Formel 1 Mika Häkkinen spricht mit Tochter Ella kein Finnisch Von A. Schenk 19. Juni 2026 Ella Häkkinen F1-News Formel 1 McLaren Mika Häkkinen Häkkinen-Tochter beeindruckt im Kartsport – Mika soll sich aber heraushalten Ella Häkkinen, die 15-jährige Tochter des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Mika Häkkinen, macht ihre ersten ernsthaften Schritte im Motorsport. Die junge Finnin ist mittlerweile selbst im Kartsport aktiv und stellt dabei nicht nur Talent, sondern auch eine bemerkenswert unabhängige Einstellung unter Beweis. Obwohl ihr Vater einer der erfolgreichsten Piloten der Formel-1-Geschichte ist, sieht Ella ihn während ihrer Rennen lieber nicht direkt an der Strecke. In einem Interview mit der finnischen Zeitschrift Anna sprachen Vater und Tochter offen über ihre Entwicklung als Rennfahrerin. Erstaunlicherweise kam der erste Kontakt zum Sport nicht über Mika selbst zustande. „Oma nahm mich und meinen kleinen Bruder Daniel zum allerersten Mal mit zum Kartfahren auf eine Indoor-Bahn. Sie ermutigte uns, es auszuprobieren“, erzählte Ella. Lies auch: Belgien-GP: FIA veröffentlicht offizielle Startaufstellung nach Strafen Schule behält Priorität Dieses Erlebnis war der Beginn einer Leidenschaft. Seit ihrem elften Lebensjahr ist sie im Kartsport aktiv und arbeitet Schritt für Schritt an ihrer Entwicklung. Dabei erhält sie volle Unterstützung von ihrer Familie, allerdings sind daran klare Bedingungen geknüpft. Die Schule hat weiterhin Vorrang. Ella besucht eine britische Online-Schule, und ihre Eltern behalten ihre Leistungen genau im Auge. „Meine Eltern erinnern mich ständig daran, dass das Rennfahren aufhört, wenn es in der Schule nicht läuft“, so Ella. Innerhalb der Familie spielt auch ihr Halbbruder Hugo Häkkinen eine wichtige Rolle. Der 25-jährige Sohn aus Mikas erster Ehe fungiert als Manager und begleitet sie bei den ersten Schritten ihrer Karriere. Damit bleibt die Betreuung weitestgehend im Familienkreis. Artikel geht unter dem Bild weiter. Auffallend ist jedoch die Rolle von Mika selbst. Trotz seiner enormen Erfahrung als ehemaliger Formel-1-Champion ist er bei den Rennen seiner Tochter selten vor Ort. Das ist kein Zufall: Ella gab bereits gegenüber der BBC an, dass sie sich wohler fühlt, wenn ihr Vater nicht anwesend ist. „Er ist sehr hilfsbereit und versteht genau, welche Einstellung man in diesem Sport braucht. Aber normalerweise fahre ich ohne ihn zu den Rennen.“ Sie erklärte auch den Grund dafür. „Er ist ziemlich emotional. Er ist wirklich gut darin, Ratschläge zu geben, und versteht, was man vor einem Rennen tun muss und wie man sich danach erholt“, berichtet Ella. „Aber an der Strecke selbst tut er mir aus der Ferne besser.“ Diese Offenheit gewährt einen besonderen Einblick in die Dynamik einer Familie, in der Spitzensport ein zentraler Bestandteil des Lebens ist. Mika fast nie bei Ellas Kartrennen dabei Mika Häkkinen wurde 1998 und 1999 mit McLaren Weltmeister und weiß selbst am besten, wie viel Druck der Motorsport mit sich bringt. Dass er seiner Tochter den Raum gibt, ihren eigenen Weg zu finden, scheint daher eine bewusste Entscheidung zu sein. Neben ihren internationalen Rennsport-Ambitionen wächst Ella in einem ebenso internationalen Umfeld auf; die Familie lebt seit Jahren in Monaco. Mit ihrem Vater spricht sie Englisch, während sie mit ihrer tschechischen Mutter Marketa vornehmlich Tschechisch kommuniziert. Obwohl es noch viel zu früh für Prognosen über ihre Zukunft ist, zeigt Ella Häkkinen, dass sie entschlossen ihren eigenen Kurs verfolgt. Ihr berühmter Nachname mag Türen öffnen, doch ihre Einstellung macht deutlich, dass sie vor allem aus eigener Kraft vorankommen will. Dass sie dabei sogar ihren Vater während der Rennen lieber auf Distanz hält, unterstreicht, wie ernst sie ihre eigene Entwicklung nimmt. Lies auch: Ferrari kassiert 10.000 Euro Geldstrafe nach Doppel-Fehler beim GP von Belgien Lies auch: FIA verhängt drastische Startplatzstrafen: Max Verstappen profitiert von Rückversetzung seiner Konkurrenten Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Belgien-GP: FIA veröffentlicht offizielle Startaufstellung nach Strafen Formel 1 Ferrari kassiert 10.000 Euro Geldstrafe nach Doppel-Fehler beim GP von Belgien Formel 1 FIA verhängt drastische Startplatzstrafen: Max Verstappen profitiert von Rückversetzung seiner Konkurrenten Formel 1 Max Verstappen lässt Spa beben: Vernichtende erste Ansage zum Auftakt Formel 1 Kurz vor GP von Belgien: FIA belegt Top-Fahrer mit Startplatzstrafe von 10 Plätzen Formel 1 Nach Verstappen-Crash: Red Bull reagiert mit deutlicher Ansage
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