Formel 1

Nach nicht gesendetem Funkspruch beim Barcelona-GP: Max Verstappen fordert Reaktion der FIA

Nach nicht gesendetem Funkspruch beim Barcelona-GP: Max Verstappen fordert Reaktion der FIA

GP Spanien unterstreicht: Saison 2026 bleibt eine Herausforderung für Max Verstappen und Red Bull Racing.

Aus unveröffentlichten Funkberichten geht hervor, dass der viermalige Weltmeister während des Rennens in Barcelona wiederholt seinen Unmut über die Performance seines Autos, das Verhalten von Überrundeten und den Rückstand auf die Konkurrenz geäußert hat.

Am Ende überquerte Max Verstappen die Ziellinie als Vierter, rund vierzig Sekunden hinter Sieger Lewis Hamilton, der seinen ersten Grand-Prix-Sieg für Ferrari feierte. Die Frustrationen begannen bereits früh im Rennen: In Runde zehn meldete Verstappen Probleme mit dem Antriebsstrang seines RB22.

„Überhaupt keine Leistung da. Der Motor hat einfach nicht funktioniert.“

Diese Beschwerde passte in ein Muster, das sich während des gesamten Rennens abzeichnete. Red Bull konnte das Tempo von Mercedes und Ferrari erneut nicht mitgehen, insbesondere auf einer Strecke, auf der schnelle und mittelschnelle Kurven eine entscheidende Rolle spielen.

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Verstappen hatte Probleme mit Leistung und Reifen

Neben den Antriebsproblemen kämpfte Verstappen auch mit den Reifen. Während die Konkurrenz eine relativ konstante Performance ablieferte, schien der Niederländer stärker unter Verschleiß und Balance-Problemen zu leiden.

„Ich eier selbst auf der Geraden herum. Ziemlich beeindruckend.“

Dieser Kommentar wurde während der Live-Übertragung ausgestrahlt und vermittelte ein klares Bild seiner Frustration. Ein weiterer Moment folgte in Runde 43 während eines Zweikampfs mit Carlos Sainz. Der Williams-Pilot lag außerhalb der Punkte, als Verstappen versuchte, an ihm vorbeizugehen.

Dabei wurde der Red Bull an den Fahrbahnrand gedrängt, wodurch Verstappen teilweise über die Kerbs fahren musste. Seine Reaktion ließ wenig Raum für Spekulationen.

„Oh mein Gott. Hat er mich etwa nicht gesehen?“

Auch Überrundete sorgten für Ärger. In Runde 53 forderte Verstappen seinen Renningenieur Gianpiero Lambiase auf, gegen einen Fahrer vorzugehen, der seiner Meinung nach zu lange vor ihm blieb, obwohl die Überrundung unmittelbar bevorstand.

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„Kumpel, dieser Typ muss eine Strafe bekommen. Er bleibt viel zu lange davor, das ist einfach ein Witz.“

Verschiedenen Quellen zufolge soll es sich dabei um Pierre Gasly von Alpine gehandelt haben, was jedoch nicht offiziell bestätigt wurde. In der Schlussphase sah sich Verstappen zudem mit technischen Problemen am Getriebe konfrontiert. Besonders beim Herunterschalten in Kurve 10 traten Schwierigkeiten auf.

„Ich habe wirklich willkürliche, furchtbare Schaltvorgänge beim Runterschalten,“ ließ Verstappen über den Funk verlauten.

Lambiase konnte nur wenig Unterstützung anbieten.

„Max, beim Herunterschalten können wir eigentlich nicht helfen. Die einzige Option, die wir versuchen können, ist vielleicht plus eins beim Offset für Kurve 10.“

Die Probleme des viermaligen Weltmeisters spitzten sich weiter zu, und in der vorletzten Runde zog Verstappen sein Fazit.

„Mein Getriebe muss kaputt sein, es ist jetzt wirklich schlimm.“

Nach dem Rennen versuchten sowohl Lambiase als auch Teamchef Laurent Mekies, die positiven Aspekte hervorzuheben.

„Gut gemacht, Max. Das war das Maximum, was heute erreicht werden konnte,“ sagte Mekies zu seinem Fahrer.

Mekies und Lambiase versuchen positiv zu bleiben

„Gute Arbeit bei der Pace und dem Reifenmanagement über das gesamte Rennen. Wir wissen, dass wir den Rest der Lücke schließen müssen.“

Verstappen blieb in seiner Reaktion realistisch.

„Ja, genau. Einfach schwierig mit den Reifen.“

Das Rennen in Barcelona verdeutlichte erneut die aktuellen Kräfteverhältnisse in der Formel 1. Mercedes, Ferrari und McLaren haben momentan einen klaren Vorsprung auf Red Bull. Für Verstappen, der es jahrelang gewohnt war, um Siege und Titel zu kämpfen, ist dies eine ungewohnte Situation.

Der kommende Grand Prix von Österreich auf dem Red Bull Ring wird zeigen müssen, ob das Team wieder näher an die Spitze herankommen kann. Vorerst scheint der Rückstand beträchtlich, und der Boxenfunk liefert ein treffendes Bild der damit verbundenen Frustrationen.

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