Formel 1 McLaren-Pilot will Rauswurf provozieren: „Es ist mir eigentlich völlig egal“ SPIELBERG, AUSTRIA - JUNE 28: Oscar Piastri of Australia driving the (81) McLaren MCL40 Mercedes leads Lando Norris of Great Britain driving the (1) McLaren MCL40 Mercedes on track during the F1 Grand Prix of Austria at Red Bull Ring on June 28, 2026 in Spielberg, Austria. (Photo by Clive Mason/Getty Images) Von A. Schenk 10. Juli 2026 F1-News Formel 1 McLaren Pato O-Ward hakt Formel-1-Traum endgültig ab Der mexikanische Rennfahrer hat McLaren darum gebeten, ihn von seinen Aufgaben als Ersatzfahrer zu entbinden, um sich voll und ganz auf seine Karriere in der IndyCar Series konzentrieren zu können. Damit endet eine jahrelange Phase, in der er auf den Aufstieg in ein festes Formel-1-Cockpit gehofft hatte. O’Ward ist seit 2020 Teil der McLaren-Familie, als er sich Arrow McLaren in der IndyCar Series anschloss. Seine starken Leistungen in der US-Rennserie weckten schnell das Interesse von McLaren-CEO Zak Brown, weshalb der Mexikaner 2021 beim Young Driver Test die Chance erhielt, erstmals ein Formel-1-Auto von McLaren zu steuern. Seitdem blieb Pato O’Ward eng mit dem Formel-1-Team verbunden. Er füllte über mehrere Saisons die Rolle des Ersatzfahrers aus und kam regelmäßig bei Testfahrten und freien Trainings zum Einsatz. O’Ward bestritt mehrfach offizielle Sessions an Grand-Prix-Wochenenden und sammelte wertvolle Erfahrungen mit den modernen Formel-1-Boliden. Lies auch: Max Verstappen äußert sich zu emotionalem Abschied O’Ward absolvierte mehrere Trainingssitzungen Dennoch blieb ein Stammcockpit aus, da McLaren in den vergangenen Jahren mit Lando Norris und Oscar Piastri über eine besonders starke Fahrerpaarung verfügte. Beide Piloten sind zudem langfristig an das britische Team gebunden, wodurch die Chancen für O’Ward immer weiter sanken. Kürzlich bestätigte McLaren, dass O’Ward auch in der kommenden Saison in der IndyCar Series an den Start gehen wird. Für den 27-jährigen Mexikaner war dies der Moment, seine Formel-1-Ambitionen endgültig ad acta zu legen. „Ich bin dankbar für all die Erfahrungen und für alles, was ich in der Formel 1 lernen durfte“, erklärte O’Ward im Speed Street-Podcast. „Und natürlich war es großartig, diese Autos fahren zu dürfen, besonders in den letzten Jahren, als man sah, wozu sie fähig sind.“ Artikel geht unter dem Bild weiter. „Aber ich befinde mich jetzt in einer anderen Phase meines Lebens und ehrlich gesagt ist es mir nicht mehr so wichtig.“ Mit der anderen Phase spielt der Mexikaner auf seine veränderten Prioritäten an. Während er zuvor jahrelang alles daran gesetzt hatte, ein Formel-1-Cockpit zu ergattern, fühlt er sich inzwischen in der IndyCar Series vollkommen zu Hause. „Ich habe kein Bedürfnis mehr, Ersatzfahrer in der Formel 1 zu bleiben. Ich fühle mich in der IndyCar pudelwohl. Ich liebe diese Rennserie und dort möchte ich sein“, so O’Ward. Der Mexikaner gehört seit Jahren zu den stärksten Piloten der US-Serie. Seit seinem Wechsel zu McLaren beendete er jede Saison unter den Top Sieben der Meisterschaft. Auch beim prestigeträchtigen Indianapolis 500 war O’Ward bereits mehrfach nah am Sieg dran, auch wenn dieser begehrte Triumph in seiner Vita noch fehlt. Sieg beim Indianapolis 500 fehlt noch Sein letzter offizieller Formel-1-Auftritt dürfte damit Geschichte sein. Beim Grand-Prix-Wochenende in Abu Dhabi 2024 bestritt er noch ein freies Training für McLaren, doch es ist sehr wahrscheinlich, dass dies seine letzten Kilometer in einem Formel-1-Auto waren. „Ich verspüre keine Vorfreude mehr darauf, diese Rolle auszufüllen.“ „Deshalb habe ich McLaren höflich gebeten, mich von meinen Formel-1-Verpflichtungen zu entbinden. Ich möchte mich voll auf meine eigenen Ziele konzentrieren“, schloss O’Ward. Mit seiner Entscheidung wählt O’Ward bewusst eine Zukunft, in der er um Siege und Meisterschaften in der IndyCar Series kämpfen kann. Damit lässt er die Formel 1 endgültig hinter sich, bleibt aber auf höchstem Niveau des internationalen Motorsports aktiv. Lies auch: Abschied in der Formel 1: Willem-Alexander, Máxima und Alexia stehen Prinz Bernhard bei Lies auch: 32 Bergsteiger ignorieren Warnungen am Mont Blanc und fordern anschließend kostenlosen Rettungsflug Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Max Verstappen äußert sich zu emotionalem Abschied Formel 1 Abschied in der Formel 1: Willem-Alexander, Máxima und Alexia stehen Prinz Bernhard bei Formel 1 32 Bergsteiger ignorieren Warnungen am Mont Blanc und fordern anschließend kostenlosen Rettungsflug Formel 1 Letztes F1-Rennen in Zandvoort: Das kostet ein Ticket, um Verstappen noch einmal glänzen zu sehen Formel 1 „Lewis Hamilton wollte mehrfach zu Red Bull wechseln“ Formel 1 Überlebenskampf: F1-Team braucht Christian Horner dringender denn je
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