Formel 1 „Niemand versteht, was das Fahren für Red Bull so schwierig macht“ Screenshot Von A. Schenk 17. Februar 2026 F1-News Formel 1 Liam Lawson Racing Bulls Red Bull Liam Lawson hofft auf deutlich reibungsloseren Start in die Formel-1-Saison 2026 als im Vorjahr Nachdem er bei seinen Gasteinsätzen für Racing Bulls in den Jahren 2023 und 2024 beeindruckt hatte, erhielt Lawson Anfang 2025 die Chance, sich beim Topteam Red Bull zu beweisen. Dieser Traum entwickelte sich jedoch schnell zum Albtraum. Nach nur zwei Rennen verlor er sein Cockpit bereits wieder an Yuki Tsunoda. Liam Lawson schaffte es in keinem der Qualifyings über Q1 hinaus und blieb ohne Punkte, was die Kritik befeuerte, er habe Probleme mit der extrem aggressiven Abstimmung, die Max Verstappen bevorzugt. Obwohl er nach dem Grand Prix von China am Funk noch frustriert klang, blickt der Neuseeländer nun mit etwas mehr Abstand auf seine kurze Zeit bei Red Bull zurück. Im Podcast Gypsy Tales lieferte er entsprechende Erklärungen. „Ich hatte einfach nicht genug Zeit, um es in den Griff zu bekommen. Das Auto war ganz anders als der VCARB, den ich davor gefahren bin.“ Lies auch: Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team Seine Position scheint im kommenden Jahr deutlich stabiler „Jeder denkt vielleicht, dass der Red Bull extrem viel Grip an der Front hat und deshalb schwierig zu fahren ist, aber das stimmt nicht ganz, zumindest nicht zu Beginn.“ „Die Balance in der Kurve war anfangs einfach nicht gut. Es war nicht so, dass zu viel Vorderachse da war.“ Lawson betont, dass er selbst eigentlich immer ein Auto mit viel Grip an der Front bevorzugt, es aber vor allem um das Vertrauen geht. „Wenn man diese Autos fährt, besonders in der Formel 1, dann ist das erforderliche Commitment extrem.“ „Man lenkt in eine Kurve mit mehr als 300 Kilometern pro Stunde ein, ohne zu lupfen.“ „Wenn du dir in Kurve 1 in China nicht zu hundert Prozent sicher bist, was das Auto macht, dann verlierst du nicht nur ein Zehntel, sondern vielleicht eine halbe Sekunde.“ Artikel geht weiter unter dem Bild. „Dann bist du einfach sofort weg vom Fenster.“ Lawson hat mittlerweile eine neue Chance bei Racing Bulls erhalten, wo er 2026 Teamkollege von Rookie Arvid Lindblad wird. Seine Position scheint dieses Mal deutlich stabiler zu sein, auch weil das Team in dieser Saison weniger unter Druck steht als Red Bull selbst. Dennoch ist Lawsons Geschichte kein Einzelfall. Mehrere Fahrer, darunter Sergio Pérez, Pierre Gasly und Alexander Albon, scheiterten vor ihm an der Aufgabe an der Seite von Verstappen. Obwohl Red Bull beharrlich betont, dass das Auto nicht spezifisch um den Niederländer herum gebaut wird, ist klar, dass das Team alles daran setzt, seine Stärken zu nutzen. Isack Hadjar ist für 2026 der nächste Name, der sich mit Verstappen messen darf. Der französisch-algerische Debütant wird auf mehr als zwei Rennen hoffen, um sich an das Auto zu gewöhnen, zumal sich Verstappen trotz seiner Unzufriedenheit über die Richtung des Sports rasend schnell an das neue Reglement anzupassen scheint. Lies auch: Hiobsbotschaft für Red Bull und Max Verstappen Lies auch: Nach Belgien-GP: Zwei F1-Piloten fliegen gemeinsam mit Fans in easyJet-Maschine zurück Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team Formel 1 Hiobsbotschaft für Red Bull und Max Verstappen Formel 1 Nach Belgien-GP: Zwei F1-Piloten fliegen gemeinsam mit Fans in easyJet-Maschine zurück Formel 1 Red Bull findet Nachfolger für GianPiero Lambiase Formel 1 Rucking: Warum das Training mit Zusatzgewicht Körper und Geist stärker fordert als klassisches Gehen Formel 1 Nervöser Max Verstappen: „Die schießen mich ab, wenn ich so weitermache“
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