Formel 1 Paukenschlag in der Formel 1: TV-Kommentator wirft überraschend hin Illustration shows a micro (microphone, mic) of the TV sports channel Sky Sport during the Rolex Monte-Carlo ATP Masters 1000 tennis on April 14, 2024 in Roquebrune Cap Martin, France. Von A. Schenk 25. Juni 2026 F1-News Formel 1 George Russell Max Verstappen Abschied nach elf Jahren: Rachel Brookes verlässt Sky Sports F1 Die 51-jährige Britin gab ihren Abschied wenige Tage vor dem Großen Preis von Österreich über eine Nachricht auf X bekannt. Sie ließ wissen, dass sie der Formel 1 erhalten bleibt und kündigte an, an neuen Abenteuern zu arbeiten. „Nach vielen Jahren bei Sky ziehe ich mit spannenden neuen Plänen weiter und freue mich auf das, was kommt“, schrieb Brookes. „Ich habe das Sky F1-Team verlassen, aber die F1 liegt mir immer noch am Herzen, also bleibe ich involviert. Ich hielte euch auf dem Laufenden und wir sehen uns in Silverstone.“ Brookes war seit dem Start der exklusiven Übertragungsrechte im Vereinigten Königreich Teil des Sky Sports F1-Teams, als der Sender 2012 die Nachfolge der BBC antrat. Zuvor arbeitete sie ab 2009 als freiberufliche Reporterin für Sky Sports News. Lies auch: Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team Hasskampagne nach Verstappen-Interview belastete Brookes schwer Ihr Abschied folgt auf eine Zeit, die sie selbst als schwierig bezeichnet hat. Anfang dieses Jahres sprach Brookes im Podcast Road to Success offen über die Online-Hasskampagne, die sie nach einem Interview mit Max Verstappen beim Großen Preis von Spanien im vergangenen Jahr ereilte. Brookes fragte Verstappen, ob er George Russell beim Spanien-GP absichtlich gerammt habe. Verstappen erhielt für diesen Zwischenfall eine Zehn-Sekunden-Strafe, und seine Reaktion auf ihre Frage war gelinde gesagt äußerst kurz angebunden. „Spielt das eine Rolle?“ Die Frage basierte auf einer Analyse des ehemaligen Weltmeisters und heutigen Sky Sports-Experten Nico Rosberg, der andeutete, dass Verstappen die Kollision bewusst herbeigeführt habe. Artikel geht unter dem Bild weiter. Die Reaktion auf ihre Frage in den Medien war deutlich, aber die Reaktion in den sozialen Netzwerken war laut Brookes schlichtweg schockierend. „Es gab Leute, die mir sagten, ich dürfe niemals Kinder bekommen, weil ich ein schlechtes Vorbild sei.“ „Mir wurden die abscheulichsten Dinge an den Kopf geworfen, die man sich vorstellen kann.“ „Und das von Profilen mit Väter-Abbildungen, die Töchter haben, bei denen man denkt: Tritt mal einen Schritt zurück. Es ist ein Formel-1-Rennen. Es ist Sport.“ Sie fügte hinzu, dass ihre Frage nicht ihre eigene Meinung widerspiegelte, sondern das Urteil eines Weltmeisters in ihrem eigenen Team. „Es gibt niemanden, der besser geeignet wäre als ein Formel-1-Weltmeister, um zu beurteilen, was in diesem Moment passiert sein könnte.“ „Ich gebe kein eigenes Urteil ab, ich gebe buchstäblich nur das weiter, was unser Weltmeister denkt.“ Brookes ordnete den Kontext ihrer Frage auch ein, indem sie auf Verstappens brillantes Überholmanöver beim Start in Imola kurz zuvor hinwies. „Das ist es, was Max tut und wozu Max fähig ist.“ „Als er dann mit George tat, was er tat, nahm das der Sache etwas von ihrem Glanz. Und das fand ich schade, denn er ist unglaublich.“ Brookes stellte lediglich die Frage von Rosberg Nach dem Online-Shitstorm schloss sie ihre Kommentarspalten. Von Kollegen aus dem Sportjournalismus habe sie nach eigenen Angaben jedoch deutliche Unterstützung erfahren. „Viele Leute aus der TV-Branche sagten: Gut, dass du diese Frage gestellt hast.“ „Denn niemand in dieser Journalistengruppe hat sie an diesem Tag gestellt, und sogar meine Kollegen sagten, sie hätten zu viel Angst gehabt, danach zu fragen.“ Den genauen Inhalt ihrer neuen Pläne gab Brookes noch nicht bekannt, versprach jedoch, beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone vor Ort zu sein. Lies auch: Hiobsbotschaft für Red Bull und Max Verstappen Lies auch: Nach Belgien-GP: Zwei F1-Piloten fliegen gemeinsam mit Fans in easyJet-Maschine zurück Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team Formel 1 Hiobsbotschaft für Red Bull und Max Verstappen Formel 1 Nach Belgien-GP: Zwei F1-Piloten fliegen gemeinsam mit Fans in easyJet-Maschine zurück Formel 1 Red Bull findet Nachfolger für GianPiero Lambiase Formel 1 Rucking: Warum das Training mit Zusatzgewicht Körper und Geist stärker fordert als klassisches Gehen Formel 1 Nervöser Max Verstappen: „Die schießen mich ab, wenn ich so weitermache“
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