Formel 1 Parkbremse beim Automatikauto: Ist die Nutzung beim Abstellen Pflicht? Person hand pulling the car handbreak lever Von A. Schenk 23. Mai 2026 F1-News Formel 1 Viele Automatik-Fahrer unterschätzen das Risiko: Warum die P-Stellung zum sicheren Abstellen oft nicht ausreicht Technisch gesehen ist das weitgehend korrekt, da das Getriebe in der Parkstellung durch einen speziellen Sperrbolzen blockiert wird. Dieser Bolzen verhindert, dass das Auto wegrollen kann. Dennoch raten Experten dazu, auch bei einem Automatikfahrzeug immer die Handbremse zu nutzen. Auf einem flachen Parkplatz verursacht allein die P-Stellung meist keine Probleme. Die Situation ändert sich jedoch, sobald das Fahrzeug an einer Steigung steht. Dann lastet das gesamte Gewicht des Fahrzeugs auf dem Sperrbolzen im Getriebe. Besonders bei schwereren Autos oder steilen Hängen kann diese Belastung erheblich ansteigen. Obwohl ein solcher Sperrbolzen robust konstruiert ist, bleibt er letztlich ein relativ kleines mechanisches Bauteil. Wenn zu viel Kraft auf ihn einwirkt, können Schäden am Getriebe entstehen, oder das Auto kann im Extremfall sogar ins Rollen geraten. Lies auch: Belgien-GP: FIA veröffentlicht offizielle Startaufstellung nach Strafen Druck wird mit der Handbremse verteilt Durch das Anziehen der Handbremse wird der Druck auf das Bremssystem verteilt, wodurch das Automatikgetriebe entlastet wird. Das hat zudem einen praktischen Vorteil: Viele Autofahrer kennen den harten Ruck, der manchmal entsteht, wenn man den Wählhebel aus der P-Stellung bewegt, nachdem das Auto an einem Hang geparkt wurde. Das passiert, weil das Getriebe unter Spannung steht. Mit der Handbremse verhindern Sie diese Spannung weitgehend. Zudem gibt es noch einen weniger bekannten Grund, warum die Handbremse ratsam bleibt. Wenn ein geparktes Auto nur in der P-Stellung steht und ein anderes Fahrzeug dagegen prallt, wird der Stoß direkt an das Getriebe weitergegeben. Das kann Schäden am Sperrbolzen oder anderen Teilen der Automatik verursachen. Verwendet man zusätzlich die Handbremse, wird der Aufprall besser über die Bremsen und die Räder abgefangen. Dadurch bleibt die Belastung für das Getriebe geringer. Artikel geht weiter unter dem Bild. Auch auf Fähren und in Autozügen ist die reine Parkstellung nicht ideal. Durch die ständigen Bewegungen des Schiffes oder Zuges entsteht kontinuierlich Spannung im Getriebe, wenn der Wagen nur in P steht. Die Handbremse hilft dabei, den Wagen stabiler zu sichern und verhindert unnötige Belastungen der Automatik während längerer Fahrten. Darüber hinaus kann die Handbremse auch bei Versicherungsfragen wichtig sein. In den Niederlanden gibt es keine gesetzliche Verpflichtung, bei einem Automatikgetriebe immer die Handbremse zu benutzen. Dennoch können Versicherer kritisch prüfen, wenn ein geparktes Auto ohne Handbremse weggerollt ist und einen Schaden verursacht hat. In einigen anderen europäischen Ländern sind die Regeln sogar strenger. In Deutschland raten verschiedene Branchenverbände ausdrücklich dazu, immer die Handbremse zu nutzen, und bei bestimmten Nutzfahrzeugen gilt dies sogar als feste Bedingung. Festfrieren im Winter ist kein Thema mehr Das Argument, dass die Handbremse im Winter festfrieren kann, wird heutzutage immer irrelevanter. Bei älteren Autos mit Trommelremmen und traditionellen Seilzugsystemen kam dies in der Tat manchmal vor. Moderne Autos nutzen jedoch häufig Scheibenbremsen oder elektrische Parkbremsen, die viel weniger empfindlich gegenüber Frost sind. Elektrische Handbremsen arbeiten zudem automatisch und machen die Nutzung besonders einfach. Bei vielen neuen Autos wird die Parkbremse sogar von selbst aktiviert, sobald der Motor abgestellt wird. Auch bei einem Automatikwagen ist es also ratsam, immer die Handbremse zu verwenden. Es entlastet den Antriebsstrang, schützt das Getriebe vor unnötigem Verschleiß und verringert das Risiko, dass sich das Auto unerwartet in Bewegung setzt. Es kostet nur eine Sekunde mehr Zeit, kann aber langfristig teure Schäden verhindern. Lies auch: Ferrari kassiert 10.000 Euro Geldstrafe nach Doppel-Fehler beim GP von Belgien Lies auch: FIA verhängt drastische Startplatzstrafen: Max Verstappen profitiert von Rückversetzung seiner Konkurrenten Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Belgien-GP: FIA veröffentlicht offizielle Startaufstellung nach Strafen Formel 1 Ferrari kassiert 10.000 Euro Geldstrafe nach Doppel-Fehler beim GP von Belgien Formel 1 FIA verhängt drastische Startplatzstrafen: Max Verstappen profitiert von Rückversetzung seiner Konkurrenten Formel 1 Max Verstappen lässt Spa beben: Vernichtende erste Ansage zum Auftakt Formel 1 Kurz vor GP von Belgien: FIA belegt Top-Fahrer mit Startplatzstrafe von 10 Plätzen Formel 1 Nach Verstappen-Crash: Red Bull reagiert mit deutlicher Ansage
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