Formel 1

Max Verstappens Manager mit Paukenschlag zur Zukunftsplanung: Entscheidung wohl noch vor der Sommerpause

Max Verstappens Manager mit Paukenschlag zur Zukunftsplanung: Entscheidung wohl noch vor der Sommerpause
Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing and his manager Raymond Vermeulen are present during previews ahead of the F1 Grand Prix of Australia at Albert Park Circuit in Melbourne, Australia, on March 13, 2025. (Photo by Qian Jun/Paddocker/NurPhoto via Getty Images)

Verstappen-Manager will Entscheidung vor der Sommerpause erzwingen

Red Bull muss sich auf die Stunde der Wahrheit in der Personalie Max Verstappen vorbereiten. Manager Raymond Vermeulen strebt nämlich noch vor der Sommerpause Klarheit darüber an, ob sein Klient auch nach dieser Saison in Milton Keynes bleiben wird.

„Wir wollen, dass die Entscheidung schnell getroffen wird, damit jeder weiß, woran er ist“, so Vermeulen gegenüber der deutschen Bild. „Es könnte noch vor der Sommerpause passieren.“

Dieser Druck kommt nicht von ungefähr, denn der bis Ende 2028 laufende Vertrag enthält eine Ausstiegsklausel. Verstappen darf das Team vorzeitig verlassen, wenn er um die Sommerpause herum nicht unter den Top Zwei der Weltmeisterschaft steht.

Momentan ist dieses Szenario alles andere als abwegig. Nach sieben Rennwochenenden belegt der Limburger mit lediglich 55 Punkten nur den siebten Rang.

Sein Rückstand auf WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli im Mercedes beträgt bereits 101 Punkte, und selbst der zweitplatzierte Lewis Hamilton liegt schon 60 Zähler vorn. Der schwache Saisonstart von Red Bull hat die Gerüchte um einen Abschied dementsprechend befeuert.

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Klausel

Vermeulen stellte erstmals offen klar, dass eine solche Klausel tatsächlich existiert. Gleichzeitig versuchte er, die Sorgen bei Red Bull zu dämpfen.

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„Wir haben einen Vertrag bis 2028. Natürlich gibt es Ausstiegsklauseln; die gab es schon immer. Wir haben jedoch noch nie eine davon in Anspruch genommen“, erkärte Vermeulen. „Wir waren immer loyal und werden das auch bleiben.“

Der Manager fügte eine hoffnungsvolle Botschaft für den Rennstall hinzu. Laut seiner Aussage möchte Verstappen seine Karriere am liebsten bei Red Bull beenden.

„Wir wollen den Weg mit Red Bull fortsetzen und Max möchte seine Karriere im Prinzip hier beenden, sofern wir natürlich die Möglichkeit haben zu gewinnen“, so Vermeulen.

Gespräche mit der Red-Bull-Spitze

Im Vorfeld des Großen Preises von Spanien saß Verstappen mit der Konzernspitze am Tisch. Bei diesem Treffen waren unter anderem die Red Bull GmbH-Eigentümer Mark Mateschitz und Chalerm Yoovidhya sowie CEO Oliver Mintzlaff anwesend.

Die Führung des Energiedrink-Riesen wollte Garantien für die Zeit nach 2026, doch der Pilot hielt sich bedeckt. Er lehnte dabei auch einen Vorschlag ab, seine Ausstiegsklausel abkaufen zu lassen.

Nach Informationen der Bild möchte Red Bull diese Klausel unbedingt aus dem Vertrag streichen. Der Konzern sei bereit, dafür einen Betrag im unteren zweistelligen Millionenbereich auf den Tisch zu legen.

Innerhalb der Führungsebene gehen die Meinungen über diesen Ansatz jedoch auseinander. Während der thailändische Mehrheitseigner Yoovidhya einen vorzeitigen Abgang um jeden Preis verhindern will, soll CEO Mintzlaff gegen das Abkaufen der Klausel sein.

Mercedes-Gerüchte flammen wieder auf

Unterdessen taucht erneut der Name Mercedes als mögliches Ziel auf. Ex-Pilot Ralf Schumacher behauptete im Podcast Backstage Boxengasse von Sky Deutschland, dass Toto Wolff ein Angebot gemacht habe. Diese Offerte sei finanziell jedoch wenig reizvoll gewesen, da der Österreicher mit Antonelli bereits einen künftigen Champion im Team habe.

„Aber das Angebot war finanziell so schlecht, dass es ohnehin keine Option ist“, so Schumacher.

Vater Jos Verstappen reagierte scharf auf diese Aussagen und bezeichnete Schumachers Behauptungen als absoluten Unsinn.

Auch die Darstellung, dass bereits konkrete Verhandlungen laufen, wird dementiert. Demnach gab es in letzter Zeit keinen Kontakt zwischen dem Lager Verstappen und Mercedes oder einem anderen Team.

Für Red Bull bedeutet das eine kleine Atempause, auch wenn die große Frage bleibt, ob ein schnelleres Auto Verstappen rechtzeitig überzeugen kann.

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