Formel 1

Paddock-Beben: Formel-1-Team zieht sich vor Saisonstart zurück

Paddock-Beben: Formel-1-Team zieht sich vor Saisonstart zurück

Dunkle Wolken ziehen über dem Aston Martin Team auf.

Das britische Team um Lawrence Stroll und Fernando Alonso hat offiziell bekanntgegeben, dass Lance Stroll am letzten Testtag nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Grund für das vorzeitige Ende sind laut Teamingaben ein akuter Teilemangel sowie anhaltende Motorprobleme.

Für Aston Martin bedeutet die Zwangspause des kanadischen Piloten einen neuen Tiefpunkt in der Vorbereitung auf die neue Formel 1-Saison.

Bereits der erste Shakedown in Barcelona Ende Januar verlief für den Rennstall aus Silverstone alles andere als reibungslos. Aston Martin konnte erst am vorletzten Testtag auf die Strecke gehen, wodurch Alonso und Stroll bereits wertvolle Fahrzeit verloren.

Mit dem vorzeitigen Abbruch in Bahrein findet die Serie von Problemen und Rückschlägen vorerst kein Ende. Normalerweise führt der aktuelle Verlauf der Dinge unweigerlich zu Spannungen innerhalb der Teamführung.

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Spannungen innerhalb des Teams

Zwischen Besitzer Lawrence Stroll, dem zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso, Stardesigner Adrian Newey und Honda-Vertreter Koji Watanabe dürfte die Stimmung nach diesem erneuten Rückschlag alles andere als entspannt sein.

Die Erwartungen an das hyperambitionierte Aston Martin Team waren nach den jüngsten Investitionen und strategischen Personalentscheidungen hoch, doch die technische Zuverlässigkeit bleibt momentan die größte Baustelle.

Dem Team, das seine hohen Ambitionen nie versteckt hat, bleibt nun nur noch wenig Zeit, um die technischen Defizite vor dem Saisonaufakt in den Griff zu bekommen.

Mechaniker und Ingenieure stehen vor der Mammutaufgabe, zunächst die Motorprobleme gründlich zu analysieren und zudem die Ersatzteilversorgung sicherzustellen, um zu verhindern, dass auch der erste Grand Prix in einer Enttäuschung endet.

Es bleibt abzuwarten, ob Aston Martin die Probleme tatsächlich rechtzeitig bis zum Saisonstart lösen kann. Fest steht jedoch, dass der Druck auf alle Beteiligten bei Aston Martin massiv zunimmt.

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