Formel 1 Oscar Piastri reagiert auf Gerüchte um Red Bull-Wechsel: „Beweis für meinen Wert als Fahrer“ Von A. Schenk 22. Mai 2026 F1-News Formel 1 McLaren Oscar Piastri Oscar Piastri reagiert auf Gerüchte um Top-Team-Wechsel – Aussagen lassen tief blicken Oscar Piastri hat zu Beginn des Grand Prix-Wochenendes in Canada klargestellt, dass er von einem möglichen Tauschgeschäft mit Max Verstappen nichts weiß. Gerüchte über einen Wechsel zwischen McLaren und Red Bull machen bereits seit einiger Zeit die Runde, doch der Australier dementiert jegliche Beteiligung an solchen Gesprächen. „Das ist neu für mich, es gab offensichtlich keine Gespräche oder ähnliches“, so Piastri. Dennoch fühlt sich der 25-jährige Pilot aus Melbourne von der Aufmerksamkeit geschmeichelt. Gerüchte über ein Interesse von Red Bull zeigen, dass sein Name in der Top-Riege des Fahrerfeldes gehandelt wird, was er durchaus zu schätzen weiß, wenngleich er es direkt relativiert. „Es ist schmeichelhaft, ja, aber viel mehr als das bedeutet es eigentlich nicht“, sagt Piastri. „Ich denke, dass dies hoffentlich meinen Wert als Fahrer unterstreicht, was ein schöner Nebeneffekt ist, aber ich bin sehr zufrieden damit, wo ich im Moment stehe.“ Lies auch: Lewis Hamilton zeigt nach Monaco-Sieg von Kimi Antonelli wahres Gesicht Gebunden bis 2028 Oscar Piastri besitzt bei McLaren einen laufenden Vertrag bis Ende 2028, was einen kurzfristigen Wechsel faktisch ausschließt. In den drei Jahren, in denen er für das Team aus Woking aktiv ist, konnte er bereits neun Siege einfahren. Zudem spielte er eine Schlüsselrolle beim Gewinn von zwei aufeinanderfolgenden Konstrukteurstiteln. Verschiedene Medien berichteten Anfang dieses Monats, dass sowohl Red Bull als auch McLaren intern die Möglichkeit eines Fahrertauschs in Betracht gezogen haben sollen. Verstappen würde dabei zu McLaren wechseln, während Piastri den umgekehrten Weg antreten würde. Der Niederländer wird bereits seit längerem mit verschiedenen Teams in Verbindung gebracht, darunter Ferrari, und auch ein vorzeitiger Abschied aus dem Sport wird ihm gelegentlich nachgesagt. Konkrete Schritte in diese Richtung gibt es bislang jedoch nicht. Für Red Bull gilt Piastri mittlerweile als ernsthafter Kandidat, um Verstappen langfristig zu beerben. Teamchef Christian Horner nannte den Australier zuvor öffentlich als möglichen Nachfolger – eine Aussage, die das Interesse an seinem Namen außerhalb von McLaren weiter anheizte. Text geht weiter unter dem Bild. Italienisches Talent führt die Meisterschaft an Unterdessen nimmt die aktuelle Formel-1-Saison einen bemerkenswerten Verlauf. Die Weltmeisterschaft wird derzeit von dem neunzehnjährigen Italiener Kimi Antonelli angeführt, der für Mercedes an den Start geht und mit seiner Reife und Konstanz beeindruckt. Mercedes führt zudem die Konstrukteurswertung an. Antonelli ist damit der jüngste WM-Spitzenreiter in der Geschichte des Sports, eine Leistung, die weit über die Welt der Formel 1 hinaus Aufmerksamkeit erregt. Piastri selbst fährt eine starke Saison für McLaren und liegt in der Meisterschaft gut im Rennen. Mit einem Vertrag, der noch über zwei Jahre läuft, und einem Team, das um den Titel kämpft, hat er wenig Grund, sich nach Alternativen umzusehen. Die Gerüchte um Verstappens Zukunft werden in den kommenden Monaten zweifellos anhalten, doch Piastri hat seine Position klar bezogen. Seine Antwort in Canada lässt wenig Raum für Interpretationen und schließt einen Abschied von McLaren auf kurze Sicht so gut wie aus. Lies auch: Lewis Hamilton attackiert Superreiche: „Das sollte nicht erlaubt sein“ Lies auch: Red Bull will Vertrag von Max Verstappen anpassen Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Lewis Hamilton zeigt nach Monaco-Sieg von Kimi Antonelli wahres Gesicht Formel 1 Lewis Hamilton attackiert Superreiche: „Das sollte nicht erlaubt sein“ Formel 1 Red Bull will Vertrag von Max Verstappen anpassen Formel 1 FIA erkennt F1-Piloten Podestplatz ab: Protest eingelegt Formel 1 FIA fällt Grundsatzurteil über Red Bull vor entscheidenden Upgrades Formel 1 George Russell am Boden: „Habe 70 Punkte liegengelassen“