Formel 1 Paukenschlag in der Formel 1: Max Verstappen wechselt zu McLaren und verlässt Red Bull Screenshot Von A. Schenk 22. April 2026 F1-News Formel 1 Max Verstappen Red Bull Verstappen-Entscheidung gefallen? Red Bull-Pilot soll über seine Formel-1-Zukunft entschieden haben Rechtzeitig zum Koningsdag hat Max Verstappen seine Merchandise-Kollektion um ein neues Kleidungsstück erweitert: Ein orangefarbenes Fußballtrikot, das für 75 Euro in seinem offiziellen Webshop erhältlich ist. Das Shirt sorgte in den sozialen Medien umgehend für Erheiterung, da die Fans die Farbe sofort mit dem F1-Team von McLaren assoziierten. In den Instagram-Kommentaren brach nach der Ankündigung direkt ein gewaltiger Sturm los, mit Bemerkungen wie „So the move to McLaren confirmed?“, „Papaya Max?“ und „Max McLaren confirmed“. Der Vergleich mit der ikonischen Papaya-Lackierung von McLaren ist nachvollziehbar. Und angesichts der in den letzten Wochen aufgeflammten Gerüchte rund um die Zukunft von Verstappen ist die Reaktion der Fans auch nicht völlig aus der Luft gegriffen. Lies auch: Mark Webber ist überzeugt: TV-Zuschauer schalten wegen Max Verstappen ein Koningsdag-Merch Die Realität hinter dem Shirt ist weniger spektakulär. Das sogenannte Sport x Sport-Trikot wurde speziell für den Koningsdag entworfen, den niederländischen Nationalfeiertag, der am kommenden Montag gefeiert wird. Das Polyester-Shirt kombiniert den Schnitt eines klassischen Fußballtrikots mit Formel-1-Elementen und verfügt über einen V-Ausschnitt mit Bündchen an Kragen und Ärmeln in den Farben der niederländischen Flagge. Verstappen gibt an, dass das Shirt auch an Rennwochenenden getragen werden kann. Das ist kein Zufall: Er ist derzeit mit seinem eigenen Team Verstappen Racing auch außerhalb der Formel 1 aktiv und nahm am vergangenen Wochenende an den Qualifikationsrennen für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teil. Lambiase zieht es tatsächlich zu McLaren Dass die McLaren-Scherze so schnell die Runde machten, hat maßgeblich mit der Situation um Verstappens langjährigen Renningenieur Gianpiero Lambiase zu tun. Anfang des Monats wurde bestätigt, dass Lambiase seinen Vertrag bei Red Bull nicht verlängern wird und spätestens 2028 als Chief Racing Officer bei McLaren anheuert. Eine Nachricht, die wie eine Bombe einschlug. Verstappen hatte in der Vergangenheit mehrfach angedeutet, seine eigene Zukunft im Sport an den Verbleib von Lambiase zu knüpfen. Dennoch reagierte er auffallend gelassen auf den Abschied seines Ingenieurs. Während eines Viaplay-Themenabends in Amsterdam sagte er: „Er hat mir erzählt, was für ein Angebot er erhalten hat. Ich sagte zu ihm: ‚Du wärst dumm, wenn du das nicht machen würdest.‘“ Er fügte hinzu, dass er eine zukünftige Zusammenarbeit nicht ausschließe, ob nun innerhalb oder außerhalb der Formel 1. Personalflucht bei Red Bull Lambiase ist alles andere als die erste Schlüsselfigur, die Red Bull in Richtung der Konkurrenz verlässt. Designer Rob Marshall und Strategiechef Will Courtenay sind ihm bereits zu McLaren gefolgt, während Stardesigner Adrian Newey zu Aston Martin wechselt und Sportdirektor Jonathan Wheatley zu Audi abwandert. Teamchef Christian Horner und Red Bull-Berater Helmut Marko schieden bereits im vergangenen Jahr aus ihren Funktionen aus. Der ehemalige Formule-1-Pilot Giedo van der Garde schrieb in seiner Kolumne für das Formule 1 Magazine, dass er auf einen Abschied von Verstappen setze, noch bevor Lambiase offiziell bei McLaren beginnt. „Red Bull hat den Laden nicht im Griff, und Max will ein Auto, mit dem er Rennen und Titel gewinnen kann“, so Van der Garde. Auch Ex-Pilot Ralf Schumacher brachte einen Tauschdeal ins Spiel: Verstappen zu McLaren, Oscar Piastri im Gegenzug zu Red Bull. Konkrete Anhaltspunkte dafür gibt es allerdings nicht. Vertragsklausel als Joker Verstappen besitzt bei Red Bull zwar einen Vertrag bis Ende 2028, doch dieser ist nicht ohne Vorbehalt. Laut The Race enthält sein aktuelles Arbeitspapier eine Ausstiegsklausel, die ihm bei ausbleibendem Erfolg einen vorzeitigen Abschied ermöglicht. Mit nur 12 WM-Punkten und einem neunten Platz in der Meisterschaft nach drei Rennen könnte Verstappen diese Klausel bereits ziehen. Eine endgültige Entscheidung muss er jedoch erst im Oktober treffen. Hier gibt es das Shirt (und die Kommentare) zu sehen: https://www.instagram.com/p/DXZS8beCk5R Lies auch: Porsches in Russland wollen plötzlich nicht mehr anspringen Lies auch: Max Verstappen sagt Nürburgring-Event ab: Bittere Nachricht für die Fans Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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