Formel 1

Nur zwei Formel-1-Teams haben in dieser Saison eine echte Titelchance

Nur zwei Formel-1-Teams haben in dieser Saison eine echte Titelchance
BAHRAIN, BAHRAIN - FEBRUARY 12: Pierre Gasly of France driving the (10) Alpine F1 A526 Mercedes leads Isack Hadjar of France driving the (6) Oracle Red Bull Racing RB22 Red Bull Ford on track during day two of F1 Testing at Bahrain International Circuit on February 12, 2026 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Mark Sutton - Formula 1/Formula 1 via Getty Images)

Neue Saison, neue Chancen: Die Spekulationen schießen ins Kraut

Ferrari und Mercedes sind laut McLaren-Teamchef Andrea Stella derzeit die Topfavoriten für die kommende Formel-1-Saison. Im Vorfeld des Starts von 2026 hat Stella auf Basis der jüngsten Tests in Barcelona und Bahrain eine vorsichtige Einschätzung des Kräfteverhältnisses vorgenommen.

Dabei sticht vor allem die Performance der beiden traditionellen Topteams ins Auge. Nach dem privaten Shakedown in Spanien reisten alle Teams vergangene Woche nach Bahrain zum ersten offiziellen Pre-Season-Test.

Die drei Testtage lieferten eine Fülle an Daten, darunter mehrere Rennsimulationen, mit denen die Teams ein besseres Bild vom Tempo der Konkurrenz unter vergleichbaren Bedingungen erhielten.

Stella verwies auf einige auffällige Runs, darunter jene von Kimi Antonelli für Mercedes sowie von Charles Leclerc und Lewis Hamilton für Ferrari.

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Stella ist sicher: Ferrari und Mercedes sind am stärksten

„In puncto Race-Pace kann ich bestätigen, dass Ferrari ziemlich konkurrenzfähig aussieht“, sagte er.

„Die Simulation von Hamilton war stark, genau wie die von Antonelli und Oscar Piastri.“

„Aber Antonelli und Hamilton waren schneller als wir. Charles war ebenfalls nah dran, das ist also durchaus aussagekräftig.“

Obwohl Stella betonte, dass Rückschlüsse auf Basis von Testergebnissen immer mit Vorsicht zu genießen sind, ist er davon überzeugt, dass Ferrari und Mercedes momentan am stärksten aufgestellt sind.

„Die ersten Signale in Sachen Wettbewerbsfähigkeit sind eindeutig: Ferrari und Mercedes scheinen am besten vorbereitet zu sein, vor allem was die Performance betrifft.“

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Hinsichtlich McLaren selbst ist der Italiener ebenfalls positiv gestimmt, besonders was die Zuverlässigkeit und den Testverlauf angeht. Der MCL40 ist ein komplett neues Konzept, doch laut Stella verläuft der Entwicklungsprozess bislang nach Plan.

„Der Test war extrem positiv in Bezug auf die Rundenanzahl und die Zuverlässigkeit“, erklärte er.

„Wir konnten das komplette Testprogramm absolvieren und alle Systeme prüfen.“

„Die ersten Tage in Barcelona waren noch schwierig, aber ab dem dritten Tag lief es gut, und das hat sich in Bahrain fortgesetzt.“

McLaren hat vorerst noch kein Urteil über den reinen Speed des MCL40 gefällt, doch Stella unterstrich, dass die Basis in jedem Fall solide ist.

Die echte Feuertaufe folgt nächste Woche, wenn die Teams erneut zum Bahrain International Circuit reisen, um den zweiten und letzten Test dieses Winters zu bestreiten. Erst danach wird wirklich klar sein, wer als Favorit in die neue Saison startet.

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