Formel 1

Party-Videonachträge: Aufnahmen von feierndem Max Verstappen in Deutschland aufgetaucht

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Max ist zurück: Und wie!

Während der Rest des Formel-1-Paddocks nach Japan eine Pause einlegt, saß Max Verstappen am Dienstagmorgen schon wieder hinter dem Lenkrad. Nicht in seinem Red Bull RB22, sondern in seinem Mercedes-AMG GT3 auf der Nordschleife.

Verstappen flog direkt nach dem Großen Preis von Japan nach Deutschland und fand sich am frühen Morgen für einen Privat-Test auf der legendären Strecke in der Eifel ein.

Ein Passant konnte Aufnahmen des Niederländers am Rande der Strecke machen. Zwei Mercedes-Fahrzeuge in der bekannten Red Bull-Lackierung von Verstappen Racing waren anschließend auf dem Kurs unterwegs.

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Wer das zweite Auto steuert, ist offiziell nicht bestätigt, aber angesichts des festen Line-ups des Teams handelt es sich vermutlich um einen seiner Teamkollegen: Dani Juncadella, Jules Gounon oder Lucas Auer.

In Japan wurde Verstappen lediglich Achter. In den Kampf an der Spitze konnte er kaum eingreifen und ließ nach dem Rennen Zweifel an seiner F1-Zukunft durchblicken.

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Das große 24-Stunden-Rennen rückt näher

Der Test dient der Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, das vom 15. bis 17. Mai auf dem Programm steht. Das Event fällt genau in die Pause, die durch die Absage der Grands Prix in Bahrain und Saudi-Arabien entstanden ist.

Für Verstappen bietet sich die ideale Gelegenheit, seinen großen Traum auf der Nordschleife zu verfolgen, ohne ein Formel-1-Rennen zu verpassen.

Verstappen Racing, sein eigenes Rennteam, schloss kürzlich einen Mehrjahresvertrag mit Mercedes-AMG Motorsport ab. Damit genießt das Team offiziellen Werksstatus, was den Zugriff auf die volle technische Expertise der Marke ermöglicht.

Die Wahl von Mercedes ist strategisch: Der Mercedes-AMG GT3 Evo ist bekannt für seine Zuverlässigkeit auf der Langstrecke, sein gutmütiges Fahrverhalten und ein hervorragendes Reifenmanagement – Eigenschaften, die in einem 24-Stunden-Rennen schwerer wiegen als purer Speed.

Zudem gewann Mercedes die letzten drei Ausgaben des 24-Stunden-Rennens auf der Nordschleife und kommt seit 2013 auf insgesamt acht Siege auf diesem Kurs.

Verstappen steuerte zuvor bereits GT3-Fahrzeuge anderer Marken, wechselte für 2026 jedoch zu Mercedes. Das NLS2-Rennen am 21. März markierte sein echtes Kennenlernen mit dem Auto im Renntrimm auf der Nordschleife.

Er sicherte sich die Pole Position mit einer beeindruckenden Runde von 7:51.751 Minuten auf der 25 Kilometer langen Strecke. Im Rennen lag das Team konstant an der Spitze und sah wie der sichere Sieger mit fast einer Minute Vorsprung aus. Nachträglich folgte die Disqualifikation aufgrund eines Verstoßes gegen das Reifenreglement. Enttäuschend, doch sportlich gesehen war das Team der Schnellste des Tages.

Die Nordschleife verlangt einen völlig anderen Ansatz als die Formel 1. Der Mercedes-AMG GT3 Evo wiegt über 1.300 Kilogramm und leistet rund 550 PS, verglichen mit den fast 800 Kilogramm und über 1.000 PS eines aktuellen F1-Boliden.

Die Strecke zählt 73 Kurven bei einem Höhenunterschied von 300 Metern. Es gibt kaum Auslaufzonen, und die Wetterbedingungen in der Eifel sind berüchtigt unberechenbar.

Das Fahrer-Quartett für das 24-Stunden-Rennen steht bereits fest: Neben Verstappen sind dies Juncadella, Gounon und Auer. Alle drei sind erfahrene GT3-Spezialisten mit spezifischer Nordschleifen-Erfahrung. Juncadella und Gounon fuhren bereits gemeinsam mit Verstappen in der GT World Challenge, wodurch eine Basis bei der Kommunikation und den Setup-Prozessen vorhanden ist.

Auer, der für Mercedes-AMG Motorsport startet, bezeichnete die Zusammenarbeit bei der Bekanntgabe des Programms als einzigartige Chance. Gounon, der 2022 bereits auf dem Podium des 24-Stunden-Rennens stand, äußert sein Ziel deutlich: den Sieg.

Während die FIA und die Teams über Anpassungen am F1-Reglement beraten und Verstappen selbst über seine Zukunft im Sport nachdenkt, sitzt er heute einfach im Auto. Auf einer Strecke, die er als seinen Lieblingsort außerhalb der Formel 1 beschreibt. Kein Energiemanagement, keine Batterie-Software, die bestimmt, was das Auto macht. Einfach nur fahren.

Dieser Kontrast ist schwer zu ignorieren. Der Mann, der im Red Bull RB22 kaum noch Freude am Rennsport findet, erschien zwei Tage nach seinem letzten Grand Prix in der frühen Morgenstunde in der Kälte der Eifel zum Privat-Test.

Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring findet am 15. Mai statt. Die Formel 1 wird am 2. Mai in Miami fortgesetzt.

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