Formel 1

Oscar Piastri und McLaren: Erste Unstimmigkeiten vor dem Großen Preis von Australien

Oscar Piastri und McLaren: Erste Unstimmigkeiten vor dem Großen Preis von Australien
BARCELONA, SPAIN - MAY 30: Oscar Piastri of Australia and McLaren attaches a cooling vest under his race overalls in the garage during practice ahead of the F1 Grand Prix of Spain at Circuit de Barcelona-Catalunya on May 30, 2025 in Barcelona, Spain. (Photo by Clive Rose - Formula 1/Formula 1 via Getty Images)

Saisonstart steht bevor: Erste Unstimmigkeiten zwischen Piastri und McLaren bereits Realität

Die Formel-1-Saison 2026 startet an diesem Wochenende in Australien, doch noch vor dem ersten Freien Training gibt es bei McLaren unterschiedliche Ansichten. CEO Zak Brown plädiert für ein Nachtrennen in Melbourne, während Lokalmatador Oscar Piastri davon wenig hält.

Der Große Preis von Australien im Albert Park startet derzeit um 15.00 Uhr Ortszeit. Das entspricht 04.00 Uhr in Großbritannien, 05.00 Uhr in Deutschland und 23.00 Uhr in New York.

Aus kommerzieller Sicht gibt es schon länger den Wunsch, das Rennen in den Abend zu verlegen, um die Sendezeiten für die europäischen und amerikanischen TV-Zuschauer attraktiver zu gestalten. Zak Brown kann dieser Idee viel abgewinnen.

„Es wäre cool unter Flutlicht“, sagte er gegenüber der Daily Mail.

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Piastri will am Status quo festhalten

„Generell denke ich, dass wir nicht genug Nachtrennen haben.“

„Gerade dieses Rennen wäre perfekt dafür geeignet, da das Wetter fast immer gut ist, es eine wunderschöne Location ist und es unter den Scheinwerfern großartig aussehen würde.“

Oscar Piastri sieht das anders. Der Australier, der die vergangene Saison als WM-Dritter abschloss, sieht keine Notwendigkeit, sein Heimrennen zu verändern.

„Ich finde es eigentlich gut so, wie es ist“, reagierte der 24-jährige Pilot.

„Natürlich ist es schöner, wenn die Sonne scheint, aber ich denke nicht, dass es unbedingt unter Flutlicht stattfinden muss.“

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Laut Piastri bringen Nachtrennen auch Nachteile mit sich.

„Wir haben inzwischen schon viele Rennen, die am Abend ausgetragen werden.“

„Für uns Fahrer ist die Atmosphäre tagsüber oft besser, weil man die Fans besser sehen kann. Bei manchen Nachtrennen sind die Tribünen ziemlich dunkel.“

Zudem betont er den einzigartigen Charakter von Melbourne.

„Man sieht die Skyline und die Umgebung. Das macht es besonders. Ich bin also zufrieden mit dem aktuellen Stand.“

Das Rennwochenende im Albert Park beginnt am Freitag mit den Freien Trainings, gefolgt vom Qualifying am Samstag und dem Rennen am Sonntag.

McLaren startet als amtierender Konstrukteursweltmeister in die Saison. Lando Norris jagt seinen zweiten WM-Titel in Folge, während Piastri auf einen starken Auftakt vor heimischem Publikum hofft.

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