Formel 1 Nicht nur Verstappen: Zwei F1-Piloten starten beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring Max Verstappen to compete in 24 Hours Nürburgring in 2026. Max Manow’s B.A.S.E. jump in the cooling tower in Meppen revealing the race car in Meppen, Germany on March 6, 2026. // Mihai Stetcu / Red Bull Content Pool // SI202603080654 // Usage for editorial use only // Von A. Schenk 30. April 2026 F1-News Langstrecke Max Verstappen Max Verstappen erobert den Nürburgring gemeinsam mit zwei ehemaligen F1-Piloten. Max Verstappen steigt nächsten Monat beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ins Cockpit, dem berühmten Langstreckenklassiker am 16. und 17. Mai. Der viermalige Weltmeister startet dabei für Verstappen Racing im Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer drei. Neben Verstappen greifen auch Lucas Auer, Jules Gounon und Daniel Juncadella ins Lenkrad. Keine unbekannten Namen in der Motorsportwelt: Gounon ist ein erfahrener GT-Pilot mit mehreren internationalen Titeln im Gepäck, während Juncadella jahrelang in der DTM aktiv war. Die Entscheidung Verstappens, an diesem Rennen teilzunehmen, ist angesichts der Umstände in dieser Saison nachvollziehbar. Der Formel-1-Kalender weist mehrere längere Pausen auf, zudem äußerte sich der Niederländer zuletzt regelmäßig kritisch über die Performance seines Red Bull. Lies auch: Lewis Hamilton zeigt nach Monaco-Sieg von Kimi Antonelli wahres Gesicht Ex-Piloten kämpfen ebenfalls um den Sieg Verstappen ist jedoch nicht der einzige Teilnehmer mit einer Formel-1-Vergangenheit im Starterfeld. Auch Markus Winkelhock ist mit von der Partie. Der Deutsche gilt als eines der bemerkenswertesten „One-Hit-Wonder“ in der Geschichte des Sports. Im Jahr 2007 startete er für Spyker F1 beim Großen Preis von Europa auf dem Circuit in Valencia. Trotz chaotischer Wetterbedingungen führte er das Feld beachtliche sechs Runden lang an. Technische Defekte zwangen ihn jedoch in Runde 15 zur Aufgabe, nachdem hydraulische Probleme einen kleinen Brand verursacht hatten. Das Rennen blieb sein einziger Auftritt in der Formel 1. Auf dem Nürburgring pilotiert Winkelhock das Fahrzeug mit der Startnummer 62 für HWA Engineering Speed. Seine Teamkollegen sind die Deutschen Sebastian Asch und Luca Ludwig sowie der US-Amerikaner Adam Adelson. Der zweite ehemalige Formel-1-Pilot ist Timo Glock. Der Deutsche blickt auf eine deutlich längere Karriere in der Königsklasse zurück. 2004 gab er sein Debüt bei Jordan, zunächst als Testfahrer, bevor er die letzten drei Saisonrennen bestritt. Seine bekannteste Ära erstreckte sich von 2008 bis 2012, in der er nacheinander für Toyota, Virgin und Marussia antrat. Zwar blieben die ganz großen Siege aus, doch Glock konnte drei Podiumsplatzierungen verbuchen. Für einen Fahrer, der nie für ein absolutes Topteam fuhr, ist dies eine beachtliche Bilanz. Auf dem Nürburgring startet er für Doerr Motorsport an der Seite von Timo Scheider, Ben Doerr und Marvin Kirchhofer. Text geht unter dem Bild weiter. Ein anspruchsvolles Umfeld für alle Beteiligten Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gilt als eine der härtesten Prüfungen der Welt. Der Nordschleifen-Abschnitt umfasst mehr als 150 Kurven, zudem kann das Wetter während der Hatz zweimal rund um die Uhr drastisch umschlagen. Dies macht das Rennen für jeden Teilnehmer zu einer physischen und mentalen Zerreißprobe. Selbst für einen Kaliber wie Verstappen ist es eine ganz andere Welt als das hochglanzpolierte Umfeld der Formel 1. Die Teilnahme des viermaligen Champions zieht in diesem Jahr zusätzliche Aufmerksamkeit auf das Event. Für die Fans ist es eine seltene Gelegenheit, Verstappen außerhalb seines gewohnten Red Bull im Renneinsatz zu erleben. Lies auch: Lewis Hamilton attackiert Superreiche: „Das sollte nicht erlaubt sein“ Lies auch: Red Bull will Vertrag von Max Verstappen anpassen Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Lewis Hamilton zeigt nach Monaco-Sieg von Kimi Antonelli wahres Gesicht Formel 1 Lewis Hamilton attackiert Superreiche: „Das sollte nicht erlaubt sein“ Formel 1 Red Bull will Vertrag von Max Verstappen anpassen Formel 1 FIA erkennt F1-Piloten Podestplatz ab: Protest eingelegt Formel 1 FIA fällt Grundsatzurteil über Red Bull vor entscheidenden Upgrades Formel 1 George Russell am Boden: „Habe 70 Punkte liegengelassen“