Formel 1 Preisschock beim Miami GP: 150 Dollar für ein Hot-Dog-Sandwich Von A. Schenk 1. Mai 2026 F1-News Formel 1 Großer Preis von Miami Horrende Preise: Kulinarik-Wucher im Edel-Restaurant Chèvre Miami zur Formel 1 Ein lokales Käse-Feinkostgeschäft sorgt in den sozialen Medien für Wirbel mit einem kulinarischen Angebot, das selbst für F1-Verhältnisse außergewöhnlich ist. Hinter dem Namen „Chèvre Miami“ verbirgt sich ein Hotdog für über einhundert Dollar, veredelt mit Kaviar und essbarem 24-Karat-Gold. Das Restaurant arbeitet für diesen Anlass mit der TV-Persönlichkeit Jonathan Cheban, auch bekannt als „Foodgod“, und Golden Goat Caviar zusammen. Gemeinsam kreierten sie den sogenannten „Golden Glizzy“: einen Hotdog aus australischem Wagyu-Rindfleisch auf einem knusprigen Croissant-Brötchen der Ficelle Bakery. Garniert wird das Ganze mit einer Schicht Crème fraîche, Mascarpone, 30 Gramm klassischem Ossetra-Kaviar und Flocken aus essbarem Blattgold. Das Gericht feierte sein Debüt bereits Anfang des Jahres bei den Miami Open und kehrt nun pünktlich zum Grand Prix zurück. Wem die Standardversion nicht extravagant genug ist, für den gibt es die „Foodgod-Edition“. Diese Variante enthält teureren Almas-Kaviar und kostet 150 Dollar. Umgerechnet entspricht das über 135 Euro für die Basisvariante beziehungsweise zirka 140 bis 190 Euro je nach Topping. Zum Vergleich: Beim Costco um die Ecke kostet ein Hotdog lediglich anderthalb Dollar. Lies auch: Lewis Hamilton zeigt nach Monaco-Sieg von Kimi Antonelli wahres Gesicht Kaviar-Sandwich und Cheesecake mit Gold Der Golden Glizzy ist nicht das einzige Highlight auf der Speisekarte. Chèvre Miami bietet zudem den „Gold Digger“ an: ein Sandwich für 125 Dollar, belegt mit Wagyu-Rinder-Bresaola, Kaviar von Golden Goat, konfierten Zwiebeln, Röstzwiebeln und einer Mayonnaise aus schwarzem Périgord-Trüffel. Auch hier dürfen die Goldflocken nicht fehlen. Wer für das Rennwochenende ein Kombi-Paket schnüren möchte, kann zwei Hotdogs und zwei Sandwiches für 195 Dollar bestellen. Das günstigste Angebot ist ein Stück baskischer Cheesecake mit Kaviar für 30 Dollar. Keith Glickman, Partner bei Golden Goat Caviar, erläutert den Hintergedanken der Kooperation. Seiner Meinung nach geht es darum, Handwerkskunst mit einer gewissen Verspieltheit zu kombinieren. „Wir wollten etwas kreieren, das die Energie der Stadt widerspiegelt: mutig im Geschmack und dennoch zugänglich“, so Glickman. Das Restaurant ist direkt am Miami International Autodrome vertreten. Der Grand Prix von Miami gilt schließlich seit Jahren als eines der glamourösesten Wochenenden im F1-Kalender. Die Strecke verläuft rund um das Hard Rock Stadium. Tickets für die besten Plätze kosten schnell mehrere tausend Dollar. Prominente sind in Scharen vor Ort, und die Organisation zielt bewusst auf ein Luxus-Publikum ab. Text geht unter dem Post weiter. https://www.instagram.com/p/DXPF_QHAAVW Fans reagieren mit Unglauben in den sozialen Medien Die Reaktionen in den sozialen Netzwerken fallen deutlich aus. „Ich bleibe bei meinem 1,50-Dollar-Hotdog von Costco“, kommentiert ein Nutzer auf Instagram. Ein anderer bezeichnet das Angebot angesichts der wirtschaftlichen Lage vieler Menschen als „völlig unsensibel“. „Das entspricht einer kompletten monatlichen Stromrechnung“, schreibt ein weiterer User. In einem anderen Kommentar hieß es: „Für wen halten die sich, für die FIFA?“ Auch die Formel 1 selbst gerät zunehmend in die Kritik, da der Sport für den normalen Fan immer unerschwinglicher wird. Die Eintrittskarten für Miami kosten in diesem Jahr erneut zwischen hunderten und tausenden Dollar pro Tag. Lies auch: Lewis Hamilton attackiert Superreiche: „Das sollte nicht erlaubt sein“ Lies auch: Red Bull will Vertrag von Max Verstappen anpassen Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Lewis Hamilton zeigt nach Monaco-Sieg von Kimi Antonelli wahres Gesicht Formel 1 Lewis Hamilton attackiert Superreiche: „Das sollte nicht erlaubt sein“ Formel 1 Red Bull will Vertrag von Max Verstappen anpassen Formel 1 FIA erkennt F1-Piloten Podestplatz ab: Protest eingelegt Formel 1 FIA fällt Grundsatzurteil über Red Bull vor entscheidenden Upgrades Formel 1 George Russell am Boden: „Habe 70 Punkte liegengelassen“