Formel 1 Nach dem Italien-GP: Antonelli schickt überraschende Warnung an Verstappen LAS VEGAS, NEVADA - NOVEMBER 22: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing talks with Andrea Kimi Antonelli of Italy and Mercedes AMG Petronas F1 Team in parc ferme during the F1 Grand Prix of Las Vegas at Las Vegas Strip Circuit on November 22, 2025 in Las Vegas, United States. (Photo by Kym Illman/Getty Images) Von A. Schenk 7. September 2026 Andrea Kimi Antonelli F1-News Formel 1 George Russell Mercedes Andrea Kimi Antonelli krönt Traumwochenende mit Sieg beim Großen Preis von Italien Der Mercedes-Pilot war in Monza der Schnellste und feierte damit einen enorm wichtigen Sieg vor heimischem Publikum. Andrea Kimi Antonelli scheint sich immer deutlicher in den Kampf um den Weltmeistertitel einzumischen. Dennoch weigert sich der erst 20-jährige Italiener, bereits zu weit vorauszuschauen. Antonelli weiß, dass sich das Kräfteverhältnis in der Formel 1 schnell ändern kann. Trotz seiner beeindruckenden Form will er daher vor allem von Rennen zu Rennen schauen, was möglich ist. „Es ist absolut ein sehr starkes Jahr bisher, aber es stehen noch viele Rennen aus und es kann noch alles passieren.“ „Wir haben gesehen, wie schnell sich die Verhältnisse verschieben können“, erklärt Antonelli nach seinem Sieg. Lies auch: Luxusproblem um Kimi Antonelli bereitet Toto Wolff Kopfzerbrechen Antonelli nutzte den Speed optimal „Ich möchte es daher weiterhin so angehen, wie ich es schon öfter gesagt habe. Von Rennen zu Rennen schauen, mich auf die Dinge konzentrieren, die ich selbst kontrollieren kann, und jede Chance maximal nutzen.“ Das erwies sich in Monza als der perfekte Ansatz. Mercedes verfügte an diesem Wochenende über das schnellste Auto und Antonelli verstand es, diesen Speed optimal umzusetzen. Der Italiener ist sich jedoch bewusst, dass dies keine Garantie für die kommenden Rennen ist. „Dieses Wochenende waren wir die Schnellsten, aber auf einer anderen Strecke kann plötzlich McLaren wieder vorne sein.“ Artikel geht weiter unter dem Bild. „Ferrari kann wieder voll dabei sein oder vielleicht steht Red Bull mit Max Verstappen ganz oben. Deshalb ist es so wichtig, jede Chance zu ergreifen.“ Antonelli blickt unterdessen auch verstärkt auf seinen Teamkollegen George Russell. Der Brite befindet sich ebenfalls in einer hervorragenden Form und wird laut dem Italiener ein wichtiger Konkurrent im weiteren Saisonverlauf bleiben. Antonelli weiß daher, dass er sich kein Nachlassen erlauben kann. „George ist momentan auch in einer großartigen Form, also muss ich selbst noch eine Schippe drauflegen“, stellt Antonelli fest. Der Italiener will sich vor allem weiter verbessern und sich nicht zu sehr mit dem Stand in der Weltmeisterschaft beschäftigen. „Ich muss einfach fokussiert bleiben, bei jedem Rennen das Maximum herausholen und die Chancen nutzen, wenn sie sich bieten.“ Mit seinem Sieg in Monza hat Antonelli jedenfalls erneut einen wichtigen Schlag gelandet. Der Italiener siegte bereits früher in dieser Saison in Monaco und fügt dem nun einen emotionalen Heimsieg hinzu. Der große Preis, auf den Antonelli abzielt – der Weltmeistertitel – rückt damit immer deutlicher in seine Reichweite, auch wenn sich der Mercedes-Pilot weigert, sich jetzt schon als Titelfavorit zu bezeichnen. Die zurückhaltende Einstellung von Antonelli passt zu einem Fahrer, der weiß, wie schnell eine Saison kippen kann. Antonelli bleibt vorsichtig In der modernen Formel 1 können Upgrades, Streckencharakteristiken und das Setup der Power Unit die gegenseitigen Kräfteverhältnisse von Rennen zu Rennen verschieben, wodurch ein dominantes Wochenende noch keinen Vorhersagewert für das nächste hat. Gleichzeitig ist seine Position mittlerweile beneidenswert. Mit einer Serie von Siegen im Gepäck und einem komfortablen Vorsprung im Klassement befindet er sich in einer Lage, in der er vor allem Fehler vermeiden muss, während seine Konkurrenten Risiken eingehen müssen, um die Lücke zu schließen. Dass er seinen eigenen Teamkollegen als größte Bedrohung nennt, ist vielsagend. Wenn zwei Fahrer im gleichen Auto sitzen, wird der gegenseitige Unterschied allein dem Fahrer zugeschrieben, was den Druck, jedes Wochenende abzuliefern, erheblich erhöht. Für das italienische Publikum war der Sieg in Monza ohnehin ein denkwürdiger Moment, zumal es lange her ist, dass ein italienischer Pilot auf eigenem Boden als Erster über die Ziellinie fuhr. Lies auch: „Absolut kein Comeback“: Max Verstappen scherzt über Kimi Antonellis F1-Vorsprung Lies auch: Audi geht hart gegen Importe der eigenen China-Modelle in Deutschland vor Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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