Formel 1 Nach heftiger Medienschelte: Max Verstappen erhält Herausforderung aus anderer Rennserie DETROIT, MICHIGAN - JANUARY 15: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing is interviewed during the Red Bull Racing season launch at Michigan Central Station on January 15, 2026 in Detroit, Michigan. (Photo by Mark Thompson/Getty Images) Von A. Schenk 14. Februar 2026 F1-News Formel 1 Formel E Max Verstappen F1-Regel-Debatte: Max Verstappen sorgt mit Kritik an neuer Fahrzeug-Generation für überraschende Wende Seine kritischen Äußerungen, in denen er die 2026er Boliden als „Formel E auf Steroiden“ bezeichnete, haben die Aufmerksamkeit von niemand geringerem als Formel-E-CEO Jeff Dodds erregt. Max Verstappen äußerte sich am zweiten Testtag in Bahrein ausgesprochen negativ über das Ausmaß des Energiemanagements, das die 2026er Autos erfordern. Seiner Meinung nach ist der Fahrstil zu stark von Effizienz, Lift-and-Coast-Techniken und Batteriemanagement geprägt. Aspekte, die seiner Ansicht nach nicht zum puren Formel-1-Rennsport passen. „Vielleicht ist es besser, Formule E zu fahren“, sagte Verstappen am Donnerstag. „Denn dort dreht sich alles um Energiemanagement und Effizienz.“ Lies auch: George Russell wütend nach Ferrari-Blockade: F1-Teams stellen sich bei wichtiger Regeländerung quer Dodds sieht Aussagen als Marketingchance Anstatt sich angegriffen zu fühlen, reagierte Dodds bemerkenswert sportlich. Der Formel-E-Chef schickte dem Niederländer sogar eine lockere Einladung. Er könne am Wochenende doch einfach nach Jeddah kommen, wo das vierte und fünfte Rennen der FE-Saison ausgetragen werden. „Ich habe Max eine Nachricht geschickt“, so Dodds. „Nach dem Motto: ‚Du bist in Bahrein, ich bin in Jeddah. Wenn du Lust hast, hierher zu kommen, hole ich dich ab.‘ Das war natürlich neckisch gemeint.“ Dennoch sieht Dodds in Verstappens Aussagen eine Chance für seine Meisterschaft. „Vielleicht denken die Leute durch seine Worte: ‚Hey, ich schaue mir die Formule E mal an.'“ Dodds betonte zudem, dass Verstappens Vorliebe für „rohen, traditionellen Motorsport“ verständlich sei. Er ist jedoch davon überzeugt, dass Verstappen gut abschneiden und die nächste Generation der Formel-E-Autos vielleicht sogar genießen würde. Ab der Saison 2026/27 führt die elektrische Rennserie nämlich das Gen4-Auto ein: einen allradgetriebenen Boliden mit 800 PS, unmittelbarer Beschleunigung und einem Drehmoment, das Verstappens aktuellen F1-Wagen deutlich übertrifft. „Wenn Max das Gen4-Auto ausprobieren würde, glaube ich, dass er es toll finden würde“, sagte Dodds. „600 Kilowatt Leistung, von 0 auf 100 in 1,8 Sekunden, sofortiges Drehmoment, viel schneller als sein aktueller Formel-1-Wagen.“ „Es ist pure, gewaltige Kraft. Ich denke wirklich, dass es ihm gefallen würde.“ Laut Dodds besteht das Problem des F1-Reglements für 2026 darin, dass versucht wird, zwei Welten zu kombinieren: elektrischen Fortschritt und traditionelle Verbrennungsmotoren. Diese Kombination macht das Konzept komplex und schwierig zu optimieren. „In der Formule E sind wir rein elektrisch. Das bedeutet, dass unser Regelsystem und unsere Rennformel komplett auf diese eine Technologie ausgerichtet sind.“ „In der F1 versuchen sie, zwei Welten zusammenzuführen.“ „Der Wunsch der Hersteller nach Elektrifizierung und der Wunsch der Fans, den Sound, die Härte und die Geschichte der F1 zu bewahren.“ „Dieser Kompromiss ist schwierig.“ Dodds versteht, warum sich Verstappen eingeschränkt fühlt. „Er fühlt sich im Auto wahrscheinlich weniger frei. Es heißt nicht mehr einfach nur Vollgas und los.“ „Es ist strategisch, es ist ein Abwägen, es ist ein Eingehen von Kompromissen. Das ist eine Umstellung für einen Fahrer, der gerade durch reine Geschwindigkeit und Kontrolle besticht.“ Lies auch: Jetzt knickt auch Toto Wolff ein: Formel 1 muss endlich durchgreifen Lies auch: Grand Prix von China nach massiven Problemen mit der Rennstrecke abgesagt: FIA greift ein Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 George Russell wütend nach Ferrari-Blockade: F1-Teams stellen sich bei wichtiger Regeländerung quer Formel 1 Jetzt knickt auch Toto Wolff ein: Formel 1 muss endlich durchgreifen Formel 1 Grand Prix von China nach massiven Problemen mit der Rennstrecke abgesagt: FIA greift ein Formel 1 FIA greift bei Mercedes durch: George Russell disqualifiziert Formel 1 „Max Verstappen gewinnt UFC-Schlacht gegen Lewis Hamilton“ Formel 1 Fans aufgepasst: Formel-1-Rennen an diesem Wochenende an einem anderen Tag
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