzgewicht Körper und Geist stärker fordert als klassisches Gehen