Formel 1 Mysteriöses Problem bei Red Bull: Droht beim China-GP ein Debakel? SHANGHAI, CHINA - MARCH 13: Eighth placed qualifier Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing looks on in parc ferme during Sprint qualifying ahead of the F1 Grand Prix of China at Shanghai International Circuit on March 13, 2026 in Shanghai, China. (Photo by Peter Fox/Getty Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202603130486 // Usage for editorial use only // Von A. Schenk 13. März 2026 F1-News Formel 1 Großer Preis von China Max Verstappen Red Bull Max Verstappen übt Selbstkritik nach dem Sprint-Qualifying zum China-GP Max sprach nach dem Qualifying über einen schwierigen Freitag auf dem Shanghai International Circuit. Er stellte klar, dass das Team derzeit mit dem neuen Formule 1-Reglement für 2026 zu kämpfen hat. „Der ganze Tag war in Sachen Speed eine Katastrophe“, sagte Verstappen gegenüber F1 TV. Der Freitag begann für Red Bull bereits mühsam. Im einzigen Freien Training belegte Verstappen lediglich den achten Platz. Dabei fehlten ihm 1,8 Sekunden auf die Bestzeit von George Russell. Später am Tag verlief auch das Sprint-Qualifying enttäuschend. Verstappen sicherte sich lediglich den achten Startplatz für das Sprintrennen am Samstag. Lies auch: „Hannah Schmitz könnte nach Gianpiero Lambiase die Nächste sein, die Red Bull verlässt“ Verstappen fehlt der Grip Laut dem Niederländer ist die Ursache recht simpel. Dem Auto fehlt es an Grip und Balance, wodurch er in den Kurven massiv Zeit verliert. „Ja, kein Grip. Um ehrlich zu sein, denke ich, dass das das größte Problem ist: kein Grip, keine Balance, und wir verlieren in den Kurven enorm viel Zeit“, erklärte Verstappen. „Und wenn das passiert, fangen natürlich auch andere kleine Probleme an aufzutreten. Aber das Hauptproblem für uns ist, dass das Fahrverhalten in den Kurven überhaupt nicht passt“, so Verstappen weiter. Bereits in der ersten Phase des Sprint-Qualifyings waren die Probleme offensichtlich. Verstappen beendete das SQ1 lediglich auf Rang elf. Schon zu diesem Zeitpunkt klagte er über die schlechte Fahrbarkeit seines RB22. Trotz dieser Beschwerden schaffte er letztlich den Einzug in die finalen Segmente. Im SQ3 landete er schließlich auf dem achten Platz. Die Zahlen verdeutlichen die Größe des Rückstands. Im SQ1 betrug sein Rückstand auf Russell 1,140 Sekunden. In der letzten Session vergrößerte sich diese Lücke auf 1,734 Sekunden. Der Artikel wird unter dem Bild fortgesetzt. Auch teamintern waren die Leistungen mäßig. Teamkollege Isack Hadjar belegte den zehnten Platz und war nochmals eine halbe Sekunde langsamer als Verstappen. Das neue Reglement für 2026 scheint also vor allem Mercedes zu liegen. Russell war in Shanghai klar das Maß der Dinge. Verstappen gab zu, dass das Team nun nach Lösungen suchen muss. „Wir werden uns das anschauen. Im Moment weiß ich nicht, was wir tun können. Wir werden sehen“, sagte Verstappen. Der Niederländer hatte bereits zuvor die Erwartungen gedämpft. Dies tat er nach einem schwierigen Saisonstart in Australien. „Es ist unmöglich zu wissen. Ich meine, ehrlich gesagt ist es momentan ein echter Dschungel da draußen. Ich denke, es ist sehr schwierig genau zu wissen, wo jeder steht.“ „Ich hoffe, dass das Feld enger zusammenrückt und die Lücke nicht noch größer wird als in Melbourne, aber es ist offensichtlich, dass wir momentan nicht gegen diese Autos kämpfen können“, so der Limburger abschließend. Lies auch: Rückschlag für Red Bull: FIA verbietet Motoren-Trick Lies auch: Jos Verstappen spricht Verbot aus: Max darf „nicht hier“ fahren Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 „Hannah Schmitz könnte nach Gianpiero Lambiase die Nächste sein, die Red Bull verlässt“ Formel 1 Rückschlag für Red Bull: FIA verbietet Motoren-Trick Formel 1 Jos Verstappen spricht Verbot aus: Max darf „nicht hier“ fahren Formel 1 F1-Vater wütend: „Sie hatten ihn schon vor dem Start abgeschrieben“ Formel 1 Vier Fahrer, die Verstappen bei einem vorzeitigen Red-Bull-Abschied ersetzen könnten Formel 1 Damon Hill kehrt ins F1-Paddock zurück